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Besondere Kohle für die Bimmel

 
 
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Es ist ein ganz spezieller Brennstoff, mit dem die Loks der Weißeritztalbahn zwischen Freital und Kipsdorf fahren. Der wird immer teurer.

15.02.2018
Von Franz Herz

 

 Kohle für die Bimmel

Manfred Kosin, Heizer auf der Weißeritztalbahn, schaufelt schlesische Steinkohle in den Kessel.

© Egbert Kamprath

Dippoldiswalde. Was das Benzin für die Autofahrer ist die Kohle für die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft, die die Weißeritztalbahn betreibt: Treibstoff und Kostenfaktor. Kohle ist auch nicht gleich Kohle. Lokomotivkohle ist eine spezielle Form. „Es kommt dabei auf die Körnung an. Sie muss eine gleichmäßige Hitzeentwicklung bieten, sollte wenig Schwefel enthalten und wenig Schlacke machen“, fasst Mirko Froß, der Betriebsleiter bei der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, die Ansprüche an seinen Treibstoff zusammen.

Dafür wird in den Lokomotiven zwischen Freital-Hainsberg und Kipsdorf schlesische Steinkohle verbrannt. Auf diesen Brennstoff ist auch die Konstruktion des Brennraums abgestimmt. Seinerzeit, als die Loks gebaut wurden, kam die Kohle für die Züge in Deutschland vorwiegend aus den Gruben in Schlesien oder dem Saarland, auch sächsische Kohle wurde eingesetzt. Heute liefern allein schlesische Bergwerke Lokomotivkohle, die sich für die Weißeritztalbahn eignet. Im Saarland wird nur noch Kohle für Kraftwerke produziert.

Die Heizer auf der Weißeritztalbahn verfeuern am Tag zwischen 1,5 und 2 Tonnen Kohle. Jetzt im Winter sind es eher zwei Tonnen, weil ja auch noch die Waggons im Zug beheizt werden müssen. Auch macht es einen Unterschied, wie viele Wagen eine Lok zu ziehen hat. Sorgen hat die Dampfeisenbahngesellschaft mit der Preisentwicklung für die Lokomotivkohle. Derzeit kostet eine Tonne rund 220 Euro. „In den letzten fünf, sechs Jahren ist der Preis um 50 Prozent gestiegen“, sagt Froß. Es gibt nur einen kleinen Markt für diesen speziellen Brennstoff und kaum Konkurrenz unter den Anbietern. Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft hat auch schon mit Kohle aus anderen Quellen, beispielsweise aus tschechischen Gruben, experimentiert. Aber die Ergebnisse haben nicht überzeugt. Also wird trotz der steigenden Preise weiter die Kohle aus Polen eingesetzt. Das ist aber auch ein Grund, warum über eine Preiserhöhung Anfang 2019 nachgedacht wird.

Aus welcher Grube genau die Kohle für die Weißeritztalbahn kommt, weiß Froß gar nicht. „Das verraten uns die Lieferanten nicht“, sagt er. Die Dampfeisenbahngesellschaft wird von einem Auslieferungslager in Deutschland aus versorgt. Von dort wird die Kohle per Lkw nach Freital angeliefert, damit die Züge genug Dampf haben, um die 26 Kilometer und 350 Höhenmeter bis Kipsdorf zu bewältigen.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/besondere-kohle-fuer-die-bimmel-3879106.html

2019 Preisanhebung auf Weißeritztalbahn

 
 
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Die Fahrten mit der Kultbahn werden im nächsten Jahr teurer.

12.02.2018
Von Franz Herz

sanhebung auf Weißeritztalbahn

© Karl-Ludwig Oberthür

Osterzgebirge. Eine Fahrt auf der Weißeritztalbahn ist kein Schnäppchen. Die Einzelfahrkarte auf der Gesamtstrecke von Freital-Hainsberg bis hoch nach Kipsdorf kostet 12,20 Euro. Wer diese Strecke mit dem Bus fährt, bezahlt 8,20 Euro. Aber den meisten Fahrgästen ist es das wert, einmal mit einem regulären Dampfzug durch eine interessante Landschaft zu fahren. Ralf Kempe, der Vorsitzende der IG Weißeritztalbahn, schätzt, dass in der Fahrkartenagentur, die seine IG in Freital betreibt, 80 Prozent aller Kunden diesen Preis akzeptieren. Es komme nur vereinzelt vor, dass jemand wegen des Preises auf eine Fahrt verzichte.

