{"id":5880,"date":"2017-07-10T09:35:21","date_gmt":"2017-07-10T08:35:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5880"},"modified":"2017-07-11T12:12:17","modified_gmt":"2017-07-11T11:12:17","slug":"ideen-fuer-die-weisseritztalbahn","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=5880","title":{"rendered":"Ideen f\u00fcr die Wei\u00dferitztalbahn"},"content":{"rendered":"<form id=\"Form1\" action=\".\/ideen-fuer-die-weisseritztalbahn-3723116.html?kId=3723116&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<div class=\"aspNetHidden\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"aspNetHidden\">&nbsp;<\/div>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"207\" height=\"42\" border=\"0\"><\/p>\n<h4>Anke Eichler vom Tourismusverband will die Touristenattraktion attraktiv halten. Wie das gelingen soll, erkl\u00e4rt sie im Gespr\u00e4ch mit der SZ.<\/h4>\n<\/div>\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">10.07.2017<br \/>\nVon Maik Br\u00fcckner<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\"><img title=\"Ideen f\u00fcr die Wei\u00dferitztalbahn\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/anke-eichler-ist-als-leiterin-der-arbeitsgruppe-angebote-2033152.jpg\" alt=\" die Wei\u00dferitztalbahn\"><figcaption>Anke Eichler ist als Leiterin der Arbeitsgruppe Angebote Wei\u00dferitztalbahn beim Tourismusverband Erzgebirge f\u00fcr die Vermarktung rings um die Bahnstrecke zust\u00e4ndig. Hier steht sie auf dem Bahnhof in Dippoldiswalde.<\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 Frank Baldauf<\/p>\n<\/figure>\n<p><span class=\"szoDateline\">Freital\/Kipsdorf.<\/span> Seit drei Wochen f\u00e4hrt die Wei\u00dferitztalbahn wieder auf der gesamten Strecke bis zu ihrem Endbahnhof in Kurort Kipsdorf. Am kommenden Wochenende wird entlang der ganzen Bahnlinie von Freital bis Kipsdorf erstmals wieder das Schmalspurbahnfestival gefeiert. Die Bahn ist eine der gro\u00dfen Tourismusattraktionen in der Region. Nach dem Wiederaufbau ist sie auch eine Herausforderung f\u00fcr die touristischen Anbieter. Dar\u00fcber sprach die S\u00e4chsische Zeitung mit Anke Eichler, die beim Tourismusverband Erzgebirge f\u00fcr Projekte und Themen verantwortlich ist.<\/p>\n<p><b>Frau Eichler, ein wichtiges Thema in Ihrer Arbeit ist die Wei\u00dferitztalbahn. Welche Aufgaben sehen Sie f\u00fcr sich nach dem Wiederaufbau?<\/b><\/p>\n<p>Unser Ziel als Tourismusverband ist es, das Thema Bahn- und Oldtimererlebnis in seinen vielen Facetten zu fokussieren. Deshalb haben wir vor vier Jahren die erzgebirgischen Eisenbahn- und Oldtimererlebnistage ins Leben gerufen. Mit diesem Angebot sollen sachsen-, aber auch deutschlandweit Bahn- und Oldtimerinteressierte angesprochen werden. Im Ausland liegt unser Fokus vor allem auf der Schweiz und auf \u00d6sterreich. Eine Schmalspurbahn wie unsere Wei\u00dferitztalbahn ist ein technisches und emotionales Highlight und l\u00e4sst die Herzen, egal welchen Alters, h\u00f6her schlagen. Wichtig ist aber, dass sowohl die Bahnfahrt an sich als auch das Umfeld attraktiv gestaltet und in der Region optimal vernetzt werden.<\/p>\n<p><b>Welchen Anteil hat dabei Ihr Verband?<\/b><\/p>\n<p>Unsere Aufgabe ist dabei die Vermarktung. Um zu zeigen, was der Gast derzeit entlang der Strecke sehen, erwandern und erleben kann, haben wir gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Oberelbe und der S\u00e4chsischen Dampfeisenbahngesellschaft eine Wanderkarte mit dem Titel \u201eAuf Entdeckertour mit der Wei\u00dferitztalbahn\u201c herausgebracht. Auf dieser finden die Bahnfahrer alle Sehensw\u00fcrdigkeiten rechts und links der Strecke, angefangen von Museen bis hin zu Freizeitattraktionen wie der Sommerrodelbahn in Altenberg. Eingearbeitet haben wir Wanderwege, die dorthin f\u00fchren. Wir haben versucht, den Bahnfahrern an jeder Haltestelle mindestens zwei Vorschl\u00e4ge zu unterbreiten.<\/p>\n<p><b>Dabei f\u00e4llt auf, dass Sie nicht nur das Wei\u00dferitztal im Blick hatten. Warum?