{"id":4089,"date":"2015-04-11T13:59:05","date_gmt":"2015-04-11T12:59:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=4089"},"modified":"2015-04-11T13:59:05","modified_gmt":"2015-04-11T12:59:05","slug":"geldnot-bei-freitaler-bimmel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=4089","title":{"rendered":"Geldnot bei Freitaler Bimmel"},"content":{"rendered":"<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h2>Zum Jahresende f\u00e4hrt die Wei\u00dferitztalbahn wieder bis Kipsdorf. Doch weil Geld fehlt, sind Fahrten bedroht.<\/h2>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">10.04.2015 Von Regine Schlesinger und jane Jannke<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\">\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" title=\"Geldnot bei Freitaler Bimmel\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/die-bimmel-im-rabenauer-grund-zur-wiedereroeffnung-der-1462830.jpg\" alt=\"ei Freitaler Bimmel\" width=\"400\" height=\"189\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Die Bimmel im Rabenauer Grund zur Wiederer\u00f6ffnung der Strecke von Freital nach Dipps 2008. Ab Jahresende soll sie wieder bis Kipsdorf rollen. Foto (Archiv): Marco Klinger \u00a9 foto: marco klinger \/ mkl-news<\/p><\/div>\n<\/figure>\n<p>Die Gr\u00fcnen schlagen Alarm. Der Betrieb der Wei\u00dferitztalbahn ist finanziell nicht abgesichert, warnt Eva J\u00e4hnigen von der Landtagsfraktion. Laut J\u00e4hnigen klafft eine L\u00fccke von \u00fcber einer Million Euro im Budget. Bleibt es dabei, w\u00e4ren Angebotsk\u00fcrzungen die Folge. Vor allem der bei Fahrg\u00e4sten beliebte Freitaler Streckenabschnitt k\u00f6nnte deshalb von Einschnitten betroffen sein, wenn der im Wiederaufbau befindliche Teilabschnitt von Dipps nach Kipsdorf fertig wird, f\u00fcrchtet die Politikerin. Das k\u00f6nnte die Bahn wiederum weniger attraktiv f\u00fcr Touristen machen. Die Gr\u00fcnen fordern daher die Gro\u00dfe Koalition aus CDU und SPD auf, das Budget um 1,1 Millionen Euro aufzustocken.<\/p>\n<p>Das Problem ist ein Erbe der Koalition aus CDU und FDP, die 2009 in Sachsen an die Macht kam, erkl\u00e4rt Eva J\u00e4hnigen. Damals wurden die Mittel f\u00fcr den \u00d6ffentlichen Nahverkehr stark gek\u00fcrzt. \u201eDer damalige Staatsminister Sven Morlok befand, dass die Wei\u00dferitztalbahn mit etwa einer halben Million Euro pro Jahr auskommen w\u00fcrde\u201c, so J\u00e4hnigen. Die Rechnung sei jedoch nur mit dem Freitaler Streckenabschnitt gemacht worden, der nach der Flut 2002 wieder instand gesetzt worden war. Doch jetzt r\u00fcckt die Fertigstellung der gesamten Strecke in greifbare N\u00e4he. Die zur Verf\u00fcgung stehenden 500\u00a0000 Euro m\u00fcssten dann geteilt werden. N\u00f6tig w\u00e4ren aber weitere 500\u00a0000 Euro, um beide Abschnitte ohne Abstriche betreiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Sorge ist nicht aus der Luft gegriffen. Betreiber der Wei\u00dferitztalbahn ist die S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), bestellt wird der Bahnverkehr vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Wie VVO-Sprecher Christian Schlemper best\u00e4tigt, hat das Unternehmen derzeit keine Mittel, um zus\u00e4tzlich den Bahnbetrieb auf der rund elf Kilometer langen Strecke Dippoldiswalde\u2013Kipsdorf zu finanzieren. Die 15 Millionen Euro f\u00fcr den Wiederaufbau sind nur f\u00fcr die Baukosten gedacht. Einfach die Mittel, die der VVO derzeit der SDG f\u00fcr den Betrieb auf dem unteren Abschnitt der Wei\u00dferitztalbahn und der L\u00f6\u00dfnitzgrundbahn zahlt, umzuverteilen \u2013 also auf diesen Strecken Fahrten zu streichen, damit die Wei\u00dferitztalbahn bis Kipsdorf rollen kann \u2013 sei keine L\u00f6sung. \u201eDas ist aufgrund vertraglicher Regelungen und der Fahrgastzahlen nicht m\u00f6glich\u201c, erkl\u00e4rt Christian Schlemper. Zumal die Wei\u00dferitztalbahn gerade erst den Verlust aus dem Hochwasserjahr 2013 aufholen konnte.<\/p>\n<p>Streichungen h\u00e4lt auch Eva J\u00e4hnigen f\u00fcr falsch, ebenso eine Anhebung der Fahrpreise. Noch l\u00e4uft die Debatte zum s\u00e4chsischen Doppelhaushalt 2015\/16. Das Budget f\u00fcr die Schmalspurbahnen k\u00f6nne daher noch aufgebessert werden. Daf\u00fcr m\u00fcsse allerdings Druck gemacht werden. H\u00f6chste Zeit ist es, denn das Betreiberkonzept muss jetzt gemacht werden. \u201eWir sind dabei, mit der SDG zu verhandeln\u201c, sagt Christian Schlemper. Bleibt es allerdings bei dem jetzigen Budget, sei ein Komplettangebot nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die ungekl\u00e4rte Frage der Kosten f\u00fcr den k\u00fcnftigen Betrieb ist nicht die einzige Sorge, die den VVO besch\u00e4ftigt. Man sei auch entt\u00e4uscht dar\u00fcber, dass es noch immer keine L\u00f6sung f\u00fcr die Abrechnung der Mehrkosten von 3,5 Millionen Euro beim Bau des ersten Abschnittes gibt, hei\u00dft es seitens des Verkehrsunternehmens. Zwar rollen hier die Z\u00fcge seit 2008 wieder, doch wer die Mehrkosten \u00fcbernimmt, ist noch immer offen. Und f\u00fcr den zweiten Abschnitt deutet sich weiteres Ungemach an. \u201eEs tauchen immer wieder neue H\u00fcrden auf, die den Wiederaufbau erschweren\u201c, sagt Christian Schlemper. Derzeit k\u00f6nne aber noch nicht gesagt werden, ob sich das am Ende auch auf den Termin der Fertigstellung der Strecke auswirken wird.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/geldnot-bei-freitaler-bimmel-3079181.html<\/p>\n<\/footer>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Jahresende f\u00e4hrt die Wei\u00dferitztalbahn wieder bis Kipsdorf. Doch weil Geld fehlt, sind Fahrten bedroht. 10.04.2015 Von Regine Schlesinger und jane Jannke Die Gr\u00fcnen schlagen Alarm. Der Betrieb der Wei\u00dferitztalbahn ist finanziell nicht abgesichert, warnt Eva J\u00e4hnigen von der Landtagsfraktion. Laut J\u00e4hnigen klafft eine L\u00fccke von \u00fcber einer Million Euro im Budget. 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