Archiv für die Kategorie „Malter“

Bau an Malter-Staumauer geht weiter

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Die Straße ist seit Dezember nicht mehr gesperrt. Ganz fertig sind die Arbeiten aber immer noch nicht.

10.03.2017
Von Franz Herz

lter-Staumauer geht weiter
Blick auf Staumauer Talsperre Malter.

© Egbert Kamprath

Malter. Ende April müssen sich die Autofahrer auf der Straße über die Malter-Staumauer wieder auf eine halbseitige Sperrung einstellen. Dort hat die Landestalsperren-verwaltung im vergangenen Jahr die Brücke über den Hochwasserüberlauf neu bauen lassen. Kurz vor Weihnachten wurden die Hauptarbeiten abgeschlossen, und seitdem ist die Staumauer für Autos und Lkw bis 30 Tonnen wieder befahrbar. Jedoch fehlen noch einige Restarbeiten, wie Bianca Anwand von der Landestalsperrenverwaltung informierte.

Die neu gesetzten Steine der Brüstung müssen noch verfugt werden. Wenn dabei die Außenseiten an die Reihe kommen, ist ein Gerüstwagen erforderlich. Dieser nimmt den Platz einer Fahrbahn ein. Daher ist während dieser Arbeiten eine halbseitige Sperrung erforderlich. Der Verkehr wird mit einer Baustellenampel vorbeigeleitet.

Weiter laufen noch Dachdeckerarbeiten am Schieberturm. Es bekommt eine Kupferhaut. Auch die Bauarbeiten für den neuen Abflusspegel unterhalb der Talsperre gehen weiter. Diese sollen bis Juni 2017 fertiggestellt werden.

Im Herbst beginnen dann Arbeiten, um die Kapazität der vorhandenen Rohrleitungen zu vergrößern. Die vorhandenen Absperrklappen werden ausgebaut und durch Talsperrenschieber ersetzt. Die können größere Wassermengen regulieren. Das wird bis Frühjahr 2018 dauern.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/bau-an-malter-staumauer-geht-weiter-3640000.html

Die unbekannte Seite der Malter

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Die Malter-Talsperre bei Dippoldiswalde gilt als die Badewanne der Region. Somit scheint klar, welche Freizeitvergnügen hier auf dem Programm stehen: schwimmen, paddeln, sich in der Sonne aalen. Doch in diesem Sommer ist das Wetter nicht jeden Tag dafür geeignet. Dennoch ist die Talsperre und ihre Umgebung auch bei bewölktem Himmel ein lohnendes Ausflugsziel. So ist der Panoramaweg an der Talsperre für Familien geeignet, bietet faszinierende Einblicke in die Geschichte des Osterzgebirges und der Malter – und lässt sich mit einer Fahrt mit der Weißeritztalbahn bestens kombinieren. Die Runde wurde von zwei Wanderenthusiasten ausgeschildert.

03.08.2016 Von Franz Herz

annte Seite der Malter

Albrecht Seifert (li.) und Günter Brückner stehen hier auf dem Lehrpfad in Malter. Hinter ihnen ist das alte Trafohaus zu sehen, das die Einwohner neu gestaltet und als Unterschlupf für Vögel und Fledermäuse hergerichtet haben.
Foto: Egbert Kamprath

Den Blick übers Wasser der Talsperre Malter kennt fast jeder. Wer einmal eine andere Perspektive der Malter und ihrer Umgebung kennenlernen will, kann auf den Panoramarundweg im Ortsteil Malter wandern. Günter Brückner, der sich um die Wanderwege im Dippoldiswalder Ortsteil Malter kümmert, hat den Weg auf vorhandenen historischen Wegen ausgeschildert.

Vom Bahnhof gehen wir 200 Meter in Richtung Ortsmitte, wo auch eine Informationstafel aufgestellt ist. Hier treffe ich Günter Brückner, den Wegewart, und Albrecht Seifert, der sich in der historischen Arbeitsgruppe um die Geschichte des Ortes und der Talsperre kümmert. Die ersten Meter gehen wir an der Straße entlang und überqueren Bormanns Grund auf der Straßenbrücke. Dabei bietet sich der bekannte Blick auf die Bogenbrücke der Eisenbahn.

