{"id":6755,"date":"2018-03-07T08:46:34","date_gmt":"2018-03-07T07:46:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=6755"},"modified":"2018-03-12T08:50:08","modified_gmt":"2018-03-12T07:50:08","slug":"der-gefaehrliche-bahnuebergang","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=6755","title":{"rendered":"Der gef\u00e4hrliche Bahn\u00fcbergang"},"content":{"rendered":"<form id=\"Form1\" action=\".\/der-gefaehrliche-bahnuebergang-3893739.html?kId=3893739&amp;bPrint=true\" method=\"post\">\n<div class=\"aspNetHidden\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"aspNetHidden\">&nbsp;<\/div>\n<\/form>\n<div class=\"StoryPrint\">\n<div class=\"szoFrame\">\n<div><img loading=\"lazy\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/Layout\/Custom\/Boilerplate\/img\/content\/logo_szonline.png\" alt=\"sz-online.de | Sachsen im Netz\" width=\"207\" height=\"42\" border=\"0\"><\/div>\n<article id=\"szoArticleView\" class=\"szoArticleView szoPrintView borderTop\">\n<header class=\"szoArticleHeader\">\n<hgroup>\n<h4>Erst st\u00fcrzten etliche Radfahrer. Dann stand ein provisorisches Warnschild in Ulberndorf an der B&nbsp;170. Jetzt gibt es eine radikale L\u00f6sung.<\/h4>\n<\/hgroup>\n<div class=\"szoArticleHeaderMeta\">\n<p class=\"szoPublished\">07.03.2018<br \/>\nVon Franz Herz<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<figure class=\"szoArticleMainImage\">\n<div class=\"szoPagination\">&nbsp;<\/p>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoPhotoStreamMainImage szoArticleImage\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/die-sperrung-beginnt-schon-500-meter-vor-dem-bahnuebergang-2199765h.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img title=\"Der gef\u00e4hrliche Bahn\u00fcbergang\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/die-sperrung-beginnt-schon-500-meter-vor-dem-bahnuebergang-2199765.jpg\" alt=\"Die Sperrung beginnt schon 500 Meter vor dem Bahn\u00fcbergang \u2013 dort, wo der Radweg abbiegt.   \"> <\/a><figcaption>Die Sperrung beginnt schon 500 Meter vor dem Bahn\u00fcbergang \u2013 dort, wo der Radweg abbiegt.<\/figcaption><figcaption>\u00a9 Egbert Kamprath<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoPhotoStreamMainImage szoArticleImage\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/der-bahnuebergang-in-ulberndorf-hat-sich-nach-dem-2199766h.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img title=\"Der gef\u00e4hrliche Bahn\u00fcbergang\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/der-bahnuebergang-in-ulberndorf-hat-sich-nach-dem-2199766.jpg\" alt=\"Der Bahn\u00fcbergang in Ulberndorf hat sich nach dem Wiederaufbau der Strecke der Wei\u00dferitztalbahn als Falle f\u00fcr Radfahrer entpuppt. Da die Schienen im spitzen Winkel die Stra\u00dfe queren, sind immer wieder Radfahrer in die Gleise geraten und gest\u00fcrzt. Nun steht an der Stelle ein neues Schild.\"> <\/a><figcaption>Der Bahn\u00fcbergang in Ulberndorf hat sich nach dem Wiederaufbau der Strecke der Wei\u00dferitztalbahn als Falle f\u00fcr Radfahrer entpuppt. Da die Schienen im spitzen Winkel die Stra\u00dfe queren, sind immer wieder Radfahrer in die Gleise geraten und gest\u00fcrzt. Nun steht an der Stelle ein neues Schild.