Feinschliff im neuen Lokschuppen

 
 
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Bis Jahresende soll die neue Werkstatt der Weißeritztalbahn in Freital-Hainsberg fertig sein. Die Grobarbeiten sind bereits geschafft.

18.09.2018
Von Tobias Winzer

ff im neuen Lokschuppen
Die laufende Instandsetzung von Waggons und Loks findet künftig in Hainsberg statt.

© Archivfoto: Eric Münch

Freital. Beim Bau des neuen Lokschuppens für die Weißeritztalbahn in Freital-Hainsberg geht es voran. Wie die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mitteilt, sind die Maurer- und Betonarbeiten für die Erweiterung des Lokschuppens bereits abgeschlossen. Ebenso seien schon die Gleise im Lokschuppen vorhanden. Derzeit wird in dem Gebäude unter anderem an den Sanitär- und Elektronanlagen gearbeitet. Außerdem finden Fliesenleger-, Putz- und Malerarbeiten statt. Zudem binden Bauarbeiter den Gleisbereich in der Werkstatt an die Gleisanlagen vor der Werkstatt an.

Mit dem Neubau wird der alte Lokschuppen nebenan erweitert. Bislang werden die Reparaturen an zwei Standorten in Freital durchgeführt – je nachdem, ob es sich um eine Lok oder einen Waggon handelt. Während sich die Lokwerkstatt in Hainsberg befindet, kommen die Waggons nach Potschappel. Mit dem Neubau entsteht nun eine Zentralwerkstatt in Hainsberg. Das Gebäude in Potschappel wird künftig nur noch zum Unterstellen von musealen Waggons genutzt. Die laufende Instandsetzung von Waggons und Loks findet künftig in Hainsberg statt.

Die Bauarbeiten hatten Mitte 2017 begonnen. Sie sollen zum Jahresende abgeschlossen sein. Das gesamte Vorhaben kostet rund 2,8 Millionen Euro, wovon der Freistaat 90 Prozent fördert.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/feinschliff-im-neuen-lokschuppen-4015823.html

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Sonderzüge vom 01. bis 03. September 2018

Am 03.September jährt sich zum 135 mal die Eröffnung der Strecke. Aus diesem Anlass fährt die SDG vom 01. bis 03. September jeweils einen Sonderzug, gezogen von der säch. VIK 99 713 mit Reichsbahnwagen.
Fotos  02.09.2018

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Weißeritztalbahn feiert großen Geburtstag

 
 
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Vor 135 Jahren ist die Linie bis Kipsdorf eröffnet worden. Das Interesse der Fahrgäste konzentriert sich auf spezielle Tage.

31.08.201831
Von Franz Herz

talbahn feiert großen Geburtstag
Hier schnauft die Weißeritztalbahn über das Viadukt in Schmiedeberg. Seitdem dieser Streckenabschnitt von Dippoldiswalde bis Kipsdorf im vergangenen Jahr eröffnet wurde, hat er viele Fahrgäste angelockt. Und das Interesse hält an.

© Egbert Kamprath

Dippoldiswalde/ Freital. Das große Interesse an der Weißeritztalbahn hält an, auch im Jahr nach der Wiedereröffnung des oberen Streckenabschnitts von Dippoldiswalde bis Kipsdorf. Rund 75 000 Fahrgäste im ersten Halbjahr hat die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft gezählt, wie Christian Schlemper vom Verkehrsverbund Oberelbe informierte. Das entspricht dem Niveau des Eröffnungsjahrs 2017.

Besonders viele Mitfahrer hatte die Dampfbahn zu den klassischen Ausflugstagen. An Ostern hat sie 18 Prozent mehr Mitfahrer im Vergleich zum Vorjahr gehabt, an Himmelfahrt waren es sogar 32 Prozent mehr als im Jahr 2017.