Der Preis bleibt dieses Jahr auch stabil, wie Mirko Froß, der Eisenbahn-Betriebsleiter bei der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, informierte. Allerdings würde über neue Preise zum Jahresbeginn 2019 nachgedacht, um Kostensteigerungen auszugleichen. „Allein die Kosten für die Lokkohle sind in den letzten fünf, sechs Jahren um 50 Prozent gestiegen“, sagt er. (SZ/fh)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/2019-preisanhebung-auf-weisseritztalbahn-3877346.html

Sonderzüge zum Stadtjubiläum

 
 
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Pünktlich zur 800-Jahr-Feier schiebt die Weißeritztalbahn Überstunden.

09.02.2018

e zum Stadtjubiläum

© Archiv/Oberthür

Dippoldiswalde. Auf der Weißeritztalbahn fahren zu bestimmten Anlässen mehr Züge als der normale Fahrplan vorsieht. Es gibt traditionelle Termine, zu denen die Sonderzüge eingesetzt werden und einen besonderen Anlass in diesem Jahr. Wenn Dippoldiswalde Anfang Juni das Jubiläum feiert „800 Jahre Dippoldiswalde“, dann werden am Sonnabend, dem 2., und Sonntag, dem 3. Juni, Sonderzüge im Weißeritztal fahren. Die traditionellen Termine mit verstärktem Zugverkehr sind das Osterwochenende vom 30. März bis 2. April, der Himmelfahrtstag, der 10. Mai, das Pfingstwochenende vom 20. bis 22. Mai, der 14. und 15. Juli zum Schmalspurbahn-Festival, der 6. und 7. Oktober zum osterzgebirgischen Puppentheaterfestival sowie der Kleinbahnadvent am 1. und 2. Dezember, wie die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft informierte.

An den Tagen mit Sonderverkehr ist ein Zug mehr im Einsatz. Damit sind am Tag vier Verbindungen von Freital-Hainsberg bis Kipsdorf möglich sowie eine fünfte, die am Abend bis Dippoldiswalde führt. An normalen Tagen fahren zwei Züge bis Kipsdorf und einer bis Dippoldiswalde. (SZ/fh)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/sonderzuege-zum-stadtjubilaeum-3876201.html

Presseinformation Verkehrsverbund Oberelbe GmbH und Sächsische Dampfeisenbahn GmbH vom 07.02.2018

Mit vollem Programm ins Jahr 2018

Die beiden Schmalspurbahnen im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) zogen heute Bilanz für das Jahr 2017 und stellten das Programm für dieses Jahr vor. „Mit rund 440.000 Fahrgästen auf der Weißeritztalbahn und der Lößnitzgrundbahn sind wir sehr zufrieden“, unterstrich Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG – Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft das Ergebnis. „Mit dieser soliden Bilanz starten wir jetzt in die neue Saison.“ Auf den beiden Bahnen sind in diesem Jahr über 100 Veranstaltungen geplant. 

Quelle: https://www.vvo-online.de/de/vvo/presse/pressemitteilungen-239.cshtml

Weißeritztalbahn begeistert

  
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Nach dem Wiederaufbau bis Kipsdorf steigt die Zahl der Reisenden um die Hälfte. Noch hält der Reiz des Neuen an.

07.02.2018
Von Franz Herz

talbahn begeistert
Nach der Ankunft in Kipsdorf fasst die Lok Wasser für die Rückfahrt nach Freital. Die zahlreichen Fahrgäste, die mit der Weißeritztalbahn angekommen sind, freuen sich auf einen schönen Wintertag im Osterzgebirge.

