{"id":4476,"date":"2015-11-26T10:42:22","date_gmt":"2015-11-26T09:42:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=4476"},"modified":"2015-11-30T16:56:07","modified_gmt":"2015-11-30T15:56:07","slug":"wiederaufbau-bis-kipsdorf-steht-bevor","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=4476","title":{"rendered":"Wiederaufbau bis Kipsdorf steht bevor"},"content":{"rendered":"<header class=\"szoArticleHeader\">\n<h2><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"207\" height=\"42\" \/><\/h2>\n<h2>Die europaweite Ausschreibung f\u00fcr die Wei\u00dferitztalbahn ist raus. Kann jetzt noch etwas schiefgehen?<\/h2>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoAuthor\">Von Franz Herz<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<div class=\"szoArticlePhotoStreamContainer\">\n<div class=\"szoPagination\"><\/div>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoPhotoStreamMainImage szoArticleImage\">\n<div style=\"width: 412px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/dieses-bild-ist-vor-zwei-jahren-zum-kleinbahnadvent-1607336h.jpg\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/dieses-bild-ist-vor-zwei-jahren-zum-kleinbahnadvent-1607336h.jpg\" alt=\"\" width=\"402\" height=\"228\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Dieses Bild ist vor zwei Jahren zum Kleinbahnadvent entstanden, als die Wei\u00dferitztalbahn Sonderfahrten zwischen Obercarsdorf und Schmiedeberg angeboten hat. Derzeit ist das gar nicht m\u00f6glich. Doch n\u00e4chstes Jahr soll der Wiederaufbau tats\u00e4chlich beginnen. Danach k\u00f6nnte sich dieses Bild wieder h\u00e4ufiger bieten.<\/p><\/div>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/der-lokschuppen-in-kipsdorf-gehoert-auch-zur-1607082.jpg\" alt=\"Der Lokschuppen in Kipsdorf geh\u00f6rt auch zur Wei\u00dferitztalbahn und soll wieder als Unterstellm\u00f6glichkeit f\u00fcr Fahrzeuge genutzt werden. Daher l\u00e4sst ihn die Dampfeisenbahngesellschaft sanieren. \" width=\"400\" height=\"300\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Der Lokschuppen in Kipsdorf geh\u00f6rt auch zur Wei\u00dferitztalbahn und soll wieder als Unterstellm\u00f6glichkeit f\u00fcr Fahrzeuge genutzt werden. Daher l\u00e4sst ihn die Dampfeisenbahngesellschaft sanieren. \u00a9 Egbert Kamprath<\/p><\/div>\n<\/figure>\n<div class=\"szoGalleryTeaserList szoArticlePhotoStream\">\n<div class=\"szoGalleryImagesList\">\n<p><span class=\"szoDateline\">Dippoldiswalde.<\/span> Es hat \u00fcber 13 Jahre gedauert. Nun r\u00fcckt der Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn auf dem Abschnitt von Dippoldiswalde bis Kipsdorf in greifbare N\u00e4he. Diese Woche hat die S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft zwei Ausschreibungen ver\u00f6ffentlicht. Am Montag kam die Ausschreibung f\u00fcr den Lokschuppen in Kipsdorf. Am Mittwoch hat die Dampfeisenbahngesellschaft den gesamten Wiederaufbau zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf im Amtsblatt der Europ\u00e4ischen Union ausgeschrieben. Das ist ein Gro\u00dfauftrag, der eine zweistellige Millionensumme kostet. Wegen dieses Umfangs muss der Auftrag europaweit angeboten werden. \u201eWenn wir einmal