{"id":5186,"date":"2016-08-04T14:16:59","date_gmt":"2016-08-04T13:16:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5186"},"modified":"2016-08-09T14:23:58","modified_gmt":"2016-08-09T13:23:58","slug":"die-unbekannte-seite-der-malter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5186","title":{"rendered":"Die unbekannte Seite der Malter"},"content":{"rendered":"<form id=\"Form1\" action=\".\/die-unbekannte-seite-der-malter-3458699.html?kId=3458699&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<div class=\"aspNetHidden\"><\/div>\n<div class=\"aspNetHidden\"><\/div>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<div><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"207\" height=\"42\" border=\"0\" \/><\/div>\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h2><\/h2>\n<h4>Die Malter-Talsperre bei Dippoldiswalde gilt als die Badewanne der Region. Somit scheint klar, welche Freizeitvergn\u00fcgen hier auf dem Programm stehen: schwimmen, paddeln, sich in der Sonne aalen. Doch in diesem Sommer ist das Wetter nicht jeden Tag daf\u00fcr geeignet. Dennoch ist die Talsperre und ihre Umgebung auch bei bew\u00f6lktem Himmel ein lohnendes Ausflugsziel. So ist der Panoramaweg an der Talsperre f\u00fcr Familien geeignet, bietet faszinierende Einblicke in die Geschichte des Osterzgebirges und der Malter \u2013 und l\u00e4sst sich mit einer Fahrt mit der Wei\u00dferitztalbahn bestens kombinieren. Die Runde wurde von zwei Wanderenthusiasten ausgeschildert.<\/h4>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">03.08.2016 Von Franz Herz<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\">\n<div class=\"szoPagination\"><\/div>\n<p><img title=\"Die unbekannte Seite der Malter\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/albrecht-seifert-li-und-guenter-brueckner-stehen-hier-auf-1790498.jpg\" alt=\"annte Seite der Malter\" \/><figcaption>Albrecht Seifert (li.) und G\u00fcnter Br\u00fcckner stehen hier auf dem Lehrpfad in Malter. Hinter ihnen ist das alte Trafohaus zu sehen, das die Einwohner neu gestaltet und als Unterschlupf f\u00fcr V\u00f6gel und Flederm\u00e4use hergerichtet haben.<\/figcaption><figcaption>Foto: Egbert Kamprath<\/figcaption><figcaption><img title=\"Die unbekannte Seite der Malter\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/bild-1790499.jpg\" alt=\"\" \/><\/figcaption><\/figure>\n<p>Den Blick \u00fcbers Wasser der Talsperre Malter kennt fast jeder. Wer einmal eine andere Perspektive der Malter und ihrer Umgebung kennenlernen will, kann auf den Panoramarundweg im Ortsteil Malter wandern. G\u00fcnter Br\u00fcckner, der sich um die Wanderwege im Dippoldiswalder Ortsteil Malter k\u00fcmmert, hat den Weg auf vorhandenen historischen Wegen ausgeschildert.<\/p>\n<p>Vom Bahnhof gehen wir 200 Meter in Richtung Ortsmitte, wo auch eine Informationstafel aufgestellt ist. Hier treffe ich G\u00fcnter Br\u00fcckner, den Wegewart, und Albrecht Seifert, der sich in der historischen Arbeitsgruppe um die Geschichte des Ortes und der Talsperre k\u00fcmmert. Die ersten Meter gehen wir an der Stra\u00dfe entlang und \u00fcberqueren Bormanns Grund auf der Stra\u00dfenbr\u00fccke. Dabei bietet sich der bekannte Blick auf die Bogenbr\u00fccke der Eisenbahn.<\/p>\n<p>Nach der Br\u00fccke f\u00fchrt der Weg nach rechts zwischen Garagen und Bootsh\u00e4usern hindurch Richtung Talsperre. Von hier gehen wir rund eineinhalb Kilometer im Schatten der B\u00e4ume oberhalb der Talsperre parallel zur Schmalspurstrecke in Richtung Dippoldiswalde. Mehrfach sind Aussichtspunkte eingerichtet, wo Wanderer sich auf B\u00e4nken ausruhen und den Blick auf das gegen\u00fcberliegende Ufer genie\u00dfen k\u00f6nnen. Eisenbahnfreunde, die ihre Wanderung auf den Fahrplan abstimmen, k\u00f6nnen einen Dampfzug vor ihrer Nase vorbeifahren sehen. \u201eHier hat die Talsperre eine Wassertiefe von 20 Metern. Das zeigt, wie tief eingeschnitten das Tal und wie schroff die Landschaft war, bevor die Talsperre gebaut wurde\u201c, berichtet Albrecht Seifert.