{"id":775,"date":"2010-08-12T20:44:10","date_gmt":"2010-08-12T19:44:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=775"},"modified":"2012-12-23T11:01:55","modified_gmt":"2012-12-23T10:01:55","slug":"die-randfichten-greifen-bei-der-feuerwehr-zum-strahlrohr","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/?p=775","title":{"rendered":"Die Randfichten greifen bei der Feuerwehr zum Strahlrohr"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Quelle: sz-online\/S\u00e4chsische Zeitung<br \/>\nFreitag, 13. August 2010<\/p>\n<p>Von J\u00f6rg Stock<\/p>\n<p>Das Musiker-Trio drehte am Mittwoch in Oelsa f\u00fcr eine Fernsehsendung.<\/p>\n<div id=\"attachment_2437\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2437\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2437\" alt=\"Feuerwehrmann Gunter Gl\u00e4ser (M.) erkl\u00e4rt den Randfichten Thomas Unger, Thomas Lauterbach und Michael Rostig (v.l.) Oelsas historische Handdruckspritze\" src=\"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/109931.jpg\" width=\"400\" height=\"265\" srcset=\"http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/109931.jpg 400w, http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/109931-150x99.jpg 150w, http:\/\/www.news.weisseritztalbahn.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/109931-200x132.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-2437\" class=\"wp-caption-text\">Feuerwehrmann Gunter Gl\u00e4ser (M.) erkl\u00e4rt den Randfichten Thomas Unger, Thomas Lauterbach und Michael Rostig (v.l.) Oelsas historische Handdruckspritze<\/p><\/div>\n<p>Die Randfichten in Oelsa! Zu dieser brandhei\u00dfen Sache r\u00fcckt gleich die \u00f6rtliche Feuerwehr mit s\u00e4mtlichen Fahrzeugen aus. Sogar die alte Handdruckspritze von 1886 rollt zum Empfang der erzgebirgischen Barden an. Sie ist das Schmuckst\u00fcck der L\u00f6schtruppe und kommt heute ins Fernsehen.<\/p>\n<p>Die Randfichten, drei Herren aus Johanngeorgenstadt, kennt ein jeder als Urheber der Holzmichl-Ekstase von 2004. Das Stimmungslied \u00fcber einen siechen Waldarbeiter ging als eine der erfolgreichsten Singles \u00fcberhaupt in die deutsche Musikgeschichte ein. Zuletzt war es ruhig geworden um das Trio. Aber jetzt sind sie \u2013 wie ihr Holzmichl \u2013 auferstanden. Sie arbeiten an einer neuen CD und f\u00fchren f\u00fcr den Mitteldeutschen Rundfunk durch die Sendereihe \u201eMit Volldampf durch die Heimat\u201c. Es geht um Menschen und Musik entlang der erhaltenen Dampfeisenbahnstrecken.<!--more--><\/p>\n<p>Seit Montag dieser Woche laufen nun die Dreharbeiten zum St\u00fcck \u00fcber die Wei\u00dferitztalbahn. Die Randfichten lernen dabei Leute und Orte entlang der Strecke kennen. Sie haben bereits am Rabenauer Stuhlbrunnen und im Stuhlbaumuseum gedreht und besuchten Stuhlbaumeister Sigurd Wolf in Spechtritz. Am Mittwochabend kam es schlie\u00dflich zum Dreh mit der Oelsaer und Karsdorfer Feuerwehr im Waldstadion von Oelsa. Hier sollten die Randfichten bei einem eigenh\u00e4ndigen L\u00f6scheinsatz richtig Dampf machen.<\/p>\n<p>Das Aufgebot der Wehrleute ist imposant: Sie haben ein L\u00f6schfahrzeug Mercedes-Benz von 1942 in Stellung gebracht, einen Tankl\u00f6schwagen S4000 von 1962 und einen Garant 30k, Baujahr 1955. Und nat\u00fcrlich die Handdruckspritze nebst den Pferden Maika und Sepp, dazu ein gutes Dutzend Leute in historischer Anzugsordnung.<\/p>\n<p>Das Fernsehen ist fast in gleicher Mannschaftsst\u00e4rke angereist: Redakteurin, Autor, zwei Kameraleute mit Gehilfen, Beleuchter, Regie-Assistent, zwei Aufnahmeleiter, eine Dame f\u00fcr die Maske. In all dem Gewusel muss man die eigentlichen Stars fast suchen. Sie sind da, wo die roten Socken leuchten. Nein, keiner der Randfichten hat schon mal was mit Feuerwehr zu tun gehabt, sagt Akkordeonspieler und S\u00e4nger Michael \u201eMichl\u201c Rostig. \u201eAber es ist gut, dass sie da ist, wenn man sie braucht.\u201c<\/p>\n<p>Und da kommt sie auch schon. Auf ein \u201eRuhe!\u201c und \u201eBitte!\u201c des Regisseurs rollt die alte Spritze heran. Feuerwehrmann Gunter Gl\u00e4ser erkl\u00e4rt das Ger\u00e4t, die Combo staunt, dann darf das Trio pumpen, und spritzen, und einen Haufen Holzkohle abl\u00f6schen. Eigentlich eine Sache weniger Minuten. Doch es gibt einen Regisseur, es gibt Versprecher und einen Schlauchplatzer. So dauert es zwei Stunden, bis der erste L\u00f6scheinsatz der Randfichten im Kasten ist. Wer ihn sehen will, sollte am 10.September, um 20.15Uhr MDR einschalten.<br \/>\nArtikel-URL: <a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/artikel.asp?id=2533947\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/artikel.asp?id=2533947<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: sz-online\/S\u00e4chsische Zeitung Freitag, 13. August 2010 Von J\u00f6rg Stock Das Musiker-Trio drehte am Mittwoch in Oelsa f\u00fcr eine Fernsehsendung. Die Randfichten in Oelsa! Zu dieser brandhei\u00dfen Sache r\u00fcckt gleich die \u00f6rtliche Feuerwehr mit s\u00e4mtlichen Fahrzeugen aus. Sogar die alte Handdruckspritze von 1886 rollt zum Empfang der erzgebirgischen Barden an. 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