<\/figcaption><figcaption>\u00a9 Egbert Kamprath<\/figcaption><\/figure><figcaption>\n<figure class=\"szoArticleMainImage szoPhotoStreamMainImage szoArticleImage\"><a class=\"szoLightboxPhotoGallery\" href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/bild-2199767h.jpg\" rel=\"nofollow\"> <img title=\"Der gef\u00e4hrliche Bahn\u00fcbergang\" src=\"http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/bilder\/bild-2199767.jpg\" alt=\" \"> <\/a><figcaption><\/figcaption><p class=\"szoCopyrightHint\">\u00a9 Koerner, Heidemarie<\/p>\n<\/figure>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Dippoldiswalde.<\/b> Der \u00dcbergang der Bahnstrecke in Ulberndorf \u00fcber die B&nbsp;170 hat sich nach dem Wiederaufbau der Wei\u00dferitztalbahn im August 2016 als Falle f\u00fcr Radfahrer entpuppt. Die Gleise queren dort im spitzen Winkel die Bundesstra\u00dfe. Mehrfach waren Radfahrer, die dort bergab in Richtung Dippoldiswalde fuhren, ins Gleis geraten und gest\u00fcrzt, manche so schwer, dass sie hinterher einen Arzt brauchten. Damit das nicht wieder passiert, ist die Unfallstelle jetzt in Richtung Dippoldiswalde f\u00fcr Radfahrer gesperrt.<\/p>\n<p>Der Bahnbau ist an der Stelle schneller vorangekommen als die Verkehrsregelungen. Diese sind erst im Nachhinein angepasst worden, als die ersten Unf\u00e4lle schon passiert waren. Allein in den ersten Wochen im August 2016, als das Gleis in der Stra\u00dfe lag, aber noch gar keine Z\u00fcge fuhren, ist schon ein halbes Dutzend Radfahrer im Gleis h\u00e4ngengeblieben und gest\u00fcrzt, wie Anwohner berichten. Ulberndorfer beobachteten die Unf\u00e4lle und warnten. Feuerwehrchef Carsten B\u00f6rner, der auch in der N\u00e4he des \u00dcbergangs wohnt, informierte den Stadtrat \u00fcber das Geschehen. Ebenso Ulberndorfs Ortsvorsteher Sten Scannewin (Freie W\u00e4hler).<\/p>\n<p>Den Winter \u00fcber waren dann wenig Radler unterwegs, also passierte auch nicht viel. Doch im Fr\u00fchjahr 2017 nahm die Zahl der Unf\u00e4lle wieder zu.<\/p>\n<h4>Das selbst entworfene Warnschild<\/h4>\n<p>Also startete die Stadtverwaltung Dippoldiswalde eine Sofortma\u00dfnahme und stellte im vergangenen Fr\u00fchjahr eine gro\u00dfe, selbst entworfene Warntafel auf. Das zeigte Wirkung. Seit sie steht, sind keine Unf\u00e4lle mehr bekannt geworden. Carsten B\u00f6rner best\u00e4tigt das. Ebenso Dippoldiswaldes Oberb\u00fcrgermeister Jens Peter (Freie W\u00e4hler) nach einem Blick in die Unfallstatistik.<\/p>\n<p>Doch das war eine improvisierte L\u00f6sung. Die Stra\u00dfenverkehrsordnung sieht so eine selbst gebastelte Warntafel nicht vor. Also musste eine Dauerl\u00f6sung her. Eine M\u00f6glichkeit scheidet aus: Die S\u00e4chsische Dampfeisenbahngesellschaft sieht keinen Anlass, an dem Ulberndorfer Bahn\u00fcbergang baulich etwas zu ver\u00e4ndern, wie Betriebsleiter Mirko Fro\u00df sagt. Der \u00dcbergang sei nach den Pl\u00e4nen gebaut worden, die 2008 f\u00fcr den Neubau von Bundesstra\u00dfe und Eisenbahnstrecke ausgearbeitet wurden. Diese entsprechen den fachlichen Vorschriften und sind so genehmigt worden.<\/p>\n<p>\u201eEs war nicht vorgesehen, dass hier Fu\u00dfg\u00e4nger oder Radfahrer die Schienen \u00fcberqueren. Der Radweg f\u00fchrt hinten entlang\u201c, sagt Fro\u00df. \u201eDen auszuschildern, ist Aufgabe der Stadt.