{"id":5277,"date":"2016-09-03T08:37:45","date_gmt":"2016-09-03T07:37:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5277"},"modified":"2016-09-03T08:37:45","modified_gmt":"2016-09-03T07:37:45","slug":"bimmel-soll-den-wandertourismus-ankurbeln","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5277","title":{"rendered":"Bimmel soll den Wandertourismus ankurbeln"},"content":{"rendered":"<form id=\"Form1\" action=\".\/bimmel-soll-den-wandertourismus-ankurbeln-3482256.html?kId=3482256&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<div class=\"aspNetHidden\"><\/div>\n<div class=\"aspNetHidden\"><\/div>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<div><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"202\" height=\"41\" border=\"0\" \/><\/div>\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h2><\/h2>\n<h3>Bald rollt die Schmalspurbahn nach Kipsdorf. Der Regionalwanderwegewart sieht Chancen f\u00fcrs M\u00fcglitztal.<\/h3>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">01.09.2016 Von Maik Br\u00fcckner<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\">\n<div class=\"szoPagination\"><\/div>\n<p><img title=\"Bimmel soll den Wandertourismus ankurbeln\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/pic-1812760.jpg\" alt=\"ll den Wandertourismus ankurbeln\" \/><figcaption><\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Dippoldiswalde.<\/b> Mit gro\u00dfem Interesse verfolgt Regionalwanderwegewart Gunter Fichte den Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf. Dem Tourismus im Osterzgebirge kann sie gut tun, findet er. Allerdings wird die Region nur davon profitieren, wenn den Bahnfahrern verschiedene Angebote gemacht werden. Das wei\u00df man auch beim Tourismusverband Erzgebirge. Dort wird gegenw\u00e4rtig an einer Freizeitkarte gearbeitet, auf der die Angebote aufgelistet werden, erkl\u00e4rt Anke Eichler vom Tourismusverband.<\/p>\n<p>In Schmiedeberg sei das zum Beispiel der Kreativbahnhof, das Schulmuseum, die George-B\u00e4hr-Kirche und der Aussichtsturm Ottos Eck im Ortsteil Naundorf, in Obercarsdorf der Land- und Forsthof G\u00f6bel und der Quadverleih. Auch Sehensw\u00fcrdigkeiten, die gut zu Fu\u00df erreichbar sind, tauchen im Entwurf der Karte auf. Dar\u00fcber hinaus hat der Tourismusverband gepr\u00fcft, wie die Wei\u00dferitztalbahn mit der M\u00fcglitztalbahn und den Hotels im Oberen Osterzgebirge gekoppelt werden kann. Die Verbindung zwischen der Endstation der Bimmel in Kipsdorf mit dem Endbahnhof der M\u00fcglitztalbahn in Altenberg k\u00f6nnte die \u201eAltenberger Bimmelbahn\u201c, einer auf R\u00e4dern fahrenden Tourismusbahn, herstellen. Die Touristenbahn ist auf jeden Fall eines der \u201ePriorit\u00e4tenprojekte\u201c, sagt Eichler.<\/p>\n<p>Gunter Fichte begr\u00fc\u00dft die Aktivit\u00e4ten des Tourismusverbandes. Allerdings greifen ihm die Gedanken zu kurz. Ihm fehlt die touristische Vernetzung der T\u00e4ler. Die k\u00f6nnte \u00fcber naturnahe Wanderwege erfolgen. Alte Steigen und naturbelassene Pfade bieten sich daf\u00fcr an. Neu sei die Idee nicht, sagt er. Vorbilder kenne man aus der Schweiz, \u00d6sterreich und Bayern. Dort sei es gelungen, das Wandern zu einem Erlebnis zu machen. Auch im Osterzgebirge sieht er Potenzial, dass leider noch ungenutzt sei.<\/p>\n<h3>Wanderwege haben Potenzial<\/h3>\n<p>\u201eViele romantische und lukrative naturbelassene Wege sind in den Wanderkarten mit Farbsymbolen gar nicht oder nicht mehr gekennzeichnet\u201c, sagt er. Oftmals werden Wanderwege mit Hinweisen auf die Gefahr von Totholz kurzerhand gesperrt und die Wanderer auf eben wirtschaftlich relevante Wanderoptionen gezwungen. Damit meint er asphaltierte oder geschotterte Wege. \u201eUnd so verliert der Reiz f\u00fcr die wiedererstarkende Wander-idee \u2013 auch unter dem Aspekt neuer Trendsportarten \u2013 in zunehmendem Ma\u00dfe.\u201c<\/p>\n<p>Doch der Obercunnersdorfer will nicht nur kritisieren. Er hat sich m\u00f6gliche Querverbindungen angeschaut und diese dem Tourismusverband gemeldet. Die eine verbindet die Haltestelle Schmiedeberg-Buschm\u00fchle im Wei\u00dferitztal mit Glash\u00fctte im M\u00fcglitztal und kann auch als Radtour geplant werden. Sie f\u00fchrt \u00fcber den Wasserweg zur Ausflugsgastst\u00e4tte Bretth\u00e4usel, zum m\u00e4chtigen Hochwasserr\u00fcckhaltebecken und zum Uhrenmuseum Glash\u00fctte. F\u00fcr Fichte sind das lohnenswerte Ziele.<\/p>\n<p>Anke Eichler ist dankbar f\u00fcr solche Hinweise. Konkret planen will sie das mit der Stadt Glash\u00fctte. Ein erstes Gespr\u00e4ch mit der Leiterin des Glash\u00fctter Tourismusb\u00fcros, Bianca Braun, gab es bereits. Frau Braun m\u00f6chte das Thema mit ihren Wanderwegewarten besprechen, sagt sie auf Nachfrage. Das sei im Herbst geplant.<\/p>\n<p>Doch nicht nur in der Verbindung zum M\u00fcglitztal sieht Fichte Chancen f\u00fcr eine erfolgreiche Wiederaufnahme des Bahnverkehrs am oberen Streckenverlauf. Auch durch das P\u00f6beltal zur Freiberger Eisenbahn nach Holzhau kann man Kreisl\u00e4ufe zur Belebung des Osterzgebirges erschlie\u00dfen, sagt Fichte. Und auch das B\u00f6hmische Becken in Betracht ziehen. Doch auch diese Optionen funktionieren nur, wenn die Wei\u00dferitztalbahn wenigstens zwei Mal am Tag bis Kipsdorf f\u00e4hrt.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bimmel-soll-den-wandertourismus-ankurbeln-3482256.html<\/p>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bald rollt die Schmalspurbahn nach Kipsdorf. Der Regionalwanderwegewart sieht Chancen f\u00fcrs M\u00fcglitztal. 01.09.2016 Von Maik Br\u00fcckner Dippoldiswalde. Mit gro\u00dfem Interesse verfolgt Regionalwanderwegewart Gunter Fichte den Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf. Dem Tourismus im Osterzgebirge kann sie gut tun, findet er. 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