Nach der Brücke führt der Weg nach rechts zwischen Garagen und Bootshäusern hindurch Richtung Talsperre. Von hier gehen wir rund eineinhalb Kilometer im Schatten der Bäume oberhalb der Talsperre parallel zur Schmalspurstrecke in Richtung Dippoldiswalde. Mehrfach sind Aussichtspunkte eingerichtet, wo Wanderer sich auf Bänken ausruhen und den Blick auf das gegenüberliegende Ufer genießen können. Eisenbahnfreunde, die ihre Wanderung auf den Fahrplan abstimmen, können einen Dampfzug vor ihrer Nase vorbeifahren sehen. „Hier hat die Talsperre eine Wassertiefe von 20 Metern. Das zeigt, wie tief eingeschnitten das Tal und wie schroff die Landschaft war, bevor die Talsperre gebaut wurde“, berichtet Albrecht Seifert.

Kurz vor Dippoldiswalde stößt der Fußweg auf den Taubenbergweg, der von Dippoldiswalde auf die Höhe führt. Der Rundweg macht hier eine Kehre zurück in Richtung Malter. Nun geht es hoch, aber nicht zu schroff. Der Höhenunterschied auf dem gesamten Weg liegt bei gut 60 Metern. Das schaffen auch untrainierte Wanderer. Schließlich trifft der Taubenbergweg auf den Plattenweg und führt auf diesem weiter. „Es lohnt sich, einen kleinen Abstecher nach rechts zu machen. Da hat man einen schönen Blick über Dippoldiswalde und ins Osterzgebirge“, sagt Günter Brückner. Doch der eigentliche Rundweg geht nach links weiter zurück nach Malter und in Obermalter am Waldrand entlang. Früher waren diese Verbindungen Wirtschaftswege, über welche die Fuhrwerke in die Steinbrüche in der Dippser Heide rollten. Dort wurde Sandstein abgebaut zum Schleifen von Werkzeugen. Sandsteine aus der Dippser Heide sind auch beim Bau des Dippser Schlosses verwendet worden.

In Malter angekommen, machen wir jetzt einen Abstecher vom Panoramaweg, gehen 300 Meter auf der Hohen Straße nach unten und biegen in die Straße „Zur Heide“ ein. Hier verläuft der Lehrpfad Malter. Er führt beispielsweise am ehemaligen Trafohäuschen vorbei, das die Einwohner von Malter in Eigeninitiative schön gestaltet und als Vogel- und Fledermausunterkunft hergerichtet haben.

„Fledermäuse haben sich dort noch nicht eingenistet, aber eine ganze Reihe von Vögeln“, berichtet Brückner. Gleich daneben ist der ehemalige Feuerlöschteich, der sich inzwischen zu einem Wasserbiotop entwickelt hat.

Ein Stück Dippser Heide

In der Siedlung biegen wir nach rechts in die Straße der Einheit. Die stößt am Waldrand wieder auf den Panoramarundweg. Der führt jetzt in den Wald zum Steinborn, einem Denkmal der Dippoldiswalder Stadtgeschichte. Von hier aus wurde ab 1530 die Stadt mit Trinkwasser versorgt. Erst lief das Wasser über Jahrhunderte in Holzröhren. Die wurden 1867 durch eine gusseiserne Leitung ersetzt. Diese ging 1997 außer Betrieb. Heute speist der Brunnen den Wasserspielplatz am Waldrand darunter.

Der Panoramaweg führt durch den Randbereich der Dippser Heide an zwei Schutzhütten vorbei, wo man im Schatten picknicken oder auch einen Regenschauer abwarten kann. Schließlich stößt der Weg am Ortsende von Malter auf die Kurhausstraße, die durch den Ort zu unserem Ausgangspunkt zurückführt. 5,4 Kilometer haben wir jetzt mit allen Abstechern zurückgelegt, hat der GPS-Sensor im Smartphone gemessen. Rund 140 Meter sind wir hoch- und runtergegangen.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/die-unbekannte-seite-der-malter-3458699.html

Fotos vom Schmalspurfest 2013

Eindrücke vom Schmalspurfest 2013 am 20. und 21.07.2013

Teil 1 Sonnabend Vormittag

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Eröffnung

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Teil 2 Sonnabend

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Fotos vom Sonntag

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Impressionen vom Dixiezug 2012

Freital-Hainsberg
In diesem Jahr konnten wir des erste mal bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die Dixiefahrt mit der Blue Wonder Jazz Band durchführen.
Nachdem der Planzug um 16.42 Uhr, heute gezogen von der Diesellok, den Bahnhof verlassen hatte, konnte der Sonderzug für die schon reichlich eingetroffenen Fahrgäste bereitgestellt werden. Die Abfahrt um 17.30 Uhr verzögerte sich auf Grund einen Defektes an der Diesellok, die kurz vor Malter stehen geblieben war.  Bis zur Abfahrt des Zuges spielte die Band in Hainsberg vom Güterwagen. Während der Fahrt wurde abwechselnd in den Personenwagen gespielt.