© Karl-Ludwig Oberthür

Dippoldiswalde. Die Weißeritztalbahn, die seit Juni 2017 wieder bis Kipsdorf fährt, kommt bei den Fahrgästen sehr gut an. 190 000 sind im vergangenen Jahr mit der Schmalspurbahn gefahren. Das ist ein Anstieg um 45 000 gegenüber dem Vorjahr. Die Zunahme kam vor allem nach der Wiedereröffnung des zweiten Abschnitts von Dippoldiswalde bis zur Endstation in Kipsdorf, wie Mirko Froß informierte. Er ist Betriebsleiter Eisenbahn bei der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, welche die Weißeritztalbahn betreibt. Seit der Wiedereröffnung ist die Fahrgastzahl um die Hälfte gestiegen, obwohl die Zahl der Zugverbindungen geringer wurde. Vor der Wiedereröffnung fuhren fünf Züge am Tag von Freital nach Dippoldiswalde, jetzt fahren zwei bis Kipsdorf und einer bis Dipps.

Der Ansturm begann sofort nach dem Neustart. Im Juni fuhren 20 000 Menschen mit der Schmalspurbahn zwischen Freital und Kipsdorf. „Fast doppelt so viele wie im Vorjahresmonat“, sagt Froß. Der Juli 2017 war mit 33 000 Fahrgästen der stärkste Monat im ganzen Jahr. Ursache dafür war das Schmalspurbahnfestival, das auch dieses Jahr wieder am Wochenende vom 14. und 15. Juli stattfindet. Auch der Dezember mit dem Kleinbahnadvent brachte noch einmal ein deutliches Plus bei den Fahrgastzahlen. Die Verantwortlichen für die Bahn hoffen, dass dieser Reiz des Neuen noch lange anhält.

Strecke entwickelt sich touristisch

Davon geht Ralf Kempe, der Vorsitzende der IG Weißeritztalbahn, aus. „Für viele Reisebüros oder Busunternehmen ist 2017 der Termin für die Wiedereröffnung zu spät gekommen. Sie hatten ihre Programme schon fertig geplant“, sagt er. 2018 haben sie zum ersten Mal die Chance, die Bahnstrecke in ihre Angebote einzubeziehen. Bei diesen Veranstaltern wird der Neuheitseffekt also erst richtig einsetzen. Kempe beobachtet auch, dass das Angebot an der Endstation in Kipsdorf die Gäste überzeugt, „Dort gibt es einen Imbiss. Die Stadt Altenberg hat einen Bahnhofsguide eingestellt, und jetzt ist die Stelle für einen Tourismusmanager ausgeschrieben, der die Angebote entlang der Strecke weiter entwickeln soll. Hier entsteht etwas“, sagt er.

Im Weißeritztal gibt es nicht die eine große Attraktion als Hauptziel. Die schöne Landschaft auf der ganzen Strecke lockt. Das merken auch die Bahnbetreiber. So verkaufen sie weniger Karten für Hin- und Rückfahrten als beispielsweise auf der Lößnitzgrundbahn. „Im Weißeritztal fahren viele nur eine Strecke mit der Bahn und wandern dann zurück“, beobachtet Froß. Gerade bei Familien ist das häufig so. 27 Prozent aller Fahrgäste kaufen eine Familienkarte, aber nur 15 Prozent nehmen gleich die Rückfahrt mit. Ähnlich ist das Verhältnis bei den Einzelfahrkarten.

Die Eisenbahner würden gerne mehr Fahrräder mitnehmen, aber danach ist die Nachfrage im Weißeritztal bisher verhalten. Der Packwagen hat Platz für 20 Fahrräder. „Das wird aber nur vereinzelt genutzt“, stellt Froß fest. Er sieht eine Ursache darin, dass die Anbindung von Radwegen an die Bahnstrecke noch nicht überall gut gelöst ist. Da sei noch mehr möglich.

Um die Bahn für die Gäste attraktiv zu gestalten, organisieren der Verkehrsverbund, die Dampfeisenbahngesellschaft, die IG Weißeritztalbahn und viele andere Veranstalter 2018 rund 70 Veranstaltungen mit der Bahn und entlang der Strecke. Dazu kommen Firmen oder Vereine, die ganze Züge buchen für ihre Kunden oder Mitglieder. Das Programm beginnt jetzt in den Februarferien, wenn am Faschingsdienstag jeder Fahrgast eine kleine Überraschung in die Hand gedrückt bekommt. Am Freitag, dem 16., fährt wieder der Märchenzug, den der Tourismusverband Erzgebirge organisiert, und in der zweiten Ferienwoche vom 17. bis 23. Februar ist die fahrende „Tauschbibliothek“ zwischen Freital und Dippoldiswalde unterwegs. Hier wird es am 17. Februar im Zug, der um 13.22 Uhr ab Freital fährt, eine Autorenlesung mit Peter Wunderwald geben, einem Spezialisten für sächsische Eisenbahngeschichte.