Etwas aus dem Rahmen gefallen ist das Schmalspurbahn-Festival im Juli. Insgesamt sind die Besucherzahlen der Veranstaltungen um rund tausend auf 12 000 zurückgegangen. Allerdings blieben die Fahrgastzahlen in den Zügen konstant. Das heißt, dass die Besucher an diesen heißen Tagen weniger Zeit beim Rahmenprogramm verbracht haben, sondern gleich in die Züge gestiegen sind.

Einen besonderen Höhepunkt erlebt die Weißeritztalbahn auch dieses Wochenende. Dann ist es genau 135 Jahre her, dass die Strecke bis Kurort Kipsdorf eröffnet wurde. Zu diesem Jubiläum fahren vom Sonnabend, dem 1. September, bis Montag, 3. September, zusätzliche Züge auf der Strecke. Ein Sonderzug startet um 10.45 Uhr in Freital-Hainsberg und fährt um 16.54 Uhr von Kipsdorf wieder zurück ins Tal. Ein zweiter Sonderzug fährt um 13.40 Uhr von Kipsdorf bis Dippoldiswalde und von dort um 14.35 Uhr zurück. In Kipsdorf bietet die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft Führungen durch den Lokschuppen und das Stellwerk an. Diese finden alle halbe Stunde statt. Wer teilnehmen will, sollte sich vorher anmelden.

Zu Beginn der herbstlichen Wandersaison hat der Verkehrsverbund eine Tagestour zusammengestellt. Diese beginnt mit der Fahrt ab Dresden nach Freital-Hainsberg und führt dann mit der Weißeritztalbahn bis Kipsdorf. Von dort geht es wandernd bis Altenberg und abschließend mit Bus und Bahn wieder zurück. Für die Rundreise lohnen sich die Tageskarten für den VVO Verbundraum. Hinzu kommt dann noch die Einzelfahrt für die Weißeritztalbahn. So kostet die gesamte Tour beispielsweise für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder 48 Euro, informiert der Verkehrsverbund.

Solche Angebote werden dieses Jahr auch verstärkt von Reiseveranstaltern für Gruppenreisen genutzt. Seitdem die Bahn wieder auf der ganzen Strecke fährt, steigen solche Reisegruppen auch in Dippoldiswalde und Kipsdorf ein. Früher haben sie ihre Ausflüge fast ausschließlich in Freital begonnen. Die Reiseveranstalter hatten für diese Saison zum ersten Mal genügend Vorlauf, um die komplette Bahnstrecke in ihre Angebote mit einzubauen. Im vergangenen Jahr waren die Planungen schon fertig, als der Eröffnungstermin für den oberen Abschnitt bekannt gegeben wurde.

Auch beobachten die Bahnbetreiber einen markanten Rhythmus während der Woche. Am Donnerstag setzt die Hauptnachfrage ein und steigt zum Wochenende hin. Wer hingegen seine Ruhe haben will bei einem Bimmelbahnausflug, der ist Anfang der Woche gut bedient. Von Montag bis Mittwoch fahren spürbar weniger Leute mit der Weißeritztalbahn.

Kontakt für Anmeldungen zu den Führungen am Wochenende Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft  035207 82290.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/weisseritztalbahn-feiert-grossen-geburtstag-4004857.html

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01. – 03. September 2018 – 135 Jahre Weißeritztalbahn

Am 3. September 1883 wurde das letzte Teilstück der Schmalspurbahn Hainsberg – Kipsdorf (HK) eröffnet. Bereits im November des Vorjahres fuhren die Züge bis Schmiedeberg. 
Seit nunmehr 135 Jahren schnaufen die Dampflokomotiven auf der Weißeritztalbahn zwischen Freital-Hainsberg und Kurort Kipsdorf. Einige einzigartige Entwicklungen rund um die Bahn hat es in dieser Zeit gegeben, nicht alle sind erhalten geblieben: 1934 wurde der Bahnhof Kipsdorf erweitert. Es entstand ein großzügiger Kopfbahnhof. Zeitweise konnten die Gepäckwagen sogar direkt in das Bahnhofsgebäude fahren. Fast einzigartig ist auch das Hochstellwerk im Bahnhof. Nur in Bertsdorf, bei der Zittauer Schmalspurbahn gibt es solch ein Stellwerk bei Schmalspurbahnen. Das Stellwerk wurde auch bei den Wiederaufbaumaßnahmen nach dem Hochwasser 2002 nur äußerlich instand gesetzt, so dass man meinen könnte, der Stellwerker hat gerade Feierabend gemacht.

