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Schmalspurfest 2017

Dixiezug 2017 der IG Weißeritztalbahn e.V.

Am 17.06.2017 verkehrte wieder, der bereits zur Tradition gewordene Dixiezug von Freital-Hainsberg nach Dippoldiswalde. Nachdem in den vergangenen Jahren die Blue Wonder Jazzband den Zug begleitete, war in diesem Jahr die Blue Dragons Jazzband zu Gast und zusätzlich war auch Artur Brouns , ehemaliges Mitglied der Lamarotte Jazzband, dabei.

Der nächste Dixiezug ist für den 16.06.2018 vorgesehen

 

Übergabe und Eröffnung Dippoldiswalde – Kurort Kipsdorf

26 Tage bevor sich die Flutkatastrophe von 2002 zum 15. Mal jährt ist die Gesamtstrecke wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben. 

Viele Mitglieder der IG Weißeritztalbahn e.V. waren an diesem Tag mit der Kamera unterwegs. Hier einige Eindrücke davon.

Weitere Fotos werden noch im Laufe des Tages hinzugefügt

Der vorläufig letzte planmäßige Abendzug

auf der Weißeritztalbahn fuhr am 16.06.2017

Verkehrsverbund legt eine Schippe Kohle nach

Die Weißeritztalbahn dampft. Nur einen Fahrplan gibt es immer noch nicht. Jetzt kündigt der Verkehrsverbund eine Lösung an.

16.05.2017
Von Mandy Schaks

erbund legt eine Schippe Kohle nach

Nach 15 Jahren dampfte es zum ersten Mal wieder im Bahnhof Kipsdorf – aber nur zur Probe. © Egbert Kamprath

Freital. Auf einmal war sie da: Vorigen Donnerstag zischte und tutete es plötzlich im Tal der Roten Weißeritz, und die Bimmelbahn kam nach 15 Jahren zum ersten Mal wieder im Kurort Kipsdorf angeschnauft – zur Probe. Es kann also nur noch eine Frage von Tagen sein, bis der Wiederaufbau der flutzerstörten Strecke abgeschlossen ist. Bereits Ende April hatte Roland Richter, der Chef der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG, auf SZ-Nachfrage mitgeteilt: „Wir werden die Bauarbeiten demnächst abschließen und bleiben finanziell im Rahmen des Vertrages.“ Nur wann die Strecke nun endlich offiziell eröffnet wird und Fahrgäste in die Weißeritztalbahn einsteigen können, damit hielt er sich weiter bedeckt. Nun scheint sich der Verkehrsverbund Oberelbe VVO anzuschicken, dem Hickhack ein Ende zu bereiten.

Nachdem der erste Dampfzug nach dem Hochwasser 2002 Ende vergangener Woche wieder den Bahnhof Kipsdorf erreichte, bestätigte VVO-Pressesprecher Christian Schlemper auf Nachfrage der SZ: „Mit der Fahrt der Schmalspurbahn-Lokomotive geht der Bau nun zu Ende.“ Die Gespräche mit der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft zum Betrieb der Strecke seien auf der Zielgeraden. Da die Fertigstellung unmittelbar bevorsteht, werde jetzt gemeinsam die Eröffnung vorbereitet. Der Termin soll diese Woche bekannt gegeben werden, kündigt Schlemper an.

Er könne durchaus die Bahn-Fans und die Osterzgebirgler verstehen, dass sie das Hin und Her um den Fahrplan nicht nachvollziehen können. Schließlich waren 15 Jahre Zeit und hat das Vorhaben insgesamt rund 40 Millionen Euro gekostet. Doch der Wiederaufbau der Strecke sei nur der eine Teil, stellte Schlemper klar. „Bis jetzt gibt es keinen einzigen Cent mehr für den Betrieb. Das hat es schwierig gemacht.“ Denn die bislang zur Verfügung stehende Summe wird jetzt bereits für den unteren Abschnitt gebraucht. Die Finanzierungsverordnung vom Freistaat lasse immer noch auf sich warten. Der Fahrplan stehe in den Grundzügen bereits seit der VVO-Zweckverbandsversammlung im Dezember fest. Demnach sollen zwei Züge am Tag von Freital bis Kipsdorf fahren und einer bis Dipps. Nun will der VVO die Hängepartie beenden und dem Bahnbetreiber etwas mehr Geld geben, damit die SDG mit den Finanzen über die Runden kommt und die Bimmel Fahrt aufnehmen kann. Die Zweckverbandsversammlung müsse dem zwar noch am 14. Juni zustimmen. „Wir sind aber zuversichtlich“, so Schlemper, „weil wir ein bisschen Vorlauf brauchen.“

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/verkehrsverbund-legt-eine-schippe-kohle-nach-3683090.html

1. Dampfzug seit 12.08.2002 zwischen Dippoldiswalde und Kurort Kipsdorf

Heute verkehrte der erste Dampfzug seit der Flutkatastrophe von 2002 zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf. Dieser Zug verkehrte im Baugleis anlässlich eines Betriebsleiterseminars. 

