{"id":4719,"date":"2016-04-07T07:58:04","date_gmt":"2016-04-07T06:58:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=4719"},"modified":"2016-04-07T07:58:04","modified_gmt":"2016-04-07T06:58:04","slug":"wo-die-bimmel-wasser-zapft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=4719","title":{"rendered":"Wo die Bimmel Wasser zapft"},"content":{"rendered":"<form id=\"Form1\" action=\".\/wo-die-bimmel-wasser-zapft-3364413.html?kId=3364413&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<div class=\"aspNetHidden\"><\/div>\n<div class=\"aspNetHidden\"><\/div>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<div><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"207\" height=\"42\" border=\"0\" \/><\/div>\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h2><\/h2>\n<h2>Beim Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn wird auch der Wasserkran in Kipsdorf \u00fcberholt. Die Bahn hat sogar ihre eigene Quelle.<\/h2>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">05.04.2016 Von Franz Herz<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\">\n<div class=\"szoPagination\"><\/div>\n<p><img title=\"Wo die Bimmel Wasser zapft\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/so-sah-es-vor-dem-hochwasserjahr-2002-aus-wenn-die-lok-in-1702026.jpg\" alt=\"mmel Wasser zapft\" \/><figcaption>So sah es vor dem Hochwasserjahr 2002 aus, wenn die Lok in Kipsdorf Wasser aufgef\u00fcllt hat.<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 Egbert Kamprath<\/p>\n<\/figure>\n<p><b>Kipsdorf.<\/b> Wenn die Bimmelbahn mit einer sch\u00f6nen wei\u00dfen Wolke aus dem Schornstein durchs Wei\u00dferitztal hoch ins Gebirge f\u00e4hrt, dann verdampft dabei eine ganze Menge Wasser. \u201eDrei bis vier Kubikmeter auf der Strecke von Freital bis Kipsdorf\u201c, sch\u00e4tzt Ralf Kempe, Lokf\u00fchrer und Vorsitzender der IG Wei\u00dferitztalbahn. Der Wasserverbrauch ist unterschiedlich, je nach Bedarf. Wenn viele Wagen angeh\u00e4ngt sind, wird mehr Dampf ben\u00f6tigt, ebenso, wenn im Winter die Heizung l\u00e4uft oder im Finstern der Generator Strom ben\u00f6tigt, um die Lok und den Zug zu beleuchten. Sie alle ben\u00f6tigen Dampf. Und um den zu erzeugen, muss die Lok einen Wasservorrat dabei haben.<\/p>\n<p>Daher nehmen die Z\u00fcge in Dippoldiswalde \u201eZwischenwasser\u201c. In Dipps fasst der Wasserspeicher 40 Kubikmeter. Oben in Kipsdorf wird der Wassertank noch einmal aufgef\u00fcllt. \u201eDort haben wir besonders gutes Wasser\u201c, sagt Kempe. Die Wei\u00dferitztalbahn hat eine eigene Quelle. Diese liegt an der Tellkoppe knapp einen halben Kilometer vom Bahnhof Kipsdorf entfernt. Das ist besonders gutes und weiches Wasser. Daher sind kaum Zus\u00e4tze erforderlich, um das Verkalken der Leitungen zu verhindern. Au\u00dferdem hat die eigene Quelle den Vorteil, dass sie keine Rechnungen schreibt. So war es f\u00fcr die Lokf\u00fchrer immer g\u00fcnstig, ihre Vorr\u00e4te in Kipsdorf aufzuf\u00fcllen, bis es \u201erausschwepperte\u201c, wie Kempe erz\u00e4hlt.