Dieses Jahr feiert die IG Weißeritztalbahn noch ein doppeltes Jubiläum. Die Strecke wurde von 135 Jahren eröffnet und die IG besteht im Oktober 40 Jahre. Das Programm zu dem Doppeljubiläum ist noch im Werden. „Dafür schwebt uns zum Beispiel ein Fotozug vor“, sagt Kempe.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/sachsen/weisseritztalbahn-begeistert-3875011.html

Tourismusmanager für Weißeritztalbahn gesucht

 
 
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Die Stadt Altenberg will noch mehr für Gäste tun. Dafür soll ein neues Projekt gestartet werden.

26.01.2018

manager für Weißeritztalbahn gesucht
Entlang der Weißeritztalbahn soll noch mehr für Touristen getan werden.

© Archiv: Kamprath

Altenberg. Die Stadt Altenberg sucht einen Projektmanager für die touristische Aufwertung der Region entlang der Weißeritztalbahn. Das Projekt soll Angebote in allen vier Städten entlang der Strecke erfassen, in Freital, Rabenau, Dippoldiswalde und Altenberg. Altenberg ist der federführende Partner. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet und soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden, wie aus der Ausschreibung hervorgeht. Wer daran Interesse hat, sollte ein Studium der Tourismuswirtschaft abgeschlossen haben oder eine andere touristische Ausbildung mit Berufserfahrung mitbringen. Die Ausschreibung läuft nun noch bis 23. Februar. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Leader-Projekts.

Der künftige Projektmanager soll die touristischen Angebote im Einzugsbereich der Weißeritztalbahn erfassen, neue Ideen entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Anbietern vorantreiben. Nach den drei Jahren, die das Projekt läuft, soll er ein Konzept vorlegen, wie es auf Dauer weitergehen kann. (SZ/fh)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/tourismusmanager-fuer-weisseritztalbahn-gesucht-3867757.html

Weißeritztalbahn fährt wieder

  
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Zwischen Seifersdorf und Malter hatte ein Baum die Strecke blockiert. Seit Freitagmittag ist die Strecke frei.

19.01.2018

talbahn fährt wieder
Die Gleise der Weißeritztalbahn sind wieder frei.

© Frank Baldauf

Freital. Die Weißeritztalbahn stellte am Donnerstag den Betrieb ein, weil zwischen Seifersdorf und Malter ein Baum die Strecke blockiert hatte. Bis Freitagmittag fuhren Busse als Notverkehr. „Wir haben in der Früh eine Erkundungsfahrt gemacht und gleich die Gleise beräumt“, sagte Betriebsleiter Mirko Froß. Zwei Bäume lagen zwischen Seifersdorf und Malter auf den Schienen, zwischen Schmiedeberg und Kipsdorf waren große Äste zu entfernen. Seit Freitagmittag dampfen die Züge wieder. Der erste Zug, der wieder fuhr, war der um 13.22 Uhr ab Freital-Hainsberg bis Dippoldiswalde. (szo)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/weisseritztalbahn-faehrt-wieder-3863670.html

Bahnwerkstatt wächst in die Höhe

 
 
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Beim Bau der Zentralwerkstatt für die Weißeritztalbahn in Hainsberg ist eine Etappe geschafft. 1,6 Millionen Euro kostet das Projekt.

10.01.2018
Von Tobias Winzer

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In Freital-Hainsberg befindet sich derzeit nur eine Lokwerkstatt.

