{"id":5354,"date":"2017-01-20T13:30:38","date_gmt":"2017-01-20T12:30:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5354"},"modified":"2017-01-20T13:30:38","modified_gmt":"2017-01-20T12:30:38","slug":"hebebruecke-ueber-rote-weisseritz-wird-getestet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5354","title":{"rendered":"Hebebr\u00fccke \u00fcber Rote Wei\u00dferitz wird getestet"},"content":{"rendered":"<form id=\"Form1\" action=\".\/hebebruecke-ueber-rote-weisseritz-wird-getestet-3593071.html?kId=3593071&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<div class=\"aspNetHidden\"><\/div>\n<div class=\"aspNetHidden\"><\/div>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<div><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"207\" height=\"42\" border=\"0\" \/><\/div>\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h2><\/h2>\n<h4>Die Bimmelbahnbr\u00fccke \u00fcber die Wei\u00dferitz hat eine besondere Technik. Die wird jetzt unter harten Bedingungen erprobt.<\/h4>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">19.01.2017 Von Franz Herz<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\"><img title=\"Hebebr\u00fccke \u00fcber Rote Wei\u00dferitz wird getestet\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/man-sieht-es-der-bruecke-gar-nicht-an-aber-sie-ist-eine-1912523.jpg\" alt=\"e \u00fcber Rote Wei\u00dferitz wird getestet\" \/><figcaption>Man sieht es der Br\u00fccke gar nicht an, aber sie ist eine besondere Konstruktion. Bei Hochwasser kann sie angehoben werden, damit mehr Wasser durchflie\u00dfen kann.<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 Egbert Kamprath<\/p>\n<\/figure>\n<p><span class=\"szoDateline\">Obercarsdorf.<\/span>Derzeit ruhen die Bauarbeiten an der Bimmelbahnstrecke zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf. \u201eEs geht erst weiter wenn der Schnee weggetaut und kein Frost mehr ist\u201c, sagt Betriebsleiter Mirko Fro\u00df. Es gibt aber eine Ausnahme. Am Sonnabend wird eine Br\u00fccke getestet. Man sieht es der Querung der Roten Wei\u00dferitz direkt neben der B\u00a0170 in Obercarsdorf nicht an, aber es ist eine besondere Konstruktion, eine Hebebr\u00fccke.<\/p>\n<p>So etwas kennt man von der K\u00fcste, wo Schiffe unter Br\u00fccken durchfahren. Darum geht es an der Wei\u00dferitz nicht. Hier dient die Hebebr\u00fccke dem Hochwasserschutz. Denn an der Roten Wei\u00dferitz in Obercarsdorf ist der Durchlass f\u00fcr den Fluss eigentlich zu eng nach den Erkenntnissen, die Fachleute bei der Augustflut 2002 und danach gewonnen haben. Um das zu verbessern, h\u00e4tte sie v\u00f6llig neu aufgebaut und auch die Bahntrasse h\u00f6her gelegt werden m\u00fcssen. Diesen Aufwand hat die S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft durch den Bau der Hebebr\u00fccke vermieden.<\/p>\n<p>Jetzt sieht der Plan so aus, dass immer wenn der Pegel Schmiedeberg die Hochwasserwarnstufe 1 erreicht, die Wei\u00dferitz hier also mehr als 80 Zentimeter Wasserstand hat, die Br\u00fccke angehoben wird. Dann geht der Alarm automatisch von der S\u00e4chsischen Hochwassermeldezentrale an die Dampfeisenbahngesellschaft und an das Technische Hilfswerk (THW). Die Eisenbahner pr\u00fcfen, ob noch ein Zug auf der Strecke ist. Der muss entweder in Kipsdorf bleiben oder wenn er weiter unten ist, nach Dippoldiswalde zur\u00fcckfahren. \u201eSobald die Strecke frei ist, wird sie gesperrt\u201c, sagt Fro\u00df.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen r\u00fccken f\u00fcnf Mann vom THW aus nach Obercarsdorf. Sie gehen an die Br\u00fccke, bringen dort Handwinden an, um das Bauwerk hochzukurbeln. Es gibt modernere Technik als von Hand zu kurbeln. Entscheidend ist aber, dass sie ohne Strom funktioniert, denn der ist bei einem Hochwasser nicht gesichert. Bis zu 90 Zentimeter kann die Br\u00fccke angehoben werden, damit das Wasser mehr Raum hat, um drunter durchzuflie\u00dfen. Gef\u00e4hrlich wird es vor allem dann, wenn der Fluss sich an einem zu engen Durchlass staut. Dann bleiben dort Holz sowie anderes Treibgut h\u00e4ngen und das Wasser tritt unkontrolliert \u00fcber die Ufer. Davor hatten in Obercarsdorf Anlieger Angst. Deswegen haben sie eine L\u00f6sung f\u00fcr die Br\u00fccke gefordert.<\/p>\n<p>Die Hebebr\u00fccke wird nun am Sonnabend ab 8 Uhr getestet, unter erschwerten Bedingungen. \u201eNormalerweise herrscht bei Hochwasser ja kein Frost\u201c, sagt Mirko Fro\u00df. \u201eAber wenn es unter diesen Umst\u00e4nden klappt, dann auch im Ernstfall. Es geht uns dort auch nicht darum, m\u00f6glichst schnell zu kurbeln, sondern genau zu schauen, wie das am besten funktioniert.\u201c<\/p>\n<p>Beim Test sind nicht nur THW-Helfer aus Dippoldiswalde dabei, sondern auch welche aus Dresden und Pirna. Das ist eine zus\u00e4tzliche Sicherheit, informierte Lars Werthmann, der Ortsbeauftragte in Dippoldiswalde. Im Falle, dass die Dippser gerade woanders im Einsatz sind, m\u00fcssten die Dresdner oder die Pirnaer einspringen. Daher ist es wichtig, dass sie die Hebebr\u00fccke auch kennenlernen. Deswegen werden am Sonnabend weit mehr als die erforderlichen f\u00fcnf Mann zur Br\u00fcckenprobe erwartet. Die Organisatoren rechnen eher mit einem kleinen Menschenauflauf bei dem Test der Hebebr\u00fccke.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/hebebruecke-ueber-rote-weisseritz-wird-getestet-3593071.html<\/p>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bimmelbahnbr\u00fccke \u00fcber die Wei\u00dferitz hat eine besondere Technik. Die wird jetzt unter harten Bedingungen erprobt. 19.01.2017 Von Franz Herz Man sieht es der Br\u00fccke gar nicht an, aber sie ist eine besondere Konstruktion. 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