{"id":5858,"date":"2017-06-19T20:40:54","date_gmt":"2017-06-19T19:40:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5858"},"modified":"2017-06-19T20:40:54","modified_gmt":"2017-06-19T19:40:54","slug":"deutschlandtour-auf-schmaler-spur","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5858","title":{"rendered":"Deutschlandtour auf schmaler Spur"},"content":{"rendered":"<form id=\"Form1\" action=\".\/deutschlandtour-auf-schmaler-spur-3707672.html?kId=3707672&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<div class=\"aspNetHidden\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"aspNetHidden\">&nbsp;<\/div>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<div><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"207\" height=\"42\" border=\"0\"><\/div>\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h2>&nbsp;<\/h2>\n<h4>Eisenbahnfans wie die Brombachs sind aus dem ganzen Land angereist. Was sie an der Wei\u00dferitztalbahn finden.<\/h4>\n<\/hgroup>\n<div>\n<p>19.06.2017<br \/>\nVon Franz Herz<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<div>\n<div style=\"width: 351px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"\" title=\"Deutschlandtour auf schmaler Spur\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/petra-und-harald-brombach-sind-mit-dem-elfjaehrigen-carl-2017791.jpg\" alt=\"ndtour auf schmaler Spur\" width=\"341\" height=\"227\"><p class=\"wp-caption-text\">Petra und Harald Brombach sind mit dem elfj\u00e4hrigen Carl bis von der Schweizer Grenze angereist, um beim Neustart der Wei\u00dferitztalbahn dabei zu sein. Sie kennen die Strecke seit 1990 und haben seitdem ihr Schicksal verfolgt. In die Freude \u00fcber die erste Fahrt mischte sich bei Harald Brombach auch etwas Verwunderung. \u00a9 Karl-Ludwig Oberth\u00fcr<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div style=\"width: 352px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" class=\"\" title=\"Deutschlandtour auf schmaler Spur\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/hunderte-jubeln-am-sonnabend-zu-als-nach-fast-15-jahren-2017763.jpg\" alt=\"Hunderte jubeln am Sonnabend zu, als nach fast 15 Jahren Zwangspause zum ersten Mal wieder ein Dampfzug in Kipsdorf im Osterzgebirge anrollt. \" width=\"342\" height=\"256\"><p class=\"wp-caption-text\">Hunderte jubeln am Sonnabend zu, als nach fast 15 Jahren Zwangspause zum ersten Mal wieder ein Dampfzug in Kipsdorf im Osterzgebirge anrollt. \u00a9 Egbert Kamprath<\/p><\/div>\n<p>Dialekte aus allen Ecken Deutschlands sind zu h\u00f6ren. Alle wollen dabei sein, als der erste regul\u00e4re Zug nach 15 Jahren Zwangspause auf der Wei\u00dferitztalbahn am Sonnabend von Freital-Hainsberg bis nach Kipsdorf f\u00e4hrt. Die Waggons f\u00fcllen sich langsam. Wer will, kann bei den Fahrg\u00e4sten eine Deutschland-Rundtour machen.<\/p>\n<\/div>\n<p>Familie Brombach ist aus Wehr im S\u00fcdschwarzwald an der Schweizer Grenze 750&nbsp;Kilometer angereist, um bei dieser historischen Fahrt dabei zu sein. \u201eWir kennen die Bahnstrecke seit 1990. Damals haben wir in Malter Campingurlaub gemacht, Dresden besucht und sind mit der Bahn in beide Richtungen gefahren\u201c, erz\u00e4hlt Harald Brombach. Ihn als Mechanikermeister fasziniert die alte Technik und die besondere Atmosph\u00e4re im Waggon mit Ofen und alten Leuchten. Die Familie hat das Schicksal der Bahn beim Hochwasser und den Wiederaufbau verfolgt. Nun wollen sie im richtigen Moment dabei sein.