{"id":3776,"date":"2014-09-17T09:47:02","date_gmt":"2014-09-17T08:47:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=3776"},"modified":"2014-09-18T09:47:28","modified_gmt":"2014-09-18T08:47:28","slug":"offene-rechnungen-bei-der-weisseritztalbahn","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=3776","title":{"rendered":"Offene Rechnungen bei der Wei\u00dferitztalbahn"},"content":{"rendered":"<form id=\"Form1\" action=\"offene-rechnungen-bei-der-weisseritztalbahn-2930256.html?kId=2930256&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<div class=\"aspNetHidden\"><\/div>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<div style=\"text-align: center; margin: 20px;\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"202\" height=\"41\" border=\"0\" \/><\/div>\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h1><\/h1>\n<h2>Der Streckenbau kostete 3,5 Millionen Euro mehr als geplant. Seit 2008 wird um die \u00dcbernahme der Kosten gestritten.<\/h2>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">17.09.2014 Von Matthias Weigel<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\"><img title=\"Offene Rechnungen bei der Wei\u00dferitztalbahn\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/sie-schnauft-seit-2008-wieder-entlang-der-roten-weisseritz-1373320.jpg\" alt=\"chnungen bei der Wei\u00dferitztalbahn\" \/><figcaption>Sie schnauft seit 2008 wieder entlang der Roten Wei\u00dferitz\u2013 die Wei\u00dferitztalbahn. \u00dcber die Wiederaufbaukosten f\u00fcr den ersten Abschnitt wird aber noch gestritten. <\/figcaption><\/figure>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\"><figcaption>Foto: Frank Baldauf<\/figcaption><\/figure>\n<p>In gut einem Jahr soll sie wieder bis Kipsdorf rollen, die Wei\u00dferitztalbahn. Der Wiederaufbau der gut elf Kilometer langen Strecke Dippoldiswalde\u2013Kipsdorf, die wegen der Flutfolgen von 2002 noch immer gesperrt ist, kommt langsam in die G\u00e4nge. 15 Millionen Euro \u2013 vorwiegend Geld vom Freistaat\u2013 soll das Vorhaben kosten. Doch nicht nur, dass es noch gar kein Betriebskonzept f\u00fcr diesen Abschnitt gibt. Noch nicht einmal der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen. Auf den 15 Kilometern zwischen Freital und Dippoldiswalde rollen zwar seit dem Wiederaufbau 2008 die Z\u00fcge. Doch die Abrechnung der Baukosten ist eine scheinbar endlose Geschichte.<\/p>\n<p>Dabei geht es vor allem um die damals entstandenen Mehrkosten von 3,5 Millionen Euro. Die Gesamtkosten f\u00fcr den ersten Abschnitt beliefen sich \u2013 ohne Planung \u2013 auf 22,3 Millionen Euro. Immerhin hatte Sachsens Noch-Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) Anfang 2012 einen Blankoscheck ausgestellt und erkl\u00e4rt, dass der Freistaat f\u00fcr die f\u00f6rderf\u00e4higen Kosten aufkomme. Wie viel das ist und wer den Rest begleichen soll, bleibt aber ungekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>75 Aktenordner Bauunterlagen<\/h2>\n<p>Roland Richter, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der S\u00e4chsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG, die die Bahn betreibt, h\u00e4tte die Sache auch lieber gestern als morgen vom Tisch. Birgt sie doch ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko in sich. 68 Seiten Widerspruch habe man gegen den \u00c4nderungs- und R\u00fcckforderungsbescheid der Landesdirektion eingereicht. Das Papier war nach Pr\u00fcfung der 75Aktenordner Bauunterlagen im Fr\u00fchjahr 2012 ergangen und weist offenbar erhebliche Kosten aus, die die SDG \u00fcbernehmen sollte. \u00dcber genaue Summen und Inhalte gibt es von den Beh\u00f6rden keine Auskunft.<\/p>\n<p>Roland Richter aber bleibt \u00fcberzeugt, dass 100 Prozent der Mehrkosten von den F\u00f6rdergeldern gedeckt sind. \u201eWir haben das Position f\u00fcr Position dargelegt\u201c, sagt er auf SZ-Anfrage. Ein ungeheurer Aufwand sei das gewesen. Schon 2008 hatte man die Mehrkosten unter anderem damit begr\u00fcndet, die Strecke besonders hochwassersicher nach den Vorgaben ausgebaut zu haben. Richter hofft nun auf ein Einlenken \u2013 denn sonst m\u00fcsste die SDG den Posten aus eigener Tasche stemmen und wohl oder \u00fcbel Kredite aufnehmen. Bislang wird das Ganze gr\u00f6\u00dftenteils mittels \u00dcberbr\u00fcckungsdarlehen der Gesellschafter, wie dem Verkehrsverbund Oberelbe und dem Regionalverkehr Erzgebirge, finanziert. Beim Landesamt f\u00fcr Verkehr best\u00e4tigt man, dass die Widerspruchsbegr\u00fcndung mit umfangreichen Unterlagen am 27. Mai 2014, also nach mehr als zwei Jahren, \u00fcbergeben worden ist. Die Bearbeitung laufe. Aussagen zur Anerkennung weiterer Kosten, dem Grundanliegen des Widerspruchs, k\u00f6nnten gegenw\u00e4rtig noch nicht getroffen werden, so Sprecherin Isabel Siebert. Das Landesamt ist seit der Beh\u00f6rdenreform 2012 zust\u00e4ndig und hatte das Verfahren von der Landesdirektion \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Die komplette Abrechnung des ersten Bauabschnitts war \u00fcbrigens \u00fcber viele Monate hinweg die Bedingung, um den zweiten Abschnitt \u00fcberhaupt planen und bauen zu k\u00f6nnen. Davon hat sich der Freistaat aber 2011 gel\u00f6st. Sonst w\u00fcrde wohl heute zwischen Dipps und Kipsdorf noch immer nichts losgehen. 2015 will man fertig sein. Zumindest mit dem Bauen.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/offene-rechnungen-bei-der-weisseritztalbahn-2930256.html<\/p>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Streckenbau kostete 3,5 Millionen Euro mehr als geplant. 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