Im Zuge des 135. Streckenjubiläums der Weißeritztalbahn verkehrt die VI K 99 713 mit einem Sonderzug von Freital-Hainsberg nach Kipsdorf (Abfahrt 10.45 Uhr), pendelt nach Dippoldiswalde und fährt am Nachmittag (15.54 Uhr) von Kipsdorf zurück nach Freital-Hainsberg.

Ab 12.45 Uhr finden jeweils halbstündlich Führungen im sanierten Lokschuppen und im Stellwerk Kipsdorf statt. Anmeldungen für die Führungen nehmen wir ab sofort telefonisch entgegen. 

Eine Anmeldung unter 035207 – 89290 ist wünschenswert, da die Kapazitäten in beiden Gebäuden begrenzt sind.

Plakat (5.5 MB)

Quelle: Homepage der SDG – https://www.weisseritztalbahn.com/aktuelles/v/a/135-jahre-weisseritztalbahn-dampfzugfahrt-mit-besichtigung-des-stellwerks-kipsdorf/26/?PHPSESSID=f69b6eeee3b2040dbe406c505500ac63

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Zuckertütenzug zur Schuleinführung 2018

Am 11. August gab es wieder einen Zuckertütenzug zur Schuleinführung nach Seifersdorf. In Seifersdorf  konnte der Zuckertütenbaum von den Schulanfängern „geplündert“ werden. Mitglieder unseres Vereins sorgten für das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen.

Veranstalter war die SDG mit zahlreicher Unterstützung der IG Weißeritztalbahn.

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Neuer Kiosk an der Weißeritztalbahn

 
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27.07.2018
Von Franz Herz

sk an der Weißeritztalbahn
Simone Wagner bietet an ihrem „Bimmelbahn Shop“ in Dippoldiswalde alles, was ein Bahnhof so braucht. Das Angebot reicht vom Fahrkartenverkauf über Informationen bis zu Wartemöglichkeiten und einem Imbiss.
Foto: Dirk Zschiedrich

© Dirk Zschiedrich

Seit einem guten Jahr fährt die Weißeritztalbahn wieder bis nach Kipsdorf hoch, und es entwickeln sich entlang der Strecke wieder verschiedene touristische Angebote für die Fahrgäste. So hat Simone Wagner dieses Frühjahr in Dippoldiswalde einen „Bimmelbahn Shop“ eröffnet.

Es ist kein Zufall, dass sie darauf kam, sondern man kann sagen, es liegt ihr im Blut. Die Familie besitzt ein Haus direkt am Bahnhofsgelände in Dippoldiswalde. Ihr Mann, Patrick Wagner, arbeitet bei der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft als Zugführer auf der Strecke im Weißeritztal. Simone Wagner selbst ist auch gelernte Eisenbahnerin. Noch bei der Reichsbahn hat sie ihre Ausbildung gemacht, hat Fahrkarten verkauft und war dann als Schaffnerin im Fernverkehr unterwegs. „Oft bin ich nach Sassnitz gefahren. Da haben wir die internationalen Züge in Decin übernommen und bis zur Fähre begleitet“, erinnert sie sich. Als sie dann ein Kind bekam, ging das nicht mehr und sie musste aus dem Eisenbahndienst ausscheiden.

Die Idee zum „Bimmelbahn Shop“ hat sie zusammen mit ihrem Mann entwickelt, der als Zugbegleiter auch genau weiß, was die Fahrgäste zwischen Freital-Hainsberg, Dippoldiswalde und Kipsdorf benötigen. Es gab auch die Idee, den Shop im Bahnhofsgebäude zu betreiben, aber hier wurde sie mit dem Besitzer nicht handelseins.