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Waggon sitzen Familie Werner aus Kurort Hartha und ihre G\u00e4ste Therese und Johann Eiben aus Aurich in Ostfriesland. Sie haben am Morgen in der Zeitung von der besonderen Fahrt gelesen und sich schnell entschlossen, dass auch sie kommen. Rolf Werner erinnert sich noch gerne an Skitouren in seiner Jugend. Von Freital aus ist er dazu mit der Bahn ins Osterzgebirge gefahren. Johann Eiben, der Werkzeugmacher und Eisenbahnfan, genie\u00dft das Erlebnis auch, weil es in seiner Heimat keine solchen historischen Bahnstrecken mehr gibt. Er h\u00e4lt die Nase in die Luft und zieht den Geruch des Kohlenqualms der Lokomotive ein. \u201eDanach k\u00f6nnte ich s\u00fcchtig werden\u201c, sagt er.<\/p>\n<p>An diesen Geruch m\u00fcssen sich die Anlieger der Strecke von Dippoldiswalde aufw\u00e4rts erst wieder gew\u00f6hnen. Hier beginnt der neu er\u00f6ffnete Teil der Strecke. Fotografen begleiten diese Premierenfahrt schon von Freital an. Ab Dipps stehen jedoch wesentlich mehr Schaulustige am Bahnhof und entlang der Strecke, die Anwohner winken und die Bahnh\u00f6fe sind mehr oder weniger geschm\u00fcckt. \u201eEtwas mehr Festivit\u00e4t h\u00e4tte ich mir vorgestellt zu so einem Anlass\u201c, sagt Harald Brombach verwundert. Gefeiert wird erst in Kipsdorf. Am Autohaus Dippoldiswalde begr\u00fc\u00dfen f\u00fcnf Autos mit einem Banner die Bahn. In Obercarsdorf ist der Bahnhof mit Birken verziert. Wimpel und Luftballons h\u00e4ngen an jedem Haltepunkt, auch am King-Haus in Schmiedeberg.<\/p>\n<p>Die Deutschlandtour durch die Waggons f\u00fchrt weiter nach Schwerin. Dort hat sich fr\u00fch um 6&nbsp;Uhr Frank Mellin ins Auto gesetzt, um rechtzeitig im Wei\u00dferitztal zu sein. Meist steht er auf der B\u00fchne vor dem Waggon und macht Aufnahmen mit seinem Handy. Der Mitarbeiter des Schweriner Nahverkehrs hat bereits drei Tage Urlaub festgemacht, damit er beim Schmalspurbahn-Festival am 15. und 16. Juli dabei sein kann. In Dippoldiswalde steigt Axel Stikklas zu, der aus Berlin angereist ist. Er hat im Internet vom Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn gelesen und sich gesagt: Da musst du dabei sein. Er f\u00e4hrt im ersten Zug bis Kipsdorf mit, will danach zur\u00fcck bis Freital, um am Abend nach Hause zu seiner Frau zu fahren.<\/p>\n<p>Die Deutschlandtour im Zugwaggon endet im Tal der Roten Wei\u00dferitz bei Tom Stephan. Der Schmiedeberger ist in Freital eingestiegen, um die ganze Tour mitzuerleben. Er ist mit der Bimmelbahn aufgewachsen. Seine Gro\u00dfeltern wohnen in Kipsdorf direkt am Bahn\u00fcbergang. Mit ihnen ist er oft mitgefahren. Ihr Haus fotografiert er auch, als die Bahn daran vorbeif\u00e4hrt. \u201e2001 bin ich zum letzten Mal auf der gesamten Strecke mitgefahren\u201c, erinnert er sich. Damals war er noch Sch\u00fcler. \u201eEs hat die ganzen Jahre etwas gefehlt, als die Bahn nicht gefahren ist\u201c, sagt er. So sehen das auch die Kipsdorfer, die ein Banner an die Strecke gestellt haben, in dem sie auf gut Erzgebirgisch schreiben: \u201eGute, alte Bimmalbah\u2019, endlich bis du wieder da.\u201c Dann erreicht der erste fahrplanm\u00e4\u00dfige Zug mit G\u00e4sten aus ganz Deutschland Kipsdorf. Die Bahn ist angekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Der Fahrplan: <\/b> Drei Z\u00fcge fahren t\u00e4glich in Freital-Hainsberg ab, zwei bis Kipsdorf, einer bis Dippoldiswalde.<\/p>\n<p><b>Sonderfahrten: <\/b>Zu bestimmten Tagen sind Sonderfahrpl\u00e4ne vorgesehen. Der n\u00e4chste Termin daf\u00fcr ist das Schmalspurbahn-Festival am 15. und 16. Juli. Dann sind insgesamt 34 Fahrten ins Osterzgebirge geplant und ein Programm f\u00fcr die ganze Familie entlang der Strecke.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/deutschlandtour-auf-schmaler-spur-3707672.html<\/p>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Eisenbahnfans wie die Brombachs sind aus dem ganzen Land angereist. Was sie an der Wei\u00dferitztalbahn finden. 19.06.2017 Von Franz Herz &nbsp; Dialekte aus allen Ecken Deutschlands sind zu h\u00f6ren. 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