{"id":4043,"date":"2015-02-28T20:40:57","date_gmt":"2015-02-28T19:40:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=4043"},"modified":"2015-02-28T20:40:57","modified_gmt":"2015-02-28T19:40:57","slug":"weisseritztalbahn-holt-auf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=4043","title":{"rendered":"Wei\u00dferitztalbahn holt auf"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">S\u00e4chsische Zeitung<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">26.02.2015<\/p>\n<h3>Der Wiederaufbau l\u00e4uft. Und die Zahl der Fahrg\u00e4ste w\u00e4chst. Aber reicht das Geld f\u00fcr t\u00e4gliche Fahrten bis Kipsdorf?<\/h3>\n<p>25.02.2015 Von Franz Herz<\/p>\n<p>Die Wei\u00dferitztalbahn ist an einem Wendepunkt. Sie hat im vergangenen Jahr den Verlust an Fahrg\u00e4sten wieder aufgeholt, den sie im Hochwasserjahr 2013 erlitten hatte. Rund 150 000 Menschen sind im letzten Jahr mit der Bimmel gefahren. Das ist eine Steigerung um 17 000 gegen\u00fcber 2013 und entspricht fast wieder der Passagierzahl des Jahres 2012, als die S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft noch 154 000 Fahrg\u00e4ste gez\u00e4hlt hatte. Mirko Fro\u00df, Betriebsleiter der Wei\u00dferitztalbahn, sagte dazu gestern auf einer Pressekonferenz: \u201eIch bin froh, dass wir den Trend der fr\u00fcheren Jahre umkehren konnten.\u201c<\/p>\n<p>Der Aufw\u00e4rtstrend soll in diesem Jahr noch Geschwindigkeit aufnehmen. Denn bis Ende des Jahres soll die Strecke wieder bis nach Kipsdorf aufgebaut sein. Bautechnisch sind die notwendigen Vorbereitungen alle am Laufen. Die entscheidende Frage f\u00fcr die Zeit danach steht aber immer noch offen: Wie viele Z\u00fcge fahren auf der wiederhergestellten Strecke?<\/p>\n<p>Dazu halten sich die Verantwortlichen bisher v\u00f6llig bedeckt. \u201eWir sind dazu schon seit L\u00e4ngerem mit dem Verkehrsverbund in Gespr\u00e4chen\u201c, sagt Fro\u00df. \u201eDie Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Es ist alles eine Frage der Finanzierung.\u201c Denn der Finanzbedarf der Bahnstrecke endet nicht mit dem fertigen Wiederaufbau. Auch der laufende Betrieb ist auf einen Zuschuss angewiesen.<\/p>\n<p>Technisch k\u00f6nnen auf der Strecke von Freital bis Kipsdorf vier Z\u00fcge gleichzeitig unterwegs sein. Doch das wird nur zu bestimmten H\u00f6hepunkten ausgereizt, wie zum Schmalspurbahnfestival, das wieder f\u00fcr den 18. und 19. Juli 2015 geplant ist, oder zum Kleinbahnadvent.<\/p>\n<p>Die \u00dcberlegungen f\u00fcr den Alltag sehen ganz anders aus. Hier lauten die Fragen: Wird \u00fcberhaupt jeden Tag ein Zug bis nach Kipsdorf fahren? Oder werden von den jetzigen Zugverbindungen einige gestrichen, damit die Mittel reichen, um die verbleibenden Zugpaare bis Kipsdorf fahren zu lassen? Jetzt rollen sechs Zugpaare t\u00e4glich bis Dippoldiswalde. Werden das k\u00fcnftig weniger sein? Die Antworten darauf stehen noch aus.<\/p>\n<p>\u201eEs kann sein, dass t\u00e4glich bis Kipsdorf gefahren wird. Das ist aber eine Frage des Geldes. Wenn das nicht reicht, kann es ausgew\u00e4hlte Verkehrstage geben\u201c, sagte Fro\u00df. Das klingt nach einem reinen Wochenend\u00ad und Ferienbetrieb. Denn welche Verkehrstage sollten sonst ausgew\u00e4hlt werden?<\/p>\n<p>Auch Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim Verkehrsverbund Oberelbe, h\u00e4lt sich zu dieser Frage zur\u00fcck und verweist auf die laufenden Gespr\u00e4che. Der Verkehrsverbund bestellt die Z\u00fcge und stellt auch die erforderlichen Mittel daf\u00fcr bereit. Clauss sagt: \u201eWir sitzen dabei auch wie auf hei\u00dfen Kohlen. Denn wir wollen die Strecke vermarkten, und dazu m\u00fcssen wir den Fahrplan kennen.\u201c<\/p>\n<h4>Radfahrer auf die Bahn holen<\/h4>\n<p>F\u00fcr die Vermarktung gibt es schon Pl\u00e4ne. Dazu arbeiten die Dampfeisenbahngesellschaft und der Verkehrsverbund mit dem Tourismusverband Erzgebirge zusammen. Dessen Mitarbeiterin Silvia Wiltzsch best\u00e4tigt, dass sie an einer gemeinsamen Wanderund Fahrradkarte arbeiten. Die soll zur Wiederer\u00f6ffnung des oberen Bahnabschnitts herausgebracht werden. Und das wird Ende dieses Jahres erwartet.<\/p>\n<p>Denn vor allem die M\u00f6glichkeit zu kombinierten Bahn\u00ad und Fahrradtouren wollen die Bahner st\u00e4rker bekannt machen. Hier hat die Wei\u00dferitztalbahn noch gro\u00dfen Nachholbedarf. Auf der Schmalspurbahn im L\u00f6\u00dfnitzgrund ist einer von hundert Fahrg\u00e4sten mit dem Drahtesel unterwegs, im Wei\u00dferitztal ist es nur einer von tausend. \u201eWir haben die Packwagen. Davon bietet jeder Platz f\u00fcr 30 Fahrr\u00e4der. Das wollen wir besser nutzen\u201c, sagt Fro\u00df.<\/p>\n<p>Um diese M\u00f6glichkeiten ganz auszusch\u00f6pfen, m\u00fcsste allerdings das Radwegenetz links und rechts der Bahn ausgebaut werden. Vor allem an der Talsperre Malter sind noch L\u00fccken offen, wie Ralf Kempe von der Interessengemeinschaft Wei\u00dferitztalbahn bedauert. Entlang der Wei\u00dferitztalbahn bleibt also noch viel Arbeit, um sie zu der Attraktion zu machen, die sich viele w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Artikel\u00adURL: http:\/\/www.sz\u00adonline.de\/nachrichten\/weisseritztalbahn\u00adholt\u00adauf\u00ad3045938.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S\u00e4chsische Zeitung 26.02.2015 Der Wiederaufbau l\u00e4uft. 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