{"id":6439,"date":"2017-12-05T19:49:15","date_gmt":"2017-12-05T18:49:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=6439"},"modified":"2017-12-08T09:03:04","modified_gmt":"2017-12-08T08:03:04","slug":"bohrungen-fuer-eine-neue-bimmelbahnbruecke","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=6439","title":{"rendered":"Bohrungen f\u00fcr eine neue Bimmelbahnbr\u00fccke"},"content":{"rendered":"<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h2><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"207\" height=\"42\" border=\"0\"><\/h2>\n<h3>Die Bimmelbahntrasse wurde dieses Jahr neu er\u00f6ffnet. Eine Br\u00fccke ist noch ein Provisorium, soll es aber nicht bleiben.<\/h3>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">05.12.2017<br \/>\nVon Franz Herz<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\">\n<p><div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" title=\"Bohrungen f\u00fcr eine neue Bimmelbahnbr\u00fccke\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bilder\/dieses-bohrgeraet-erkundete-wie-der-untergrund-hier-an-der-2133532.jpg\" alt=\" f\u00fcr eine neue Bimmelbahnbr\u00fccke\" width=\"400\" height=\"299\"><p class=\"wp-caption-text\">Dieses Bohrger\u00e4t erkundete, wie der Untergrund hier an der Bahnbr\u00fccke in Obercarsdorf beschaffen ist. Die Br\u00fccke soll neu und gr\u00f6\u00dfer gebaut werden. \u00a9 Egbert Kamprath<\/p><\/div><figcaption><\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Dippoldiswalde.<\/b> Ein Bohrger\u00e4t stand jetzt in Obercarsdorf an der Wei\u00dferitz. Diese Arbeiten hatten aber weniger mit dem Fluss zu tun, sondern in erster Linie mit der Linie der Schmalspurbahn, die hier \u00fcber die Rote Wei\u00dferitz f\u00fchrt. \u201eHier soll eine neue Br\u00fccke errichtet werden. Daf\u00fcr lassen wir derzeit den Baugrund f\u00fcr die Gr\u00fcndung untersuchen\u201c, sagt Mirko Fro\u00df, der Betriebsleiter der Wei\u00dferitztalbahn.<\/p>\n<p>Die Br\u00fccke in Obercarsdorf war von Anfang an ein Knackpunkt bei der Planung des Bahnbaus von Dippoldiswalde hoch nach Kipsdorf. Die Berechnungen nach dem Augusthochwasser 2002 haben gezeigt, dass die bisherige Br\u00fccke zu schmal und zu niedrig ist, um ein Hochwasser schadlos drunter durchflie\u00dfen zu lassen. Anwohner erinnern sich heute noch, wie sich das Wasser vor der Br\u00fccke anstaute, das Flussbett nicht mehr ausreichte und die Rote Wei\u00dferitz ausgeufert ist. Das Wasser hat sich dann einen neuen Weg gesucht und ist in die H\u00e4user am Fluss gelaufen. Deswegen fordern auch Nachbarn, dass die Br\u00fccke vergr\u00f6\u00dfert werden muss.<\/p>\n<p>Nun ist es aber schwierig, eine Bahnbr\u00fccke zu ver\u00e4ndern oder gar anzuheben. Es reicht nicht, die Br\u00fccke allein neu zu bauen. Da muss dann das Gleis vor und nach der Br\u00fccke ebenfalls neu gestaltet werden. Dazu m\u00fcssten Grundst\u00fccke gekauft und ein ganzer Abschnitt der Bahnstrecke anders geplant werden.<\/p>\n<p>So etwas dauert seine Zeit. Mirko Fro\u00df will keinen Zeitplan daf\u00fcr nennen. Heiko Weigel, der Beigeordnete im Landratsamt, hat Anfang des Jahres einmal eine Dauer von f\u00fcnf Jahren ins Gespr\u00e4ch gebracht, bis die neue Br\u00fccke fertig werden k\u00f6nnte. Der Landkreis S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge ist Eigent\u00fcmer der Bimmelbahnstrecke und hat sie an die S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft verpachtet, damit diese den Schienenverkehr betreibt.<\/p>\n<p>Bis zum Abschluss des Br\u00fcckenbaus sollte aber die Bimmelbahn nicht noch warten. Daher haben sich die Ingenieure, welche den Wiederaufbau geplant haben, nach Schweizer Vorbild eine provisorische L\u00f6sung einfallen lassen. Die Br\u00fccke wurde erst einmal wieder so aufgebaut wie fr\u00fcher. F\u00fcr den Hochwasserfall ist eine ganz besondere L\u00f6sung gefunden worden. Wenn in Schmiedeberg der Pegel der Roten Wei\u00dferitz auf 80 Zentimeter steigt, bekommen die Mitglieder vom Technischen Hilfswerk (THW) Dippoldiswalde eine Nachricht aufs Handy, dass sie nach Obercarsdorf an die Br\u00fccke m\u00fcssen. Der Bahnverkehr wird eingestellt. Die THW-Leute postieren sich auf beiden Seiten der Br\u00fccke und kurbeln im Wechsel, damit sich nichts verkantet. Auf diese Art k\u00f6nnen sie das Bauwerk um ganze 80 Zentimeter anheben, und das Wasser hat mehr Platz, um durchzuflie\u00dfen. Das funktioniert zwar, wie das Technische Hilfswerk bei zwei Proben festgestellt hat. Aber es bedeutet dennoch einen gro\u00dfen Aufwand. Daher bleibt das Ziel, eine ausreichend gro\u00dfe neue Br\u00fccke zu errichten, die ganz ohne Kurbelei und THW-Alarmierung funktionieren soll. Die Baugrunduntersuchungen der vergangenen Woche dienen jetzt der Vorbereitung f\u00fcr die Bauplanung. Finanziert wird dieser Br\u00fcckenbau dann noch aus dem Topf f\u00fcr den Wiederaufbau der Bahnlinie, informierte Fro\u00df weiter.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/bohrungen-fuer-eine-neue-bimmelbahnbruecke-3831701.html<\/p>\n<\/footer>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bimmelbahntrasse wurde dieses Jahr neu er\u00f6ffnet. 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