Osternhasenexpress unterwegs

Am Ostermontag war der Osterhasenexpress von Freital-Hainsberg und von Kurort Kipsdorf nach Dippoldiswalde unterwegs. Organisiert durch die SDG mit Unterstützung der IGW konnten zahlreiche Kinder  auf dem Mehrgenerationenspielplatz, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes, auf Ostereiersuche gehen. 
Hier einige Fotos der Veranstaltung

 

 
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15 Schilder für Radweg durch Schmiedeberg

sz-online.de | Sachsen im Netz

Der Ortsvorsteher von Schmiedeberg will in den nächsten Tagen die Route durch das Weißeritztal ausschildern. Dann wird ein Tester gesucht.

22.03.2018

er für Radweg durch Schmiedeberg
Im Weißeritztal soll ein Radweg ausgeschildert werden.

© Archiv: SZ

Schmiedeberg. Peter Hofmann (SPD), der Ortsvorsteher von Schmiedeberg, will in den nächsten Tagen den Radweg, der durch das Weißeritztal von Kipsdorf bis nach Dippoldiswalde führt, ausschildern. „15 Tafeln hat die Stadt Dippoldiswalde dafür zur Verfügung gestellt“, sagt er. „Bis Anfang April werden die entlang der Route, die durch Schmiedeberg führt, angebracht.“

Wenn alle Schilder fertig sind, will Hofmann sich jemand suchen, der ortsfremd ist und den Radweg einmal testet, ob die Ausschilderung passt – auch dann, wenn man sich nicht auskennt. Der Bedarf nach dem Radweg hat zugenommen, seit die Weißeritztalbahn auch im oberen Abschnitt wieder fährt.

Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft will im Weißeritztal den Fahrradtourismus fördern. In den Zügen sind Packwagen dabei, wo die Fahrräder mitgenommen werden. Eine Fahrradkarte für eine einfache Fahrt kostet zwei Euro. (SZ/fh)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/15-schilder-fuer-radweg-durch-schmiedeberg-3902754.html

 

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Der gefährliche Bahnübergang

 
 
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Erst stürzten etliche Radfahrer. Dann stand ein provisorisches Warnschild in Ulberndorf an der B 170. Jetzt gibt es eine radikale Lösung.

07.03.2018
Von Franz Herz

 

Die Sperrung beginnt schon 500 Meter vor dem Bahnübergang – dort, wo der Radweg abbiegt.
Die Sperrung beginnt schon 500 Meter vor dem Bahnübergang – dort, wo der Radweg abbiegt.
© Egbert Kamprath
Der Bahnübergang in Ulberndorf hat sich nach dem Wiederaufbau der Strecke der Weißeritztalbahn als Falle für Radfahrer entpuppt. Da die Schienen im spitzen Winkel die Straße queren, sind immer wieder Radfahrer in die Gleise geraten und gestürzt. Nun steht an der Stelle ein neues Schild.
Der Bahnübergang in Ulberndorf hat sich nach dem Wiederaufbau der Strecke der Weißeritztalbahn als Falle für Radfahrer entpuppt. Da die Schienen im spitzen Winkel die Straße queren, sind immer wieder Radfahrer in die Gleise geraten und gestürzt. Nun steht an der Stelle ein neues Schild.
© Egbert Kamprath

© Koerner, Heidemarie

Dippoldiswalde. Der Übergang der Bahnstrecke in Ulberndorf über die B 170 hat sich nach dem Wiederaufbau der Weißeritztalbahn im August 2016 als Falle für Radfahrer entpuppt. Die Gleise queren dort im spitzen Winkel die Bundesstraße. Mehrfach waren Radfahrer, die dort bergab in Richtung Dippoldiswalde fuhren, ins Gleis geraten und gestürzt, manche so schwer, dass sie hinterher einen Arzt brauchten. Damit das nicht wieder passiert, ist die Unfallstelle jetzt in Richtung Dippoldiswalde für Radfahrer gesperrt.

