{"id":5677,"date":"2017-06-14T15:55:19","date_gmt":"2017-06-14T14:55:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5677"},"modified":"2017-06-14T15:55:19","modified_gmt":"2017-06-14T14:55:19","slug":"15-jahre-fuer-eine-fahrt-nach-kipsdorf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5677","title":{"rendered":"15 Jahre f\u00fcr eine Fahrt nach Kipsdorf"},"content":{"rendered":"<form id=\"Form1\" action=\".\/15-jahre-fuer-eine-fahrt-nach-kipsdorf-3703775.html?kId=3703775&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<div class=\"aspNetHidden\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"aspNetHidden\">&nbsp;<\/div>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<div><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"207\" height=\"42\" border=\"0\"><\/div>\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h4>Die Wei\u00dferitztalbahn rollt ab Sonnabend wieder auf kompletter Strecke. Ein Buch beleuchtet die Wirren des Wiederaufbaus.<\/h4>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">14.06.2017<br \/>\nVon Christian Eissner<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\">\n<div class=\"szoPagination\">&nbsp;<\/div>\n<p><img title=\"15 Jahre f\u00fcr eine Fahrt nach Kipsdorf\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/die-weisseritztalbahn-ist-deutschlands-dienstaelteste-2014045.jpg\" alt=\"f\u00fcr eine Fahrt nach Kipsdorf\"><figcaption>Die Wei\u00dferitztalbahn ist Deutschlands dienst\u00e4lteste Schmalspurbahn. Sie bringt heute vor allem Ausfl\u00fcgler ins Osterzgebirge.<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 Andreas Weihs<\/p>\n<\/figure>\n<p><span class=\"szoDateline\">Freital\/Dippoldiswalde.<\/span> Es grenzt an ein Wunder, dass sich diese Eisenbahnstrecke \u00fcber die Zeit gerettet hat, und tats\u00e4chlich w\u00e4re die Wei\u00dferitztalbahn ohne den Einsatz von Dampfzug-Freunden heute wohl nur eine Notiz in den Geschichtsb\u00fcchern, genau wie andere Schmalspurbahn-Strecken, die in Sachsen einst betrieben wurden. Schon zu DDR-Zeiten war die Bahn defizit\u00e4r. Dem Trend der 1960er-Jahre folgend, l\u00e4ndliche Gebiete haupts\u00e4chlich \u00fcber die Stra\u00dfe, nicht \u00fcber die Schiene zu erschlie\u00dfen, durfte die Bahnmeisterei Freital keine Gleisreparaturen ausf\u00fchren. Langsamfahrstellen und Entgleisungen der damals noch verkehrenden G\u00fcterz\u00fcge waren die gewollte Folge, zudem sollten unattraktive Fahrpl\u00e4ne die Wei\u00dferitztalbahn ins Abseits bringen.<\/p>\n<p>In den 1970er-Jahren reifte im DDR-Ministerium f\u00fcr Verkehrswesen der Gedanke, einige Schmalspurbahnen f\u00fcr touristische Zwecke zu erhalten, unter anderem die Wei\u00dferitztalbahn. Trotzdem st\u00f6rte sie in ihrem oberen Abschnitt den Ausbau der Fernverkehrsstra\u00dfe 170, und letztlich war es Eisenbahnfreunden und Eisenbahnern zu verdanken, dass die Bahn erhalten blieb. In zahlreichen Arbeitseins\u00e4tzen sorgten sie daf\u00fcr, dass die Sicherheit an und auf der Strecke gew\u00e4hrt war. Das war die erste Rettung der Wei\u00dferitztalbahn.<\/p>\n<p>Dabei hatte ihre Geschichte euphorisch begonnen. Der Streckenbau zwischen 1881 und 1883 brachte dem Osterzgebirge einen wirtschaftlichen und sp\u00e4ter auch einen enormen touristischen Aufschwung. An Winterwochenenden in den 1930er-Jahren fuhren die Z\u00fcge nahezu im 15-Minuten-Takt von Freital nach Kipsdorf, um Wintersportler aus Dresden ins Gebirge und zur\u00fcck zu bringen. Heute unvorstellbar.<\/p>\n<p>Die zweite Rettung der Wei\u00dferitztalbahn begann nach dem August-Hochwasser des Jahres 2002. Sie sollte insgesamt fast 15 Jahre dauern. Wieder waren es Eisenbahner und Eisenbahnfreunde, die Druck machten, die mit Sonderfahrten auf den kurzen nicht von der Wei\u00dferitzflut besch\u00e4digten Streckenabschnitten an das Schicksal der Bahn erinnerten. Nach langen Diskussionen ums Geld wurde \u2013 haupts\u00e4chlich aus Fluthilfe-Mitteln, die der Bund und der Freistaat Sachsen zur Verf\u00fcgung stellten \u2013 der Streckenabschnitt zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde saniert und im Dezember 2008 wieder er\u00f6ffnet. Von da an dauerte es noch einmal achteinhalb Jahre, um die Trasse bis Kipsdorf zu vervollst\u00e4ndigen. Gesch\u00e4tzte Gesamtkosten f\u00fcr den Wiederaufbau: rund 40 Millionen Euro. Diese Zahl zeigt, dass auch die Wiederaufbau-Kritiker durchaus stichhaltige Argumente hatten.<\/p>\n<p>Am 17. und 18. Juni wird die Strecke nach Kipsdorf mit vielen Dampf-Sonderfahrten er\u00f6ffnet. Das Osterzgebirge erhofft sich davon einen wichtigen Impuls f\u00fcr den Tourismus. Anl\u00e4sslich der Steckeneinweihung erscheint das Buch \u201eWieder unter Dampf. Die Rettung der Wei\u00dferitztalbahn\u201c aus der Edition SZ in einer neuen, aktualisierten Auflage. Es erz\u00e4hlt die Geschichte der Bahnstrecke und beleuchtet die Zeit des Wiederaufbaus mit ihren schwierigen, aber auch lustigen Begebenheiten.<\/p>\n<p><i>Programm und Fahrplan zur Er\u00f6ffnung der Strecke: www.weisseritztalbahn.com<\/i><\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/15-jahre-fuer-eine-fahrt-nach-kipsdorf-3703775.html<\/p>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Die Wei\u00dferitztalbahn rollt ab Sonnabend wieder auf kompletter Strecke. Ein Buch beleuchtet die Wirren des Wiederaufbaus. 14.06.2017 Von Christian Eissner &nbsp; Die Wei\u00dferitztalbahn ist Deutschlands dienst\u00e4lteste Schmalspurbahn. Sie bringt heute vor allem Ausfl\u00fcgler ins Osterzgebirge.\u00a9 Andreas Weihs Freital\/Dippoldiswalde. 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