so weit gekommen sind, wird der Bau auch losgehen\u201c, sagt Mirko Fro\u00df, der Betriebsleiter der Wei\u00dferitztalbahn. Die vielen Schwierigkeiten im Vorfeld, um die Finanzierung abzusichern und die Auseinandersetzungen um die Kosten f\u00fcr den Bauabschnitt bis Dippoldiswalde sind jetzt \u00fcberstanden. Nach menschlichem Ermessen m\u00fcsste n\u00e4chstes Jahr der zweite Bauabschnitt kommen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Interessierte Firmen k\u00f6nnen bis Januar 2016 ihre Angebote abgeben. Beim Lokschuppen endet die Frist schon am 6. Januar, beim Wiederaufbau der Strecke am 12. Januar 2016. Bis dahin m\u00fcssen alle Unterlagen bei der Ingenieurgesellschaft f\u00fcr Sicherungstechnik und Bau in Dresden vorliegen. Diese wird die Angebote pr\u00fcfen. \u201eWir hoffen, dass wir Ende Januar, Anfang Februar die Auftr\u00e4ge vergeben k\u00f6nnen\u201c, sagt Fro\u00df.<\/p>\n<h2>Streckenarbeiten beginnen im M\u00e4rz<\/h2>\n<p>Am Lokschuppen in Kipsdorf sollen die Arbeiten schon im Februar beginnen und bis August abgeschlossen sein. An der Strecke soll es im M\u00e4rz losgehen und bis Ende September abgeschlossen sein. So sehen es die Vorgaben vor. Da w\u00e4re auch bei unvorhergesehenen Schwierigkeiten noch Luft, damit der Kleinbahnadvent im kommenden Jahr auf der ganzen Strecke von Freital bis Kipsdorf gefeiert werden kann. Nur ein Arbeitsschritt ist noch offen. Die Elektroarbeiten mit der Sicherung der Bahn\u00fcberg\u00e4nge werden erst im Fr\u00fchjahr ausgeschrieben. Die k\u00f6nnen ja erst beginnen, wenn die Trasse gebaut ist. Dann liegen auch die Kabelkan\u00e4le und die Bahn\u00fcberg\u00e4nge sind fertig, an denen die Signalanlagen installiert werden.<\/p>\n<p>Die Dampfeisenbahngesellschaft hat die Bauauftr\u00e4ge in mehrere Teile gesplittet. Der Lokschuppen wird ein eigener Auftrag. Das wird ein Hochbau und erfordert andere Kenntnisse als der Trassen- und Gleisbau. Der Wiederaufbau der eigentlichen Bahnstrecke ist in zwei Abschnitten ausgeschrieben. Der erste reicht von Dippoldiswalde bis Schmiedeberg, der zweite von Schmiedeberg bis zur Endstation nach Kipsdorf.<\/p>\n<p>Auf dem unteren Teil muss die gesamte Gleisstrecke erneuert werden. Dazu wird in Ulberndorf ein Bahn\u00fcbergang \u00fcber die Bundesstra\u00dfe 170 neu gebaut. Hier ist ja bereits zusammen mit der Stra\u00dfensanierung eine neue Wei\u00dferitzbr\u00fccke auf f\u00fcr die Bahn errichtet worden. Sie \u00fcberquert k\u00fcnftig aber die Stra\u00dfe weiter oben, als es vor 2002 der Fall war. Dazu kommt der Ausbau von Wasserdurchl\u00e4ssen die Befestigung von insgesamt 21 Bahn\u00fcberg\u00e4ngen. Au\u00dferdem sind die Bahnsteige in den Haltepunkten zu sanieren. Diese sind in den vergangenen Jahren auch nicht besser geworden.