© Karl-Ludwig Oberthür

Freital. Beim Bau der neuen Zentralwerkstatt für die Weißeritztalbahn in Freital-Hainsberg geht es voran. Wie die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) als Betreiber der Weißeritztalbahn mitteilt, sind in den vergangenen Monaten Bodenplatte und Fundament verlegt worden. Nun wird der Neubau mit Beton und Mauern nach oben gezogen. Baustart auf dem Grundstück am Ende der Straße Zum Güterbahnhof war im Juni. Mit dem Neubau wird der alte Lokschuppen nebenan erweitert.

Bislang werden die Reparaturen an zwei Standorten in Freital durchgeführt – je nachdem, ob es sich um eine Lok oder einen Waggon handelt. Während sich die Lokwerkstatt in Hainsberg befindet, kommen die Waggons nach Potschappel. Das Problem: Von dort aus gibt es keinen Gleisanschluss zur Strecke der Weißeritztalbahn in Hainsberg. Statt auf schmaler Spur kommen die Wagen mit dem Tieflader von Potschappel. Ein riesiger Aufwand, der hohe Kosten verursacht.

Die Werkstatt an der Ecke Carl-Thieme-Straße/Oberpesterwitzer Straße, in die auch andere Wagen wie die der Lößnitzgrundbahn aus Radebeul zur Inspektion kamen, stammt außerdem aus den 50er-Jahren. Eine ordentliche Heizung gibt es nicht, die Bausubstanz ist schlecht, die heutigen Anforderungen an Arbeitsplätze sind nicht erfüllt. Deswegen wird diese Werkstatt geschlossen. Künftig wird das Gebäude nur zum Unterstellen von musealen Waggons genutzt. Die laufende Instandsetzung von Waggons und Loks findet künftig in Hainsberg statt.

1,6 Millionen Euro gibt die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) für das Projekt aus. 90 Prozent davon kommen vom Freistaat. Mitte 2018, so der Plan, soll alles fertig sein.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/bahnwerkstatt-waechst-in-die-hoehe-3855680.html

99 1762 wieder in Freital-Hainsberg

Nach erfolgter Hauptuntersuchung ist die Einheitslok 99 1762 wieder in Freital-Hainsberg eingetroffen. Dafür wird die Altbaulok 99 1734 voraussichtlich Mitte 2018 zur Hauptuntersuchung nach Oberwiesenthal transportiert werden.

Mehr Dampf im Weißeritztal

 
 
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Am Sonntag gilt wieder ein Sonderfahrplan. Und auf einem Abschnitt wird es günstiger.

09.12.2017
Von Maik Brückner

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Am Sonntag fahren bei der Weißeritztalbahn wieder mehr Züge.

© Frank Baldauf

Kipsdorf/Freital. Bei der Weißeritztalbahn fahren an diesem Sonntag wieder mehr Züge. „An diesem Tag gilt der erweiterte Fahrplan“, teilt Kati Schmidt von der SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mit. Demnach fahren vier statt zwei Züge bis Kipsdorf. Zudem gibt es einen weiteren Abendzug, der alle Stationen zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde bedienen wird. Alle, die sich für eine Bahnfahrt entscheiden, bekommen entlang der Strecke noch etwas geboten. Denn an diesem Wochenende finden Weihnachtsmärkte auf Schloss Burgk in Freital, in Rabenau und rund um den Bahnhof Kipsdorf statt.

„Wer mit dem Zug um 17.28 Uhr ab Kipsdorf zurück nach Freital dampft, darf sich auf ein erzgebirgisches Lichtermeer in den Fenstern zwischen Schmiedeberg und Dippoldiswalde freuen“, sagt Frau Schmidt. Am ersten Adventswochenende, als der Sonderfahrplan zum ersten Mal galt – dort am Sonnabend und Sonntag –, haben das sehr viele Leute genutzt. „Die Züge waren voll“, sagt Frau Schmidt, die an diesem Tag einen Stand in Kipsdorf betreute.

Sie hat noch einen Tipp für alle Reisenden zwischen Schmiedeberg-Naundorf und Kurort Kipsdorf. Ab Sonntag gilt auf diesem Abschnitt nicht mehr die Preisstufe 3 (6,40 Euro), sondern die Preisstufe 2 (4,60 Euro). Damit werden die Fahrten auf diesem Streckenabschnitt günstiger.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/mehr-dampf-im-weisseritztal-3835640.html