{"id":2028,"date":"2012-05-04T12:32:13","date_gmt":"2012-05-04T11:32:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=2028"},"modified":"2012-05-04T12:32:13","modified_gmt":"2012-05-04T11:32:13","slug":"weiseritztalbahn-buhlt-um-radtouristen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=2028","title":{"rendered":"Wei\u00dferitztalbahn buhlt um Radtouristen"},"content":{"rendered":"<p>Von Lars K\u00fchl<\/p>\n<p>Mit dem Zug nach Dippoldiswalde und mit dem Fahrrad zur\u00fcck nach Freital-Hainsberg. SZ testet die vorgeschlagene Tour.<\/p>\n<p>Zwei, drei Tritte mit Schmackes. Dann leicht in die Kurven legen \u2013 und einfach genie\u00dfen. Das letzte St\u00fcck durch den Rabenauer Grund rollt es praktisch von allein. Die kurzen Anstrengungen davor sind l\u00e4ngst vergessen. Die neue Fahrradstrecke macht wirklich Spa\u00df.<\/p>\n<p>Wobei, so ganz neu ist der Weg nicht. Mirko Fro\u00df, Leiter der S\u00e4chsischen Dampfeisenbahngesellschaft, hat einfach mal im vorigen Jahr 50 bis 60Kilometer im Umkreis der Wei\u00dferitztalbahnstrecke \u201egetestet, was mit dem Rad geht\u201c.<\/p>\n<p>Herausgekommen ist eine 22Kilometer lange Radtour vom Dippoldiswalder Bahnhof wieder nach Freital-Hainsberg. Teilweise anspruchsvoll, aber nicht zu schwer. Auf g\u00e4ngigen R\u00e4dern mit Schaltung problemlos machbar, auch f\u00fcr Familien mit Kindern.<\/p>\n<p>Doch bevor es auf den Sattel geht, steht am Anfang eine gem\u00fctliche Fahrt mit Wei\u00dferitztalbahn. Die S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft als Betreiber und der Verkehrsverbund Oberelbe wollen die Strecke f\u00fcr Fahrradtouristen attraktiver machen und bewerben den Radweg ab heute mit einer speziellen Tourenkarte. Nicht nur der Verlauf ist eingezeichnet, sondern auch lohnenswerte Abstecher entlang der Route.<\/p>\n<p>Die Schmalspurbahn rumpelt los. Im speziellen Fahrradwaggon finden rund 20Drahtesel aller Couleur Platz. Nur keine E-Bikes, die derzeit immer mehr im Kommen sind. Motorisierte Fahrzeuge seien vom Transport im Verkehrsverbund ausgeschlossen, erkl\u00e4rt Sprecher Christian Schlemper, egal ob im Bus oder eben der Bahn. Die w\u00e4ren einfach zu schwer, beispielsweise f\u00fcr die Schaffner, wenn sie beim Hochhieven helfen w\u00fcrden. Alle anderen R\u00e4der k\u00f6nnen f\u00fcr je zwei Euro f\u00fcr die einfache Strecke mitgenommen werden.<\/p>\n<p>Durch den wild-romantischen Rabenauer Grund k\u00e4mpft sich die dampfende Lok die unz\u00e4hligen Kurven entlang der Roten Wei\u00dferitz langsam, aber stetig, den Berg hinauf. Knapp 200H\u00f6henmeter gilt es, bis Dipps zu \u00fcberwinden. Die nostalgischen H\u00e4nger im Schlepptau bleiben auf den 15Kilometern die Rabenauer M\u00fchle und die Talsperre Malter rechter Hand liegen.<\/p>\n<p>Ausschilderung k\u00f6nnte folgen<\/p>\n<p>Nach einer knappen Stunde Fahrt beginnt am Bahnhof in Dippoldiswalde die Radtour. Das erste St\u00fcck auf der Stra\u00dfe Richtung Reichst\u00e4dt. Noch ist der Verlauf nicht als Radweg ausgeschildert. Das k\u00f6nne aber noch kommen, erkl\u00e4rt Ideengeber Fro\u00df. Zuerst geht es permanent bergauf, aber nicht zu steil. Es sei Absicht, die schwersten Abschnitte am Anfang zu bew\u00e4ltigen, sagt Fro\u00df. Aber nat\u00fcrlich k\u00f6nne, wer will, die Tour auch andersherum machen. An der Haltestelle Berreuth wird die Stra\u00dfe verlassen und der Pfad f\u00fchrt das erste Mal bergab. Kurz darauf hei\u00dft es wieder kr\u00e4ftig treten und auch mal aus dem Sattel gehen. Die Route verl\u00e4uft oberhalb der Malter. Die Talsperre blitzt aber nur einmal kurz auf.<\/p>\n<p>In Paulsdorf verl\u00e4uft die Strecke wieder ein kurzes St\u00fcck an der Stra\u00dfe, immer im Wiegeschritt, bis Paulshain. Dort treffen sich viele Wanderwege, ob zur Malter, nach H\u00f6ckendorf, ins Wei\u00dferitztal oder entlang dem Kamm. An der Kreuzung fehlt den meisten die Puste. Der passionierte Radfahrer Fro\u00df beruhigt: \u201eDie zwei schlimmsten Berge haben wir geschafft.\u201c Kurzes Durch- und Aufatmen. \u201eAber einer kommt noch.\u201c Vorher steht noch in der H\u00f6ckendorfer Heide ein kurzer Abstecher in den gleichnamigen Tierpark an. Alpakas, Zwergrinder oder Ziegen bringen m\u00fcde Kinderbeine ganz sicher wieder auf Trab.<\/p>\n<p>Nach einem Anstieg erreicht man am Sportplatz des H\u00f6ckendorfer SV wieder die ausgewiesene Strecke, kurz nach dem M\u00fcckenberg (421Meter). Die H\u00e4lfte ist fast geschafft. Jetzt geht es gr\u00f6\u00dftenteils bergab. \u00dcber die Stra\u00dfe, die von Edle Krone nach Borlas f\u00fchrt, auf der Viehwegh\u00f6he (406Meter) in Richtung L\u00fcbau. Hinter den knallig-gelben Rapsfeldern zeichnet sich das Windrad oberhalb Rabenaus ab. Von dort belohnt dann ein fantastischer Blick nach Somsdorf, Freital-Hainsberg und Rabenau. Nach der kurvenreichen Stra\u00dfenabfahrt zur Rabenauer M\u00fchle folgt im Grund entlang der Bahnstrecke die letzte Etappe: ausrollen und genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/artikel.asp?id=3052083<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Lars K\u00fchl Mit dem Zug nach Dippoldiswalde und mit dem Fahrrad zur\u00fcck nach Freital-Hainsberg. SZ testet die vorgeschlagene Tour. Zwei, drei Tritte mit Schmackes. Dann leicht in die Kurven legen \u2013 und einfach genie\u00dfen. Das letzte St\u00fcck durch den Rabenauer Grund rollt es praktisch von allein. 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