<\/p>\n<h2>16 St\u00fctzw\u00e4nde und Gabionen sind erforderlich<\/h2>\n<p>Auf dem oberen Abschnitt von Schmiedeberg bis Kipsdorf sind nicht mehr so viele Bahn\u00fcberg\u00e4nge, daf\u00fcr muss die Bahntrasse besser gegen\u00fcber der Roten Wei\u00dferitz gesch\u00fctzt werden. Insgesamt 16 St\u00fctzw\u00e4nde und Gabionen sind hier erforderlich, um die Bahnstrecke am Hang und am Ufer abzust\u00fctzen. Hier geh\u00f6ren auch Sanierungsarbeiten im Bahnhof Kipsdorf zum Auftrag. Die Wasserversorgung f\u00fcr die Dampfloks, die Befehlsstelle und die Bahnhofsuhr m\u00fcssen auf Vordermann gebracht werden. Bautechnisch scheint es also voranzugehen auf den letzten Kilometern der Wei\u00dferitztalbahn. Peter Hofmann (SPD), der Ortsvorsteher von Schmiedeberg, ist dar\u00fcber sehr froh. Er will mit dem Ortschaftsrat auch die IG Bahn im Ort unterst\u00fctzen, die sich zum Ziel gesetzt hat, Schmiedeberg attraktiv f\u00fcr Touristen zu machen, die mit der Bahn hier ankommen.<\/p>\n<p>Organisatorisch sind aber noch viele Fragen offen. Derzeit ist noch offen, wie der Betrieb auf der Strecke laufen soll. Das Konzept daf\u00fcr muss erst noch ausgehandelt werden. Ob ein regelm\u00e4\u00dfiger Fahrplanbetrieb eingerichtet wird oder nur Fahrten an Wochenenden oder zu bestimmten Terminen, ist noch nicht entschieden. Eisenbahnfans freuen sich aber darauf, dass die Bahn \u00fcberhaupt wieder bis zu ihrer Endstation rollen kann.<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/wiederaufbau-bis-kipsdorf-steht-bevor-3260190.html<\/p>\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<h3>Kommentar: Die Herausforderung kommt nach dem Bau<\/h3>\n<p>Die Kalkulatoren bei Tiefbaufirmen k\u00f6nnen jetzt die Computer hochfahren. Die Ausschreibung f\u00fcr den Wiederaufbau auf dem oberen Abschnitt der Wei\u00dferitztalbahn l\u00e4uft bis Januar. Das ist ein interessanter Auftrag, mit dem ein Unternehmen ins Fr\u00fchjahr starten kann. Und es geht dabei um mehrere Millionen Euro.<\/p>\n<\/header>\n<p>Damit haben die Bauleute dann gut zu tun. Aber die eigentliche Herausforderung folgt danach. Die Bahn muss auch fahren und m\u00f6glichst mit voll besetzten Waggons. Daf\u00fcr ist dann die Region gefordert, mit interessanten Angeboten Touristen ins Osterzgebirge zu locken. Das wird sicher \u00e4hnlich anspruchsvoll wie bisher der Kampf um den Wiederaufbau.<\/p>\n<p>Nur die Eisenbahnfans alleine, die gerne in einem Original-Dampfzug fahren, reichen auf Dauer nicht aus, um den Betrieb und die Kosten f\u00fcr den Wiederaufbau zu rechtfertigen. Daf\u00fcr m\u00fcssen die Besucher immer wieder neu gelockt werden. Es muss f\u00fcr Touristen unschlagbare Gr\u00fcnde geben, nach Dippoldiswalde, Schmiedeberg oder Kipsdorf zu fahren. Sie m\u00fcssen zu Hause begeistert davon erz\u00e4hlen, was sie gesehen und erlebt haben, damit dann Freunde und Nachbarn auch noch kommen. Gerade Kipsdorf und Schmiedeberg haben aber touristisch noch gro\u00dfen Nachholbedarf.<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/kommentar-die-herausforderung-kommt-nach-dem-bau-3259674.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europaweite Ausschreibung f\u00fcr die Wei\u00dferitztalbahn ist raus. Kann jetzt noch etwas schiefgehen? Von Franz Herz Dippoldiswalde. Es hat \u00fcber 13 Jahre gedauert. Nun r\u00fcckt der Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn auf dem Abschnitt von Dippoldiswalde bis Kipsdorf in greifbare N\u00e4he. Diese Woche hat die S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft zwei Ausschreibungen ver\u00f6ffentlicht. 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