<\/p>\n<h2>Leitung von innen abgedichtet<\/h2>\n<p>Diese Wasserversorgung wird im Zuge des Wiederaufbaus der Bahnstrecke auch saniert, wie Mirko Fro\u00df informiert, der Betriebsleiter bei der S\u00e4chsischen Dampfeisenbahngesellschaft. Der sichtbarste Teil davon ist der Wasserkran auf dem Bahnhof. Auch er bekommt eine General\u00fcberholung. Fro\u00df sagt: \u201eEr wird abgestrahlt, erh\u00e4lt einen neuen Anstrich, und defekte Teile werden ausgewechselt.\u201c Dichtungen beispielsweise werden nach 14 Jahren ohne Nutzung inzwischen spr\u00f6de sein. Aber die Konstruktion an sich ist weiterhin brauchbar.<\/p>\n<p>Aber auch die restliche Wasserversorgung wird in Ordnung gebracht. Dazu geh\u00f6rt das gro\u00dfe Wasserreservoir, das man vom Bahnhof aus am \u00f6stlichen Hang sieht. Der Wasserbeh\u00e4lter hier hat 50 Kubikmeter Fassungsverm\u00f6gen. Au\u00dfen ist eine Anzeige angebracht, wie voll er gerade ist. Die Bahnfahrg\u00e4ste k\u00f6nnen vom Bahnsteig aus sogar den F\u00fcllstand des Reservoirs ablesen. In fr\u00fcheren Zeiten, wenn mehrere Z\u00fcge in Kipsdorf angekommen sind, war dieser Vorrat durchaus erforderlich. In trockenen Sommerzeiten konnte es auch vorkommen, dass aus der Quelle etwas weniger Wasser lief, dann mussten die Eisenbahner den Wasserstand sorgsam im Blick behalten.<\/p>\n<h2>Talfahrt mit weniger Dampf<\/h2>\n<p>Von diesem gro\u00dfen Reservoir f\u00fchrt eine unterirdische Leitung zur Quelle. Auch diese ist in den Wiederaufbau mit einbezogen. Sie bekommt von innen eine neue Beschichtung, damit sie auch in k\u00fcnftigen Jahren dicht h\u00e4lt. An der Quelle selbst befindet sich ebenfalls noch eine Zisterne mit rund 20 Kubikmeter Fassungsverm\u00f6gen, berichtet Kempe.<\/p>\n<p>Wenn die Z\u00fcge von Kipsdorf zur\u00fcck nach Dippoldiswalde und Freital fahren, ben\u00f6tigen sie nicht mehr so viel Dampf, also auch weniger Wasser. \u201eNur zum Anfahren m\u00fcssen sie etwas Dampf geben, dann rollt es meistens fast von alleine bis nach Dippoldiswalde\u201c, sagt Kempe. Nur auf dem ebenen Abschnitt zwischen Obercarsdorf und Dippoldiswalde, wo die Bahnstrecke parallel zur B\u00a0170 verl\u00e4uft, reicht das Gef\u00e4lle allein nicht, und der Lokf\u00fchrer muss Dampf geben.<\/p>\n<p>Die Anspr\u00fcche an die Wassertechnik sind hoch. Das Nachf\u00fcllen der Lokomotiven muss schnell gehen. Drei Kubikmeter ist ungef\u00e4hr ein Zehntel des Jahresverbrauchs eines durchschnittlichen Deutschen. Diese Menge muss in kurzer Zeit in den Wassertank eingef\u00fcllt werden, damit die Fahrg\u00e4ste nicht unn\u00f6tig warten m\u00fcssen. Daher sprudelt der Wasserkran beim Nachf\u00fcllen kr\u00e4ftig. Die Eisenbahnfreunde hoffen, dass er nach Abschluss der Bauarbeiten oft sprudeln wird, weil dann viele Z\u00fcge auf der Wei\u00dferitztalbahn ins Osterzgebirge hoch dampfen.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/wo-die-bimmel-wasser-zapft-3364413.html<\/p>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn wird auch der Wasserkran in Kipsdorf \u00fcberholt. Die Bahn hat sogar ihre eigene Quelle. 05.04.2016 Von Franz Herz So sah es vor dem Hochwasserjahr 2002 aus, wenn die Lok in Kipsdorf Wasser aufgef\u00fcllt hat.\u00a9 Egbert Kamprath Kipsdorf. 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