{"id":3796,"date":"2014-10-08T10:45:04","date_gmt":"2014-10-08T09:45:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=3796"},"modified":"2014-10-09T10:49:57","modified_gmt":"2014-10-09T09:49:57","slug":"grossbaustelle-rabenauer-grund","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=3796","title":{"rendered":"Gro\u00dfbaustelle Rabenauer Grund"},"content":{"rendered":"<form id=\"Form1\" action=\"grossbaustelle-rabenauer-grund-2944495.html?kId=2944495&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<div class=\"aspNetHidden\"><\/div>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<div><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"207\" height=\"42\" border=\"0\" \/><\/div>\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h2><\/h2>\n<h2><\/h2>\n<h2>Ein Jahr nach dem Hochwasser l\u00e4uft die Reparatur der Sch\u00e4den. Und es wird auch etwas gegen neue Fluten getan.<\/h2>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">07.10.2014 Von Matthias Weigel<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\">\n<div class=\"szoPagination\"><img loading=\"lazy\" class=\"\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/pic-1381886h.jpg\" alt=\" \" width=\"473\" height=\"421\" \/><\/div>\n<\/figure>\n<p>W\u00e4hrend oben die Bimmel \u00fcber die Br\u00fccke dampft, kn\u00fcpft unten ein Bauarbeiter der Firma Hartmann aus Rechenberg-Bienenm\u00fchle Bewehrungsstahl zusammen. Das Hochwasser im Juni 2013 hat im Rabenauer Grund einigen Schaden angerichtet. Zwar konnte die Kleinbahn nach Ber\u00e4umung und provisorischen Reparaturen bald wieder fahren. Und auch der gesperrte Wanderweg wurde vom Forst Ende 2013 provisorisch wiederhergestellt. Die gro\u00dfe Reparatur aber blieb offen. Nach aufwendigem Genehmigungsverfahren wird seit September nun im Grund gewerkelt. S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) und der Sachsenforst haben sich daf\u00fcr zusammengetan, um die Wanderer nicht doppelt zu belasten oder sich gegenseitig zu blockieren. Die Investitionen 2013\/14 belaufen sich zusammengenommen auf gut 1,05 Millionen Euro \u2013 das meiste davon Fluthilfemittel des Freistaats. Die SZ hat sich die Baustellen angeschaut.<\/p>\n<h2>Ufer auf gesamter L\u00e4nge befestigt<\/h2>\n<p>An vielen Stellen im Grund \u2013 insgesamt auf rund einem Drittel der Strecke \u2013 sind die Uferbereiche mit Steinen neu befestigt und ausgesp\u00fclte B\u00f6schungen wieder gesichert worden. Gut die H\u00e4lfte hatte man bereits 2013 mit erledigt. Wegen der Schutzzeit musste der Rest der Arbeiten im Fluss nun bis Ende September fertig werden. Jetzt schlie\u00dft sich der Wegebau bis Ende Oktober an. Insgesamt liegt man gut im Zeitplan. Der Weg bleibt dabei offen.<\/p>\n<p>Je nach Witterung und Baufortschritt wird sich <strong>Ende Oktober eine etwa dreit\u00e4tige Sperrung<\/strong> aber nicht vermeiden lassen, um die neue Wegedecke aus feinem Schotter aufzubringen. Damit w\u00e4re die Bauma\u00dfnahme dann abgeschlossen. <strong>\u201eWir werden die Sperrzeit rechtzeitig bekannt geben\u201c<\/strong>, sagt Forstbezirkschef Wolfram Gl\u00e4ser. Die Maschine brauche aber die ganze Breite und man wolle ein gutes Ergebnis, was auch den Ausfl\u00fcglern recht sein sollte.<\/p>\n<p>Die zeigen sich laut Baufirma bisher interessiert und verst\u00e4ndnisvoll. Ein paar Unbelehrbare, die zwischen Baggern hindurchstaken oder nicht vom Rad absteigen, gebe es immer. Auch st\u00f6rten sich Wanderer an den kahlen Stellen nach dem Uferbau. Die Natur hole sich das aber schnell wieder zur\u00fcck und in ein paar Monaten sei alles wieder gr\u00fcn, hei\u00dft es vom Forst.<\/p>\n<h2>St\u00fctzwand in Enso-Kurve errichtet<\/h2>\n<p>Gr\u00f6\u00dfte Einzelbaustelle ist derzeit der Bereich an der Br\u00fccke 8, dort, wo die Wei\u00dferitz einen gro\u00dfen Bogen macht und fr\u00fcher auch die Enso-H\u00fctte stand. Hier hatte das Hochwasser am meisten Kraft entwickelt und gew\u00fctet, den Weg bis auf den Felsen weggesp\u00fclt. 2013 errichtete man zun\u00e4chst eine provisorische Wegef\u00fchrung. Jetzt ist diese aus dem Flussbereich zur\u00fcckgebaut und der Weg an de Hang verlegt. Kurve und Flussprofil wurden aufgeweitet. F\u00fcr den Schutz der Br\u00fccke wird au\u00dferdem eine neue, hohe Schutzwand aus Steinen im Kurvenbereich errichtet und am Widerlager eine Fundamentwand aus Stahlbeton errichtet. Nach dem abschlie\u00dfenden Wegebau kommt an der fr\u00fcheren Engstelle k\u00fcnftig auch ein Feuerwehr- oder Krankenauto durch, betont Gl\u00e4ser.