{"id":3768,"date":"2014-08-23T20:32:57","date_gmt":"2014-08-23T19:32:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=3768"},"modified":"2014-08-23T20:32:57","modified_gmt":"2014-08-23T19:32:57","slug":"wie-wird-die-weisseritztalbahn-bis-kipsdorf-fahren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=3768","title":{"rendered":"Wie wird die Wei\u00dferitztalbahn bis Kipsdorf fahren?"},"content":{"rendered":"<p>Der Wiederaufbau des oberen Streckenabschnitts l\u00e4uft jetzt an. Der Betrieb ab 2015 bleibt allerdings weitgehend ungekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>21.08.2014 Von Matthias Weigel<\/p>\n<p>Der Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn kommt langsam in die G\u00e4nge. Nachdem der 15 Kilometer lange Abschnitt von Freital bis Dipps seit 2008 wieder in Betrieb ist, geht es nun um die restlichen gut elf Kilometer bis Kipsdorf. 15 Millionen Euro \u2013 vorwiegend Geld vom Freistaat \u2013 soll das Vorhaben kosten und Ende 2015 abgeschlossen sein. So weit, so gut. Doch auch 15 Monate vor der geplanten Inbetriebnahme steht immer noch nicht fest, wie die Zugfahrten auf dem oberen Streckenabschnitt einmal laufen und vor allem bezahlt werden sollen.<\/p>\n<p>In der aktuellen Finanzierungsverordnung des Freistaates ist zu den Schmalspurbahnen klar geregelt, dass dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) f\u00fcr die L\u00f6\u00dfnitzgrundbahn und die Wei\u00dferitztalbahn j\u00e4hrlich insgesamt 4,2 Millionen Euro als \u00d6PNV eingesetzt werden m\u00fcssen. 500.000 Euro sind dabei ab 2015 f\u00fcr den Abschnitt Dippoldiswalde\u2013Kurort Kipsdorf abgestellt, erkl\u00e4rt VVO-Sprecher Christian Schlemper.<\/p>\n<p>Geht der obere Abschnitt in Betrieb, m\u00fcsste wegen des Mehraufwandes trotz gleichem Budget also irgendwo gek\u00fcrzt werden. Auch von einem Betrieb an nur 40 Tagen, vorwiegend am Wochenende, war daher schon die Rede. Jedoch: Eine Einigung dazu gibt es nicht. VVO und der Betreiber S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) erkl\u00e4ren unisono, \u00fcber L\u00f6sungen zu verhandeln. Details will man nicht nennen, weist Nachfragen als \u201erein spekulativ\u201c zur\u00fcck. \u201eEs gibt keine verbindlichen Ergebnisse\u201c, so SDG-Chef Roland Richter. Er sei aber zuversichtlich, bis 2015 ein tragf\u00e4higes Konzept vorweisen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Optimismus sorgt offenbar auch die Hoffnung auf mehr Geld. Derzeit laufen im Bund die Verhandlungen \u00fcber die Regionalisierungsmittel und deren bundesweite Verteilung \u2013 allerdings bleibt ein avisierter Einigungstermin unbekannt, der Ausgang f\u00fcr Sachsen offen. Zumindest hat das S\u00e4chsische Wirtschaftsministerium vergangene Woche klargestellt, dass bis 2020 zweckgebunden j\u00e4hrlich 8,74 Millionen Euro, \u00e4hnlich viel wie bisher von den Zweckverb\u00e4nden, f\u00fcr die f\u00fcnf s\u00e4chsischen Schmalspurbahnen vorgesehen sind. Damit sei der Betrieb langfristig gesichert und Planungssicherheit gegeben, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bimmel kann das gut sein, wenn der Bund Mittel f\u00fcr Sachsen k\u00fcrzen w\u00fcrde. Aber auch schlecht, wenn er sie aufstockt und bei den Bahnen dann ob der vorfristigen Festlegung des Freistaates nichts ankommt. Das Finanzierungs-Problem zwischen Kipsdorf und Dipps wird sich nach aktuellem Stand aber so nicht l\u00f6sen lassen.<\/p>\n<p>Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/wie-wird-die-weisseritztalbahn-bis-kipsdorf-fahren-2909656.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wiederaufbau des oberen Streckenabschnitts l\u00e4uft jetzt an. Der Betrieb ab 2015 bleibt allerdings weitgehend ungekl\u00e4rt. 21.08.2014 Von Matthias Weigel Der Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn kommt langsam in die G\u00e4nge. 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