\u201c Daher hat das Dippoldiswalder Verkehrsamt parallel zum Aufstellen der provisorischen Tafel an einer L\u00f6sung gearbeitet, die mit dem Gesetz \u00fcbereinstimmt und die m\u00f6gliche Gefahren konsequent ausschlie\u00dft. Es geht darum, die Radfahrer von dem gef\u00e4hrlichen \u00dcbergang ganz fernzuhalten.<\/p>\n<h4>Gef\u00e4hrlich ist es nur bergab<\/h4>\n<p>Durch Ulberndorf f\u00fchrt der Radweg von Dippoldiswalde nach Kipsdorf. Der verl\u00e4uft auf Seitenstra\u00dfen parallel zur Bundesstra\u00dfe. Dort war er fr\u00fcher aber nur zur\u00fcckhaltend mit einem kleinen wei\u00df-gr\u00fcnen Hinweisschild markiert. Ortsfremde haben das leicht \u00fcbersehen. So sind sie mit dem Fahrrad auf der Bundesstra\u00dfe geblieben und auf den Bahn\u00fcbergang geraten. Die L\u00f6sung, die jetzt im Februar in Kraft getreten ist, hat eine l\u00e4ngere Vorbereitung erfordert. Es gab mehrere Begehungen vor Ort mit dem Verkehrsamt der Stadt und der Stra\u00dfenmeisterei.<\/p>\n<p>Jetzt ist die B&nbsp;170 auf einem Abschnitt von rund 500 Metern zwischen der Einm\u00fcndung des Bergwegs und dem Bahn\u00fcbergang f\u00fcr Radfahrer in Richtung Dippoldiswalde komplett gesperrt, nach allen Regeln der Stra\u00dfenverkehrsordnung mit zwei entsprechenden Schildern markiert. Die erste Sperrscheibe steht an der Einm\u00fcndung der Bergstra\u00dfe. Das ist der entscheidende Punkt, denn dort m\u00fcssen die Radler in den Bergweg einbiegen, um die Gefahrenstelle zu umfahren. Das ist jetzt auch deutlich mit einem gelben Umleitungsschild ausgeschildert. Der Radweg \u00fcberquert dort zwar auch die Gleise, aber im rechten Winkel, und das ist ungef\u00e4hrlich. Weiter f\u00fchrt die Umleitungsstrecke dann \u00fcber den Schulweg und die Alte Stra\u00dfe, die parallel zur Bundesstra\u00dfe verlaufen. Nach dem Bahn\u00fcbergang gelangen die Radler wieder zur\u00fcck auf die B&nbsp;170. Von dort geht es auf einem Radweg neben der Bundesstra\u00dfe weiter, der gut sichtbar mit rotem Pflaster ausgelegt ist.<\/p>\n<p>In der Gegenrichtung von Dippoldiswalde Richtung Schmiedeberg sind seit dem Wiederaufbau der Bahnstrecke keine Unf\u00e4lle bekannt geworden. Das hat mehrere Gr\u00fcnde. Es geht leicht bergauf, sodass die Radfahrer in der Regel langsamer unterwegs sind. Au\u00dferdem ist der Winkel der Bahnschienen nicht ganz so spitz wie auf der gegen\u00fcberliegenden Seite. Au\u00dferdem macht die Bundesstra\u00dfe an dem Bahn\u00fcbergang auch eine leichte Kurve. Wenn die Radfahrer der folgen, geraten sie bergab leichter ins Gleis, bergauf verlaufen die Lenkbewegungen genau anders, sodass die Gefahr geringer ist. Daher sah das st\u00e4dtische Verkehrsamt keinen Anlass, die Bundesstra\u00dfe auch in Richtung Schmiedeberg f\u00fcr Radler zu sperren.<\/p>\n<footer class=\"szoArticleFooter\">\n<p class=\"szoArticleMeta\">Artikel-URL: http:\/\/www.sz-online.de\/sachsen\/der-gefaehrliche-bahnuebergang-3893739.html<\/p>\n<\/footer>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Erst st\u00fcrzten etliche Radfahrer. Dann stand ein provisorisches Warnschild in Ulberndorf an der B&nbsp;170. 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