<\/p>\n<p>Die vom Hochwasser schwer besch\u00e4digte Enso-H\u00fctte auf dem Energielehrpfad wird bis Ende Oktober ersetzt und bekommt einen neuen Standort. Rund 15 000 Euro l\u00e4sst sich das der Energieversorger kosten. Stehen wird der Rastplatz k\u00fcnftig am \u201ePferdedump\u201c unterhalb der Arthur-Lohse-Br\u00fccke. Der Platz ist sicher, liegt h\u00f6her \u2013 und au\u00dferdem viel romantischer in einer bewaldeten Ausbuchtung und dennoch direkt an der Wei\u00dferitz.<\/p>\n<h2>Alle Br\u00fccken der Bimmel gesichert<\/h2>\n<p>Gepr\u00fcft und repariert werden auch alle 15Br\u00fccken der SDG. Dort geht es vorwiegend um den Schutz der Widerlager vor dem Aussp\u00fclen. Gro\u00dfe Steine sind angebracht und weggesp\u00fclte ersetzt worden. Au\u00dferdem wird an der Einm\u00fcndung des Oelsabachs eine 1,5 Meter tiefe Untersp\u00fclung an einem Br\u00fcckenfundament repariert und gesichert, erkl\u00e4rt Betriebsleiter Mirko Fro\u00df. Die Bahn ist aber derzeit trotz der Arbeiten in Betrieb. Erst im November will die SDG dann wohl drei Wochen die Strecke sperren und Sch\u00e4den am Gleisbett endg\u00fcltig reparieren, restlichen Schlamm ber\u00e4umen sowie regul\u00e4re Instandhaltungen ausf\u00fchren. Die Arbeiten finden allerdings von einem Bauzug aus statt und ber\u00fchren den Wanderweg nicht. Der regul\u00e4re Zugverkehr ist aber eingestellt.<\/p>\n<h2>Semmelsteigbr\u00fccke kommt h\u00f6her<\/h2>\n<p>Was bleibt, ist am Ende ein Bauvorhaben an der Semmelsteigbr\u00fccke. Es war die Einzige, die 2013 \u00fcberflutet wurde, wenn auch nur leicht. Ein angesp\u00fclter Baumstamm h\u00e4tte aber Schlimmeres anrichten k\u00f6nnen. Deswegen soll die Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke einen halben Meter h\u00f6her gesetzt werden. Die Planung ist fertig und die Genehmigung l\u00e4uft. Je nach Fortschritt k\u00f6nnte das noch 2014 abgeschlossen werden. Insgesamt will man dann im Grund eine Situation haben, dass ein Hochwasser, wie das von 2013, ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme abgeht. Da im Oberlauf vor der Talsperre Malter auch Zufl\u00fcsse neu reguliert wurden, hoffen jedoch alle, dass es so schnell nicht wieder so weit oder gar schlimmer kommt und die Malter nicht unkontrolliert \u00fcberl\u00e4uft.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/grossbaustelle-rabenauer-grund-2944495.html<\/p>\n<p class=\"szoArticleMeta\">\n<h2 class=\"szoArticleMeta\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Kommentar:<\/span><\/h2>\n<form id=\"Form1\" action=\"drei-tage-sperrung-sind-zu-verkraften-2944493.html?kId=2944493&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<h2 class=\"aspNetHidden\">Drei Tage Sperrung sind zu verkraften<\/h2>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h2>\u00fcber die Bauarbeiten im Rabenauer Grund<\/h2>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">07.10.2014 Von Matthias Weigel<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\"><img loading=\"lazy\" class=\"\" title=\"Drei Tage Sperrung sind zu verkraften\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/pic-1381882.jpg\" alt=\" Sperrung sind zu verkraften\" width=\"100\" height=\"79\" \/><figcaption><\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Rabenauer Grund geh\u00f6rt zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Region. Als nach dem Hochwasser im Juni 2103 die Strecke aus Sicherheitsgr\u00fcnden gesperrt wurde, war das schmerzlich. Aber wohl unvermeidlich. Der Weg war ja stellenweise weg. Etliche lie\u00dfen sich aber auch davon nicht aufhalten und gingen trotzdem in \u201eihren\u201c Grund \u2013 teils mit waghalsigen Man\u00f6vern, zuweilen gar mit Rad oder Kinderwagen, um \u00fcber Ger\u00f6ll und Felsen zu kommen.<\/p>\n<p>Seit Dezember nun war er als Provisorium wieder offen. Und jetzt l\u00e4uft die endg\u00fcltige Schadensbeseitigung. F\u00fcr den Forst, der sich normalerweise um andere Sachen als um touristische Highlights k\u00fcmmert, ist das Hochwasser und seinen Folgen ein Kraftakt. Dass er den Wiederaufbau trotz allem Gegenwind, aller B\u00fcrokratie und allen Aufwands angeht, muss man ihm anerkennen \u2013 auch wenn es f\u00fcr viele selbstverst\u00e4ndlich scheint. Und in ein paar Wochen haben die Ausfl\u00fcgler dann wieder freien Lauf, als w\u00e4re nichts gewesen. Die paar Beeintr\u00e4chtigungen und auch das Hochwasser sind dann schnell wieder vergessen.<\/p>\n<p>Wenigstens die drei Tage n\u00f6tige Sperrung sollten dann aber alle akzeptieren und allen Wagemut unterlassen, selbst die Unbelehrbaren. Schlie\u00dflich geht es nicht um Schikane. Sondern um Sicherheit und ein Ergebnis, \u00fcber das sich am Ende alle dauerhaft freuen sollen.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/drei-tage-sperrung-sind-zu-verkraften-2944493.html<\/p>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Jahr nach dem Hochwasser l\u00e4uft die Reparatur der Sch\u00e4den. 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