So hat Simone Wagner ein Gartenhäuschen auf ihrem Grundstück zum Kiosk umgebaut, gestrichen und mit einem Dampfzugmotiv gestaltet. Im kleinen Maßstab bietet sie hier alles, was man von einem Bahnhof erwarten kann. Sie verkauft Fahrkarten für die Bimmelbahn. Sie gibt Auskunft, aber nicht nur zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten. Auf einem Ständer vor dem Shop sind die Informationsflyer vom Verkehrsverbund, von der Tourismusgemeinschaft oder anderen Anbietern entlang der Strecke zu finden.

Vor ihrem Shop hat sie Tische und Bänke aufgestellt, sozusagen einen Warteraum unter freiem Himmel eingerichtet. Und eine Bahnhofsgaststätte im Kleinformat betreibt sie ebenfalls. Wer einen Kaffee will, eine Bockwurst als Imbiss oder ein Eis, wird von Simone Wagner ebenfalls versorgt. Sie führt den Kiosk auf ihrem eigenen Grundstück. Das ist ein Vorteil, aber keine optimale Lösung, denn das Grundstück liegt nicht vorne am Bahnhof, wo die Fahrgäste ankommen, sondern auf der anderen Seite der Gleise. Die Gäste müssen erst zu Fuß über den Bahnübergang gehen. Simone Wagner hat eine Reihe von Ständern mit Hinweisen aufgestellt, die darauf hinweisen. „Die Gäste finden mich schon“, sagt sie. Aber günstiger wäre natürlich ein Standort näher an dem Gleis, wo die Gäste ankommen und abfahren. Dafür laufen Gespräche. Eine Lösung ähnlich wie zum Schmalspurbahnfestival, zu dem Simone Wagner die Besucher aus einem Waggon heraus versorgt hat, schwebt ihr vor. Darüber laufen aber noch Gespräche, ähnlich wie sie auch noch dabei ist, ihr Angebot abzurunden. Sie bietet Souvenirs an, Spiele oder Holzeisenbahnen, mit denen Kinder im Zug sich die Zeit vertreiben können. Die Modelle der Weißeritztalbahn, die in einer Vitrine stehen, dienen momentan nur zur Dekoration. Simone Wagner würde sie gerne auch verkaufen und steht noch in Verhandlungen mit einem Lieferanten.

So hat sie noch verschiedene Ideen, wie sie den „Bimmelbahn Shop“ am Dippoldiswalder Bahnhof weiter entwickeln will. Auch über die Öffnungszeiten denkt sie noch nach. Sie hat schon beobachtet, dass außerhalb der Ferienzeit Montag und Dienstag flaue Tage sind, an denen sie geschlossen lassen kann. Ansonsten richtet sie sich einfach nach den Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge. Der Erste am Tag kommt um 10.11 Uhr von Freital hochgedampft, der Letzte rollt von Kipsdorf um 18 Uhr durch Dippoldiswalde zurück nach Freital. „Bisher hatte ich viel positive Resonanz“, sagt die gelernte Eisenbahnerin.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/neuer-kiosk-an-der-weisseritztalbahn-3985731.html

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Erlebnis Weißeritztalbahn

 
 
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Die Region entlang der Schmalspurstrecke zeigt, was sie alles zu bieten hat: Geschichte, Sport und gutes Essen.

16.07.2018
Von Franz Herz

Weißeritztalbahn
Am Endbahnhof in Kipsdorf standen die Menschen dicht gedrängt auf dem Bahnsteig, wenn die Züge ankamen.

© Daniel Schäfer

Dippoldiswalde/ Freital. Das Schmalspurbahnfestival entlang der Weißeritztalbahn zog bei herrlichem Wetter Tausende von Gästen in seinen Bann. Rund 12 000 Besucher waren da, rechnete Mirko Froß, Betriebsleiter der Weißeritztalbahn, am Sonntag die Gesamtzahl zusammen. Es gab Züge, in denen mussten einzelne Fahrgäste stehen, so groß war die Nachfrage, beispielsweise beim Traditionszug, der am Sonntagmittag von Kipsdorf nach Freital zurückkam. „Und der Bahnsteig war auch schon wieder voll mit Menschen für die Rückfahrt“, berichtet Ralf Kempe, Vorsitzender der IG Weißeritztalbahn.