<\/p>\n<p>Kurz vor Dippoldiswalde st\u00f6\u00dft der Fu\u00dfweg auf den Taubenbergweg, der von Dippoldiswalde auf die H\u00f6he f\u00fchrt. Der Rundweg macht hier eine Kehre zur\u00fcck in Richtung Malter. Nun geht es hoch, aber nicht zu schroff. Der H\u00f6henunterschied auf dem gesamten Weg liegt bei gut 60 Metern. Das schaffen auch untrainierte Wanderer. Schlie\u00dflich trifft der Taubenbergweg auf den Plattenweg und f\u00fchrt auf diesem weiter. \u201eEs lohnt sich, einen kleinen Abstecher nach rechts zu machen. Da hat man einen sch\u00f6nen Blick \u00fcber Dippoldiswalde und ins Osterzgebirge\u201c, sagt G\u00fcnter Br\u00fcckner. Doch der eigentliche Rundweg geht nach links weiter zur\u00fcck nach Malter und in Obermalter am Waldrand entlang. Fr\u00fcher waren diese Verbindungen Wirtschaftswege, \u00fcber welche die Fuhrwerke in die Steinbr\u00fcche in der Dippser Heide rollten. Dort wurde Sandstein abgebaut zum Schleifen von Werkzeugen. Sandsteine aus der Dippser Heide sind auch beim Bau des Dippser Schlosses verwendet worden.<\/p>\n<p>In Malter angekommen, machen wir jetzt einen Abstecher vom Panoramaweg, gehen 300 Meter auf der Hohen Stra\u00dfe nach unten und biegen in die Stra\u00dfe \u201eZur Heide\u201c ein. Hier verl\u00e4uft der Lehrpfad Malter. Er f\u00fchrt beispielsweise am ehemaligen Trafoh\u00e4uschen vorbei, das die Einwohner von Malter in Eigeninitiative sch\u00f6n gestaltet und als Vogel- und Fledermausunterkunft hergerichtet haben.<\/p>\n<p>\u201eFlederm\u00e4use haben sich dort noch nicht eingenistet, aber eine ganze Reihe von V\u00f6geln\u201c, berichtet Br\u00fcckner. Gleich daneben ist der ehemalige Feuerl\u00f6schteich, der sich inzwischen zu einem Wasserbiotop entwickelt hat.<\/p>\n<h2>Ein St\u00fcck Dippser Heide<\/h2>\n<p>In der Siedlung biegen wir nach rechts in die Stra\u00dfe der Einheit. Die st\u00f6\u00dft am Waldrand wieder auf den Panoramarundweg. Der f\u00fchrt jetzt in den Wald zum Steinborn, einem Denkmal der Dippoldiswalder Stadtgeschichte. Von hier aus wurde ab 1530 die Stadt mit Trinkwasser versorgt. Erst lief das Wasser \u00fcber Jahrhunderte in Holzr\u00f6hren. Die wurden 1867 durch eine gusseiserne Leitung ersetzt. Diese ging 1997 au\u00dfer Betrieb. Heute speist der Brunnen den Wasserspielplatz am Waldrand darunter.<\/p>\n<p>Der Panoramaweg f\u00fchrt durch den Randbereich der Dippser Heide an zwei Schutzh\u00fctten vorbei, wo man im Schatten picknicken oder auch einen Regenschauer abwarten kann. Schlie\u00dflich st\u00f6\u00dft der Weg am Ortsende von Malter auf die Kurhausstra\u00dfe, die durch den Ort zu unserem Ausgangspunkt zur\u00fcckf\u00fchrt. 5,4 Kilometer haben wir jetzt mit allen Abstechern zur\u00fcckgelegt, hat der GPS-Sensor im Smartphone gemessen. Rund 140 Meter sind wir hoch- und runtergegangen.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/die-unbekannte-seite-der-malter-3458699.html<\/p>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Malter-Talsperre bei Dippoldiswalde gilt als die Badewanne der Region. Somit scheint klar, welche Freizeitvergn\u00fcgen hier auf dem Programm stehen: schwimmen, paddeln, sich in der Sonne aalen. Doch in diesem Sommer ist das Wetter nicht jeden Tag daf\u00fcr geeignet. Dennoch ist die Talsperre und ihre Umgebung auch bei bew\u00f6lktem Himmel ein lohnendes Ausflugsziel. 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