{"id":4742,"date":"2016-05-02T15:34:53","date_gmt":"2016-05-02T14:34:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=4742"},"modified":"2016-05-02T15:34:53","modified_gmt":"2016-05-02T14:34:53","slug":"kunstatelier-mitten-im-bahnhof","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=4742","title":{"rendered":"Kunstatelier mitten im Bahnhof"},"content":{"rendered":"<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h1><\/h1>\n<h2>Rings um das Empfangsgeb\u00e4ude der Wei\u00dferitztalbahn in Schmiedeberg laufen die Bauarbeiten. Hier treffen sich Kreativit\u00e4t und Eisenbahn.<\/h2>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">01.05.2016 Von Franz Herz<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\">\n<div class=\"szoPagination\"><\/div>\n<p><img title=\"Kunstatelier mitten im Bahnhof\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/die-vogelperspektive-bietet-einen-schoenen-ueberblick-ueber-1721785.jpg\" alt=\"ier mitten im Bahnhof\" \/><figcaption>Die Vogelperspektive bietet einen sch\u00f6nen \u00dcberblick \u00fcber das Bahngel\u00e4nde in Schmiedeberg. Rechts sind die fr\u00fcheren Ladestra\u00dfen und G\u00fctergleise zu sehen, in der Mitte das Empfangsgeb\u00e4ude, in dem heute das Mosaikatelier Dyroff arbeitet, und links das Areal, wo die Gleise ins P\u00f6beltal geplant waren. Fotos: Egbert Kamprath<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schmiedeberg war einst ein gro\u00dfer Umschlagplatz an der Bahnstrecke zwischen Freital und Kipsdorf. Gie\u00dferei und Maschinenbau erhielten ihr Material \u00fcber die Bahn, ebenso die Landwirte in der Umgebung. \u00c4hnlich betriebsam geht es zurzeit rings um den Bahnhof zu. Auf beiden Seiten des Empfangsgeb\u00e4udes laufen die Bauarbeiten f\u00fcr den Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn.<\/p>\n<p>Ralf Kempe, der \u00f6rtliche Betriebsleiter und Bahnmeister bei der S\u00e4chsischen Dampfeisenbahngesellschaft, sieht hier nach dem Rechten. Ein Bagger verl\u00e4dt alte Schwellen auf einen gro\u00dfen Laster. Die Holzbalken sind nicht mehr brauchbar, nachdem sie seit 2002 bei Wind und Wetter drau\u00dfen lagen. Der Laster man\u00f6vriert dann vorsichtig um die Ecke. Er bringt die Holzschwellen zu einer Sonderm\u00fclldeponie. Sie m\u00fcssen entsorgt werden. Betonschwellen, die noch in Ordnung sind und wieder eingebaut werden sollen, liegen auf einem gro\u00dfen Stapel.<\/p>\n<p>Zwei Bagger r\u00e4umen das Gleisbett auf. Sie stellen das sogenannte Planum her. So nennen die Bauleute die ebene Fl\u00e4che, auf welcher der Neuaufbau beginnen kann. Was nicht mehr brauchbar ist, wird entsorgt. Was sich f\u00fcr den Neueinbau eignet, wird sorgf\u00e4ltig an der Seite aufgestapelt.<\/p>\n<p>Die Situation auf dem Bahnhof Schmiedeberg ist merkw\u00fcrdig. Das Empfangsgeb\u00e4ude in der Mitte hat seinerzeit die Deutsche Bahn an Klaus-Peter Dyroff verkauft, der hier mit seiner Tochter Anna eine Mosaikwerkstatt betreibt. Man sieht dem Geb\u00e4ude an, dass es belebt ist und gepflegt wird. \u201eDie Bauarbeiten st\u00f6ren uns nicht\u201c, sagt Anna Dyroff. Sie w\u00fcsste nur gerne, wann und mit welchem Fahrplan die Z\u00fcge wieder bis Kipsdorf fahren. Dann k\u00f6nnte sie auch verschiedene Aktivit\u00e4ten besser planen. Sie ist auch aktiv in der IG Bahn in Schmiedeberg, die das touristische Angebot im Ort beleben will, vor allem im Hinblick auf Bahnfahrg\u00e4ste, die mit der Bimmelbahn ankommen. Die n\u00e4chste Aktion wird aber noch w\u00e4hrend der Bauphase stattfinden. Am 14. Mai findet die dritte Kreativmeile rund um das Bahnhofsgeb\u00e4ude statt.<\/p>\n<p>Ringsherum geh\u00f6rt das Gel\u00e4nde der Dampfeisenbahngesellschaft. Es reicht vom Ufer der Wei\u00dferitz \u00fcber die alte Ladestra\u00dfe und das Ladegleis bis zu dem Garagenkomplex auf der anderen Seite des Bahnhofsgeb\u00e4udes. Hier hat sich die Reichsbahn vor \u00fcber hundert Jahren das Gel\u00e4nde gesichert f\u00fcr die geplante P\u00f6beltalbahn, die von Schmiedeberg nach Moldava f\u00fchren sollte. Das Projekt ist aber nach ersten Bauma\u00dfnahmen Anfang der 1920er-Jahre wieder eingeschlafen.<\/p>\n<p>Die heutigen Bauarbeiten konzentrieren sich aber auf die Gleise, die f\u00fcr den Betrieb der Wei\u00dferitztalbahn erforderlich sind. Auf dem Hauptgleis, dem Gleis 2, das direkt am Empfangsgeb\u00e4ude in Schmiedeberg vorbeif\u00fchrt, k\u00f6nnen derzeit sogar Stra\u00dfenfahrzeuge rollen. So eben ist die Trasse nach dem Abbau der Schienen und des Schotterbetts. Hier wird der regul\u00e4re Verkehr zwischen Kipsdorf und Freital-Hainsberg rollen. Die fr\u00fcheren Gleise 1 und 3 sind schon vor Jahren abgebaut worden. Sie werden auch nicht wieder errichtet. Allerdings behalten die Gleise ihre urspr\u00fcnglichen Nummern, auch wenn es zwischendurch L\u00fccken gibt. So werden die Gleise 6 und 7 auch wieder aufgebaut. Hier wurden bis 1995 G\u00fcter umgeschlagen. Kohle f\u00fcr die Industriebetriebe kam an. Der Forst hat in Schmiedeberg Holz auf die Bahn verladen. Der G\u00fcterverkehr ist seit 21 Jahren eingestellt worden, die Gleise werden aber wieder aufgebaut, weil sie so wie die ganze Bahnstrecke unter Denkmalschutz stehen. Es wird k\u00fcnftig auch m\u00f6glich sein, beispielsweise bei Bahnfesten hier einen Zug abzustellen. Wer wei\u00df, welche M\u00f6glichkeiten sich damit in k\u00fcnftigen Jahren f\u00fcr die Kreativmeile am Schmiedeberger Bahnhof bieten?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rings um das Empfangsgeb\u00e4ude der Wei\u00dferitztalbahn in Schmiedeberg laufen die Bauarbeiten. Hier treffen sich Kreativit\u00e4t und Eisenbahn. 01.05.2016 Von Franz Herz Die Vogelperspektive bietet einen sch\u00f6nen \u00dcberblick \u00fcber das Bahngel\u00e4nde in Schmiedeberg. 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