An vielen Stationen entlang der Strecke hatten viele Helfer und Vereine ein buntes Programm vorbereitet, das den Fahrgästen zeigte, was die Region links und rechts der Bahn alles zu bieten hat. Am Sonnabendnachmittag ist allerdings der Fahrplan verschoben worden. Wegen eines Feuers in der Nähe der Bahnstrecke hat die Feuerwehr rund eine halbe Stunde die Strecke gesperrt. Der Fahrplan hatte aber keine Pausen, daher gab es keine Chance mehr, die Verspätung aufzuholen und sie hat sich bis in den Abend hinein fortgesetzt.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/erlebnis-weisseritztalbahn-3976225.html

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10. Schmalspurfest 2018

Das müssen Sie zum Schmalspurbahn-Fest wissen

 
 
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An der Strecke der Weißeritztalbahn werden am Wochenende rund 10 000 Besucher erwartet.

10.07.2018
Von Tobias Winzer

n Sie zum Schmalspurbahn-Fest wissen
Für Eisenbahn-Romantiker gibt es am Wochenende einiges zu sehen. Neben den regulären Zügen der Weißeritztalbahn sind auch zwei historische Züge im Stile der Jahre um 1910 und im Stile der 60er-Jahre im Einsatz.

© Karl-Ludwig Oberthür

Freital. Die 26 Kilometer lange Strecke der Weißeritztalbahn wird am Wochenende zum Mekka für Eisenbahnfans und Ausflügler. Zur zehnten Auflage des Schmalspurbahn-Festivals warten neben Sonderfahrten der Bahn etliche Veranstaltungen auf die Besucher. Die Sächsische Zeitung fasst das Wichtigste zusammen.

Die Züge: Frisch renovierte Lok in diesem Jahr zum ersten Mal dabei

Über das gesamte Wochenende werden 34 Fahrten zwischen den Endbahnhöfen Freital-Hainsberg und Kipsdorf angeboten. Das sind 22 mehr als im regulären Betrieb. Eisenbahnfans können sich neben den Wagen, die im regulären Fahrplan im Einsatz sind, noch über zwei weitere Züge freuen.

Wie Betriebsleiter Mirko Froß mitteilt, sind ein Zug der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahn im Stil der Jahre um 1910 sowie ein Altbauwagen-Zug der Deutschen Reichsbahn im Stil der 1960er-Jahre unterwegs. Beim Zug der Deutschen Reichsbahn gibt es eine weitere Besonderheit.

Er wird von einer Lok gezogen, die seit zehn Jahren nicht mehr gefahren ist. Die Dampflok wurde 1927 gebaut und ist ein Vorgänger der heute bei der Weißeritztalbahn regulär eingesetzten Loks. Das Fahrzeug stand zehn Jahre in Radebeul und konnte wegen eines falschen Bremssystems nicht eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr wurde dieser Makel jedoch behoben und die Lok erlebt nun beim Schmalspurbahn-Festival seine Premiere. Der Zug mit der besonderen Lok startet jeweils am Sonnabend und Sonntag um 11.27 Uhr und um 15.55 Uhr in Freital-Hainsberg. Zurück von Kipsdorf geht es jeweils um 13.50 Uhr und 17.42 Uhr. Den kompletten Fahrplan gibt es im Internet unter www.weisseritztalbahn.com

Das Programm: Bühne in Hainsberg, Feuerwerk an der Malter

Am meisten los ist am Bahnhof Hainsberg, wo eine Bühne aufgebaut wird. Am Sonnabend gibt es dort vor allem Programm für Kinder, am Sonntag wird es musikalisch. Eine besondere Aktion findet am Sonnabend ab 17.30 Uhr am Bahnhof Hainsberg statt. Achter-Teams messen sich dann im Lokziehen miteinander. Ein 16-Tonnen-Gefährt muss dann so schnell wie möglich mit Muskelkraft bewegt werden.