Teil 2

Schulungsfahrten Kipsdorf

Zur Zeit finden auf dem wiederhergestelltem Abschnitt der Weißeritztalbahn zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf Schulungsfahrten statt. Hier einige Fotos davon.

Lok 99 1777 wieder in Hainsberg

Heute wurde die Lokomotive 99 1777  von Radebeul nach Hainsberg umgesetzt

Die Bimmelbahn macht inzwischen die ersten Probefahrten.

 
 
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Erste Personenwagen rollen bis Kipsdorf. Das hat Konsequenzen für Autofahrer.

26.04.2017
Von Franz Herz

sonenwagen rollen bis Kipsdorf
Hier quert ein Zug auf Probefahrt die Bundesstraße unterhalb vom Bahnhof in Kipsdorf. Für die Autofahrer ist es gewöhnungsbedürftig, dass sie wieder am Bahnübergang halten müssen.

© Egbert Kamprath

Dippoldiswalde/Kipsdorf. Das freut die Eisenbahnfans entlang der Bahnstrecke bis Kipsdorf. Eine Diesellok mit Personenwagen ist diese Woche auf dem oberen Abschnitt der Weißeritztalbahn zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf unterwegs. Das sieht fast schon aus wie regulärer Eisenbahnbetrieb. Aber wer das dachte, hat sich zu früh gefreut. Die Bahnstrecke ist noch nicht eröffnet.

„Das sind Erprobungsfahrten, die laufen seit vergangenem Freitag und dauern voraussichtlich noch bis nächsten Freitag“, sagt Mirko Froß, Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, welche die Strecke betreibt. „Damit wird die gesamte Technik entlang der Strecke erprobt. Auch unsere Mitarbeiter werden in die neu gebaute Strecke eingewiesen und mit ihren Besonderheiten vertraut gemacht.“ Die technische Ausrüstung entlang der Strecke ist teilweise so ausgelegt, dass sie nur mit einem richtigen Zug ausprobiert werden kann. Ohne Lok und Wagen funktioniert sie nicht. Diese Anlagen konnten also bisher nicht unter realistischen Bedingungen getestet werden. Dazu ist jetzt wirklich rollendes Material erforderlich.

Besonders wichtig sind die Signale und Schranken an den Bahnübergängen. Diese sind jetzt alle geschaltet und auch die Autofahrer auf der B 170 müssen sich darauf einstellen, dass sie an den Übergängen wieder anhalten müssen, selbst wenn ein Zug nur auf Probefahrt unterwegs ist. Unproblematisch ist dies an den beschrankten Querungen in Kipsdorf und Obercarsdorf. In Ulberndorf, wo nur ein Lichtsignal den Zug ankündigt, gab es schon Probleme. Kraftfahrer hatten das Lichtsignal übersehen. Nach fast 15 Jahren Betriebspause sind sie nicht mehr daran gewöhnt, dass hier Züge die Bundesstraße überqueren.

Sonderfunktionen werden getestet

Bei den Testfahrten werden weiter Dinge ausprobiert, die im Alltag nur selten eine Rolle spielen. Beispielsweise sind die Schranken nicht nur für Normalbetrieb programmiert. Sie haben auch eine Bauschaltung, die angewendet wird, wenn an der Strecke gearbeitet werden muss. Auch solche Sonderfunktionen werden jetzt getestet.

Eine besonders wichtige Fahrt ist auch schon gelaufen. Der Landesbeauftragte für Eisenbahnaufsicht des Freistaats Sachsen hat die Strecke zum ersten Mal abgenommen. Es gab Festlegungen, was an der neu gebauten Strecke noch zu erledigen ist. Diese Nacharbeiten laufen derzeit noch, wie Froß mitteilt.

Bei den aktuellen Probefahrten zieht eine Diesellok den Zug. Dampfloks könnten im Moment noch nicht auf die Strecke, weil beispielsweise noch Schotter am Gleis liegt, wo die Dampflok entlangfahren müsste. Mit Dieseltechnik sind die Fahrten auch unkomplizierter zu organisieren, da beispielsweise kein Wasser gebraucht wird. Jedoch folgt auch noch eine Erprobung mit Dampftechnik. Dann geht es speziell um die Anlagen, die dafür gebraucht werden, für das Wasserfassen und das Entschlacken der Lok in Kipsdorf. Jedoch nennt die Dampfeisenbahngesellschaft immer noch keinen Termin für die ersten regulären Fahrten mit Dampf bis Kipsdorf hoch. Allzu lange kann es eigentlich nicht mehr dauern bis zum ersten Startsignal.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/erste-personenwagen-rollen-bis-kipsdorf-3667450.html

Sonderzug mit V10C gesichtet

Am Sonnabend 22.04.2017 gab es eine private Sonderfahrt nach Seifersdorf. Hier ein paar Fotos

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