<\/b><\/p>\n<p>Das Wei\u00dferitztal ist zwar landschaftlich sehr reizvoll. Es gibt eine Menge kleiner Sehensw\u00fcrdigkeiten, eine richtig gro\u00dfe fehlt allerdings. Bei der Fichtelbergbahn ist das anders. Dort haben die Bahnfahrer mit Oberwiesenthal ein gro\u00dfes touristisches Zentrum. An der Wei\u00dferitztalbahn fehlt das. Deshalb haben wir die Ausflugsregion breiter gezogen und empfehlen zum Beispiel auch eine Wanderung zum Uhrenmuseum nach Glash\u00fctte. Von dort aus k\u00f6nnen die Besucher mit der M\u00fcglitztalbahn weiterfahren. Wir empfehlen auch eine Wanderung \u00fcber Spechtritz nach H\u00f6ckendorf oder \u00fcber B\u00e4renfels, Schellerhau nach Altenberg. Am Wegesrand gibt es mehrere Gastst\u00e4tten und mit Altenberg einen attraktiven Tourismusort. Neu ist auch eine Landpartie: eine Wanderung nach Reichst\u00e4dt mit Besuch der Spinnstube, der T\u00f6pferei und des Schlosses bzw. Schlossgartens oder auch die Einbindung der George-B\u00e4hr-Kirche in Schmiedeberg in einen Rundwanderweg.<\/p>\n<p><b>Die Bahn f\u00e4hrt wieder bis Kipsdorf. Was muss getan werden, damit die Z\u00fcge auch voll sind?<\/b><\/p>\n<p>Mit dieser Frage besch\u00e4ftigen wir uns schon lange. Mit Inbetriebnahme des ersten Bauabschnittes 2008 gr\u00fcndeten wir mit den Anliegerkommunen eine Arbeitsgruppe, in der wir Ideen zusammengetragen haben. Wir haben versucht, Angebote zu entwickeln. G\u00e4stef\u00fchrer haben thematische Wanderungen organisiert. Dabei geht es beispielsweise um W\u00f6lfe, Schmuggler und Eremiten oder um die Spuren des romantischen Malers Ludwig Richter. Reiseveranstalter bauen die Bahn in ihre Programme ein, wie die Agentur Sachsentr\u00e4ume, die \u201eBraumeisters Dampfzug\u201c organisiert. Die Bahn f\u00e4hrt mit einem Sonderzug zu \u201eMalter in Flammen\u201c, und wir als Tourismusverband organisieren sechs- bis zehnmal im Jahr den \u201eM\u00e4rchenzug\u201c und ein-, zweimal im Jahr den \u201eStollenzug\u201c. Sehr beliebt sind auch die Dixielandz\u00fcge der IG Wei\u00dferitztalbahn. Ausbauf\u00e4hig ist sicher die Kombination des Themas \u201eEisenbahn und Oldtimer\u201c. Oldtimerausstellungen an der Bahn oder die Kombination mit Oldtimer-Rallyes sind vorstellbar.<\/p>\n<p><b>Reicht das?<\/b><\/p>\n<p>Der Reiz des Neuen, nun mit der Bahn bis Kipsdorf zu fahren, wird schnell wieder verfliegen. Deshalb ist es wichtig, neben den vorhandenen Attraktionen neue zu schaffen.<\/p>\n<p><b>Was m\u00fcsste noch getan werden?<\/b><\/p>\n<p>Es gibt viele Ideen, nur braucht jede Idee jemanden, der sie auch umsetzt, zeitlich, unternehmerisch und finanziell realisiert. Mein Wunsch w\u00e4re beispielsweise ein familienfreundlicher, bahnbegleitender Radweg. Mit der Bahn hoch, mit dem Rad wieder runter und an der Strecke mehrere kleine Erlebnisbereiche f\u00fcr Kinder. Das k\u00f6nnte in Anlehnung oder unter Einbeziehung des Sagenweges im Rabenauer Grund entwickelt werden. Auch Kultur in der Bahn ist ein Thema. Ob Puppenspiel, Blasmusik oder sogar Rock entlang der Bahn. Hier w\u00e4ren auch Umbauten einzelner Wagen mit Mikro und Sitzpl\u00e4tzen in einer Blickrichtung w\u00fcnschenswert.<\/p>\n<p><b>Wie steht es um die Verkn\u00fcpfung der Bahn mit anderen Attraktionen?<\/b><\/p>\n<p>Eine wichtige \u00dcberlegung wurde im letzten Jahr in Altenberg mit der erneuten Aufnahme des Ski- und Wanderbusses umgesetzt. Die Frage ist ja, wie kommen die G\u00e4ste mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln von den Bahnh\u00f6fen in die Region und dorthin, wo es schon attraktive Sehensw\u00fcrdigkeiten gibt.<\/p>\n<p><b>Was halten Sie von der Initiative, einen Projektmanager einzustellen, der sich in den n\u00e4chsten drei Jahren um die Vermarktung k\u00fcmmern soll?<\/b><\/p>\n<p>Das k\u00f6nnen wir nur begr\u00fc\u00dfen. Wie gesagt, Ideen gab und gibt es, nur an der Umsetzung scheiterte es. Sicher ist das auch der Tatsache geschuldet, dass es die letzten Jahre viel Unsicherheit um die Bahnstrecke gab. Erst war die Diskussion, ob \u00fcberhaupt weiter gebaut wird, und dann die Frage, wie oft die Strecke befahren wird. Nun haben sich die anliegenden Kommunen zusammengetan und versuchen gemeinsam, orts\u00fcbergreifend zu arbeiten. Es ist ganz wichtig, ein Projektmanagement zu haben, das sich ganz diesem Vorhaben widmet.<\/p>\n<p><b>Einmal pers\u00f6nlich gefragt: Was war Ihr erster Eindruck?<\/b><\/p>\n<p>Was mich bei der Er\u00f6ffnung sehr angenehm \u00fcberrascht hat, war das Ankommen in Kipsdorf. Die Infostelle im Bahnhof mit gro\u00dfen Prospektw\u00e4nden zur Region, die Ausgestaltung und der Empfang waren sehr einladend.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/ideen-fuer-die-weisseritztalbahn-3723116.html<\/p>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Anke Eichler vom Tourismusverband will die Touristenattraktion attraktiv halten. 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