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Seifersdorf
Der erste lange Aufenthalt mit Konzert vom offenen Güterwagen. Auch das Speise- und Getränkeangebot wurde reichlich genutzt. Im Güterschuppen konnte die Ausstellung zu 100 Jahre Bahnhof Seifersdorf  besichtigt werden.
In der Zwischenzeit schob unsere Lokomotive den defekten Zug nach Malter.

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In Malter gab es dann den zweiten Zwischenaufenthalt und die „Überholung“ des Planzuges.

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Dippoldiswalde
Konzert auf dem Bahnhof und Verpflegung durch die IGW. Auf der Rückfahrt spielte die Band wieder in den Wagen.

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Dixieland auf dem Bahnhof Dippoldiswalde  Videolink zu YouTube

Dank an die bestens gelaunten Fahrgäste und die Organisatoren dieser Fahrt für den gelungenen Dixieabend.
Bis zur 4. Dixiefahrt am 22.06.2013

Sonderfahrt GmP am 25. September 2011

Bei idealen Bedingungen fand unsere 2. Sonderfahrt 2011 als Güterzug mit Personenbeförderung (GmP) statt.

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PmG von Malter nach Hainsberg

Am 09. Mai 2011 gab es seit langer Zeit wieder einmal einen Personenzug mit Güterbeförderung (PmG) zu erleben.
Nach der Erneuerung des Zaunes entlang der Bahnanlagen im Bahnhof Malter, kamen unsere vier Drehschemelwagen für den Transport der alten, demontierten Zaunsfelder  zum Einsatz. Um 19.50 Uhr wurden diese an den  letzten Zug des Tages (P5011) angekuppelt und nach Hainsberg befördert. Die Entladung der Wagen erfolgte dann am nächsten Tag.(bx)

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Bauarbeiten an drei Stationen der Bimmelbahn

Montag, 28. Februar 2011
(Sächsische Zeitung)

 

DIPPOLDISWALDE
Von Franz Herz

In Malter, Seifersdorf und in Dipps laufen noch Restarbeiten. Sie gehören zum Wiederaufbau. Das Geld wurde jetzt erst frei.

An drei Stationen haben Restarbeiten für den Wiederaufbau der Weißeritztalbahn begonnen, deren Züge seit Dezember 2008 wieder rollen. Ehe die Mittel für die letzten Feinarbeiten freigegeben wurden, musste erst die Abrechnung geprüft werden. Letztes Jahr war es so weit.

Jetzt können in Seifersdorf, Malter und Dippoldiswalde noch Feinarbeiten an den Bahnhofsgebäuden und am Gelände folgen. In Seifersdorf lässt die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) den Güterboden und das Dach sanieren. Wenn das abgeschlossen ist, wollen die Mitglieder der IG Weißeritztalbahn den Außenanstrich der Holzfassade ehrenamtlich übernehmen, informierte Ralf Kempe, der örtliche Betriebsleiter und Vorsitzende der IG.

In Malter wird ein Zaun erneuert und ebenfalls das Dach in Ordnung gebracht. In Dippoldiswalde bringt die SDG den Güterboden auf Vordermann sowie den Wasserturm, lässt das Dach erneuern und den Außenputz.

Diese Arbeiten sind nur zum Teil für den Betrieb notwendig. Der Wasserturm in Dippoldiswalde ist für die Dampflokomotiven erforderlich. Aber andere Teile der Bahnanlage werden aus Denkmalschutzgründen erhalten. Die Gesamtanlage der Weißeritztalbahn steht unter Schutz und muss daher in ihrer originalen Form bewahrt werden.
Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2699370

Sanierungsarbeiten an Bahnhofseinrichtungen entlang der Strecke

Die Sanierungsarbeiten am  Güterboden in Dippoldiswalde und in Seifersdorf gehen weiter.

Stand der Arbeiten in Dipps am 20.02. 2011

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Im Bahnhof Malter wird der gesamte Zaun zwischen Wanderweg und Bahnhof erneuert. Die alten Zaunsfelder werden auf den Drehschemelwagen  gelagert und später abtransportiert.