Am Bahnhof Hainsberg werden außerdem Mitfahrten mit einer Draisine angeboten. Außerdem sind auf dem Bahnhofsvorplatz Oldtimer, wie ein alter Barkas und ein Wartburg, zu sehen.

Darüber hinaus warten an allen Bahnhöfen und Haltepunkten entlang der Strecke besondere Angebote auf die Besucher. Im Weißeritzpark wird der Grillweltmeister gekürt. In Rabenau gibt es Bienen und Alpakas zu sehen. In Dippoldiswalde ist ein Erlebnisspielplatz geplant. Außerdem bauen verschiedene Händler ihre Stände auf. Erstmals dabei ist der Gießereisportpark am Haltepunkt Schmiedeberg-Naundorf. Besucher können sich dort beim Rollerskaten und beim Schießen auf Biathlon-Scheiben ausprobieren.

Am Endbahnhof in Kipsdorf ist am Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr ein Programm geplant. Unter anderem können sich die Besucher anschauen, wie eine historische Wäschemangel funktioniert.

Absoluter Höhepunkt ist das Höhenfeuerwerk „Malter in Flammen“ um 22.30 Uhr am Stausee. Sonderzüge, die die Besucher hin- und zurückbringen, sind sowohl von Freital als auch von Kipsdorf aus unterwegs.

Die besonderen Angebote: Likör-Tour, Oldtimer-Fahrten und Wanderungen

Zum zweiten Mal ist die Altenberger Likörfabrik Teil des Festivalprogramms. Am Sonntag ab 9 Uhr geht es zunächst mit dem Zug nach Kipsdorf, dann mit einem Oldtimer-Bus nach Altenberg. Hier können sich Teilnehmer durch die Fabrik führen lassen und dabei auch den Schnaps probieren. Von dort fährt der Bus zurück nach Freital. Die Tour kostet 60 Euro und ist schon fast ausgebucht.

Günstiger sind Fahrten mit einem Oldtimer-Bus, die ab dem Bahnhof Freital-Hainsberg angeboten werden. Die Tour führt quer durch Freital und wieder zurück. Der Bus startet am Sonnabend um 12.30 Uhr, 13.45 Uhr, 14.45 Uhr, 15.30 und 16 Uhr. Für Sonntag gelten die gleichen Zeiten und zusätzlich noch 10.30 Uhr und 11.45 Uhr als Starttermin. Erwachsene zahlen drei Euro, Kinder zwei.

Gänzlich kostenlos sind zwei geführte Wanderungen an der Strecke. Die erste startet am Sonnabend um 11.30 Uhr am Bahnhof Rabenau und führt drei Stunden durch den Rabenauer Grund. Die zweite Wanderung beginnt am Sonntag um 11 Uhr und führt vom Bahnhof Kipsdorf über einen Naturlehrpfad nach Bärenfels. Diese Wanderung wird um 12.30 Uhr noch einmal angeboten.

Die Tickets: Kinder fahren kostenlos

Zum Schmalspurbahn-Festival gelten die regulären Fahrpreise der Weißeritztalbahn. Für eine einfache Fahrt von Freital-Hainsberg nach Kipsdorf sind demnach 12,20 Euro zu zahlen. Die Besonderheit beim Festival ist aber, dass Kinder bis 14 Jahre kostenlos unterwegs sind.

Zu kaufen gibt es die Tickets am Wochenende an den Vorverkaufsstellen in den Bahnhöfen und Haltepunkten Hainsberg, Coßmannsdorf, Rabenau, Seifersdorf, Malter, Dippoldiswalde und Kipsdorf. Ansonsten können die Tickets auch beim Schaffner erworben werden. Wer sich einen besonderen Zug für die Fahrt ausgeguckt hat, sollte rechtzeitig am Bahnhof sein. In der Regel gibt es aber ausreichend Plätze in den Bahnen.

