{"id":1059,"date":"2010-12-23T06:00:44","date_gmt":"2010-12-23T05:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=1059"},"modified":"2010-12-23T10:58:44","modified_gmt":"2010-12-23T09:58:44","slug":"der-dampf-reicht-nur-noch-furs-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=1059","title":{"rendered":"Der Dampf reicht nur noch f\u00fcrs Wochenende"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Quelle: sz-online\/S\u00e4chsische Zeitung<br \/>\nDonnerstag, 23. Dezember 2010<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Von Domokos Szab\u00f3<\/p>\n<p>Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) will die  Wei\u00dferitztalbahn nach dem geplanten Wiederaufbau des Abschnitts  Dippoldiswalde-Kipsdorf dort nur noch an Wochenenden rollen lassen.  \u201eAufgrund der K\u00fcrzungen des Freistaates im Nahverkehr gibt es  \u00dcberlegungen, den Verkehr ab Dippoldiswalde touristisch auszurichten\u201c,  sagte VVO-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Burkhard Ehlen auf SZ-Anfrage. F\u00fcr mehrere  Z\u00fcge am Tag wie auf dem seit 2008 wieder intakten Abschnitt  Freital-Dippoldiswalde reiche das Geld nicht. Stattdessen sprechen  Insider von einer Museumsbahn.<\/p>\n<p>Allerdings ist es noch lange nicht klar, ob dieses Modell funktioniert.  F\u00fcr den Wiederaufbau des Abschnitts ist zwar im gerade beschlossenen  Landeshaushalt genug Geld eingeplant. 2011 und 2012 sind es jeweils zwei  Millionen Euro. \u201eWeiterhin gibt es mehr als zehn Millionen Euro aus dem  Fonds Aufbauhilfe. Insgesamt stehen also f\u00fcr den zweiten Bauabschnitt  rund 14 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung\u201c, sagt Isabel Siebert, Sprecherin  von Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP).<\/p>\n<p>F\u00f6rdermittel in Gefahr<!--more--><\/p>\n<p>Nur ist damit der laufende Betrieb ab Dippoldiswalde noch nicht  abgesichert. Daf\u00fcr sollte die S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft  (SDG) als Bahnbetreiberin zus\u00e4tzlich 1,3Millionen Euro pro Jahr  bekommen. Zum Vergleich: F\u00fcr den Abschnitt Freital-Dippoldiswalde gibt  es 2,5 Millionen Euro pro Jahr. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass die Z\u00fcge  im \u00f6ffentlichen Personennahverkehr rollen. Das bedeutet unter anderem  regelm\u00e4\u00dfige, t\u00e4gliche Fahrten. Zwischen Freital und Dippoldiswalde ist  das in der Tat der Fall. Tag f\u00fcr Tag f\u00e4hrt ein Zug sechsmal von Freital  nach Dippoldiswalde und zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das ist denn auch der springende Punkt. Es liegt der Schluss nahe, dass  f\u00fcr eine Museumsbahn keine Nahverkehrsmittel \u00fcberwiesen werden. Und wenn  die Finanzierung des Betriebs nicht abgesichert ist, g\u00e4be es auch keine  F\u00f6rdermittel f\u00fcr den Wiederaufbau. VVO-Chef Ehlen sagt dazu: \u201eWir sind  im Gespr\u00e4ch mit dem Wirtschaftsministerium. Eine Entscheidung zu dieser  Frage steht an.\u201c<\/p>\n<p>Der VVO hat gro\u00dfes Interesse an einer klaren Ansage aus dem Ministerium.  Schlie\u00dflich k\u00f6nnten und sollten demn\u00e4chst erste Auftr\u00e4ge f\u00fcr den  weiteren Wiederaufbau vergeben werden. Laut der bisherigen  Sprachregelung kommt der zweite Abschnitt dran, wenn der erste  abgerechnet ist. Nun ist diese Abrechnung offenbar in den letzten Z\u00fcgen.  Nachdem die Oberfinanzdirektion Chemnitz und die Landesdirektion  Dresden mit ihren Pr\u00fcfungen fertig sind, kann jetzt die SDG Stellung  nehmen. Dann gibt es einen abschlie\u00dfenden F\u00f6rderbescheid f\u00fcr die Strecke  Freital-Dippoldiswalde. Sp\u00e4testens im Fr\u00fchjahr k\u00f6nnte die Planung ab  Dipps vorangetrieben werden.<\/p>\n<p>Ministerium h\u00e4lt sich zur\u00fcck<\/p>\n<p>Daran d\u00fcrfte Wirtschaftsminister Morlok Gefallen finden. Denn: \u201eDie  Staatsregierung bekennt sich trotz knapper Kassen zum Wiederaufbau der  Wei\u00dferitztalbahn\u201c, versichert seine Sprecherin Siebert. \u00dcber  Detailfragen m\u00f6chte aber niemand reden. Zuerst m\u00fcsse besagte Abrechnung  vorliegen, hei\u00dft es. \u201eGleichzeitig sollte nun zeitnah der  Verkehrsverbund Oberelbe \u2013 als Aufgabentr\u00e4ger gemeinsam mit Landkreis  und dem Betreiber der Bahn \u2013 ein tragf\u00e4higes Konzept f\u00fcr den Betrieb  vorlegen\u201c, sagt die Sprecherin. Ob das ein Seitenhieb gegen die  Museumsbahn-Idee ist?<\/p>\n<p>F\u00fcr die Interessengemeinschaft Wei\u00dferitztalbahn jedenfalls ist das keine  Verhandlungssache. Die ehrenamtlichen Bimmel-F\u00f6rderer fordern einen  einheitlichen Betrieb \u2013 von Freital bis Kipsdorf. Andernfalls, droht  IG-Chef Ralph Kempe, werde er sein Engagement f\u00fcr die Bahn aufgeben.<\/p>\n<p>Artikel-URL: <a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/artikel.asp?id=2645239\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/artikel.asp?id=2645239<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: sz-online\/S\u00e4chsische Zeitung Donnerstag, 23. 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