Die Anfahrt: Parkplätze entlang der Strecke sind begrenzt

Die Veranstalter, der Verkehrsverbund VVO, die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) und die IG Weißeritztalbahn, empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, weil die Parkplätze vor Ort begrenzt sind.

Der Bahnhof Freital-Hainsberg ist mit der S-Bahn und der Regionalbahn erreichbar. Zu den Veranstaltungsorten in Kipsdorf und Dippoldiswalde fährt unter anderem die Buslinie 360.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/das-muessen-sie-zum-schmalspurbahn-fest-wissen-3972347.html

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Pressemitteilung des VVO zum Schmalspurfest

Weißeritztalbahn lädt zum Schmalspurbahn-Festival für die ganze Familie

Die Strecke der Weißeritztalbahn gilt wegen ihrer landschaftlichen Vielfalt als eine der
schönsten Eisenbahnstrecken in Europa. Seit 135 Jahren dampft die Bahn auf rund 26
Kilometern von Freital-Hainsberg über Rabenau und Dippoldiswalde bis zum Kurort
Kipsdorf im Osterzgebirge. Am 14. und 15.Juli laden die SDG – Sächsische
Dampfeisenbahngesellschaft, die IG Weißeritztalbahn und der Verkehrsverbund
Oberelbe (VVO) entlang der gesamten Strecke zum zehnten Schmalspurbahn-Festival
ein. Drei Zuggarnituren aus unterschiedlichen Epochen sind im Einsatz und bieten unter
anderem Fahrten aus Freital und Kipsdorf zum Feuerwerk „Malter in Flammen“ an.

„Dampfende Lokomotiven, Oldtimer und Natur sowie ein abwechslungsreiches
Bühnenprogramm sind beste Zutaten für ein tolles Festival“, findet Gabriele Clauss,
Marketingleiterin des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO), angesichts des
Programms zum diesjährigen Schmalspurbahn-Festival. „In bester Tradition haben
die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft, die IG Weißeritztalbahn e.V., viele
Partner und wir ein buntes Programm für die ganze Familie gestaltet.“ Entlang der
Strecke von Freital-Hainsberg bis Kurort Kipsdorf erwarten Stände, Ausstellungen,
zwei geführte Wanderungen sowie die Oldtimer-Bustour zum Altenberger
Kräuterlikör die Besucher. Ein Höhepunkt ist wie gemacht für ganz starke Fans der
schmalen Spur: Das Lokziehen am Bahnhof Freital-Hainsberg. „Jeweils acht
Personen können unter Beweis stellen, dass für sie das gemeinsame Ziehen einer
Lokomotive kein Problem ist“, erläutert Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG.
„Für diesen Wettbewerb, unter anderem gegen die Sieger der Vorjahre, nehmen wir
bereits im Vorfeld Anmeldungen entgegen.“ Passend zu einem Festival für die ganze
Familie fahren Kinder in Begleitung von Eltern oder Großeltern am gesamten
Wochenende kostenfrei mit der Schmalspurbahn.

Das komplette Programm sowie die Anreisetipps gibt es im Flyer zum
Schmalspurbahn-Festival, der kostenfrei bei der SDG, beim VVO und im Internet
unter www.weisseritztalbahn.com und www.vvo-online.de bestellt oder
heruntergeladen werden kann.

Anreisetipps
Das Festgelände am Bahnhof Freital-Hainsberg erreichen Sie mit der Regionalbahn
RB 30 und der S-Bahn-Linie S 3 aus Richtung Dresden, Chemnitz und Tharandt. Die
Veranstaltungsorte Kurort Kipsdorf und Dippoldiswalde sind unter anderem mit der
Buslinie 360 schnell erreichbar.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Mirko Froß Christian Schlemper
Eisenbahnbetriebsleiter Pressesprecher
SDG VVO
Telefon: 035207/89 29-0 Telefon: 0351/852 65 12
Internet: www.weisseritztalbahn.com Internet: www.vvo-online.de

Pessemitteilung zum Download

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