Der Bahnbau ist an der Stelle schneller vorangekommen als die Verkehrsregelungen. Diese sind erst im Nachhinein angepasst worden, als die ersten Unfälle schon passiert waren. Allein in den ersten Wochen im August 2016, als das Gleis in der Straße lag, aber noch gar keine Züge fuhren, ist schon ein halbes Dutzend Radfahrer im Gleis hängengeblieben und gestürzt, wie Anwohner berichten. Ulberndorfer beobachteten die Unfälle und warnten. Feuerwehrchef Carsten Börner, der auch in der Nähe des Übergangs wohnt, informierte den Stadtrat über das Geschehen. Ebenso Ulberndorfs Ortsvorsteher Sten Scannewin (Freie Wähler).

Den Winter über waren dann wenig Radler unterwegs, also passierte auch nicht viel. Doch im Frühjahr 2017 nahm die Zahl der Unfälle wieder zu.

Das selbst entworfene Warnschild

Also startete die Stadtverwaltung Dippoldiswalde eine Sofortmaßnahme und stellte im vergangenen Frühjahr eine große, selbst entworfene Warntafel auf. Das zeigte Wirkung. Seit sie steht, sind keine Unfälle mehr bekannt geworden. Carsten Börner bestätigt das. Ebenso Dippoldiswaldes Oberbürgermeister Jens Peter (Freie Wähler) nach einem Blick in die Unfallstatistik.

Doch das war eine improvisierte Lösung. Die Straßenverkehrsordnung sieht so eine selbst gebastelte Warntafel nicht vor. Also musste eine Dauerlösung her. Eine Möglichkeit scheidet aus: Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft sieht keinen Anlass, an dem Ulberndorfer Bahnübergang baulich etwas zu verändern, wie Betriebsleiter Mirko Froß sagt. Der Übergang sei nach den Plänen gebaut worden, die 2008 für den Neubau von Bundesstraße und Eisenbahnstrecke ausgearbeitet wurden. Diese entsprechen den fachlichen Vorschriften und sind so genehmigt worden.

„Es war nicht vorgesehen, dass hier Fußgänger oder Radfahrer die Schienen überqueren. Der Radweg führt hinten entlang“, sagt Froß. „Den auszuschildern, ist Aufgabe der Stadt.“ Daher hat das Dippoldiswalder Verkehrsamt parallel zum Aufstellen der provisorischen Tafel an einer Lösung gearbeitet, die mit dem Gesetz übereinstimmt und die mögliche Gefahren konsequent ausschließt. Es geht darum, die Radfahrer von dem gefährlichen Übergang ganz fernzuhalten.

Gefährlich ist es nur bergab

Durch Ulberndorf führt der Radweg von Dippoldiswalde nach Kipsdorf. Der verläuft auf Seitenstraßen parallel zur Bundesstraße. Dort war er früher aber nur zurückhaltend mit einem kleinen weiß-grünen Hinweisschild markiert. Ortsfremde haben das leicht übersehen. So sind sie mit dem Fahrrad auf der Bundesstraße geblieben und auf den Bahnübergang geraten. Die Lösung, die jetzt im Februar in Kraft getreten ist, hat eine längere Vorbereitung erfordert. Es gab mehrere Begehungen vor Ort mit dem Verkehrsamt der Stadt und der Straßenmeisterei.

Jetzt ist die B 170 auf einem Abschnitt von rund 500 Metern zwischen der Einmündung des Bergwegs und dem Bahnübergang für Radfahrer in Richtung Dippoldiswalde komplett gesperrt, nach allen Regeln der Straßenverkehrsordnung mit zwei entsprechenden Schildern markiert. Die erste Sperrscheibe steht an der Einmündung der Bergstraße. Das ist der entscheidende Punkt, denn dort müssen die Radler in den Bergweg einbiegen, um die Gefahrenstelle zu umfahren. Das ist jetzt auch deutlich mit einem gelben Umleitungsschild ausgeschildert. Der Radweg überquert dort zwar auch die Gleise, aber im rechten Winkel, und das ist ungefährlich. Weiter führt die Umleitungsstrecke dann über den Schulweg und die Alte Straße, die parallel zur Bundesstraße verlaufen. Nach dem Bahnübergang gelangen die Radler wieder zurück auf die B 170. Von dort geht es auf einem Radweg neben der Bundesstraße weiter, der gut sichtbar mit rotem Pflaster ausgelegt ist.

In der Gegenrichtung von Dippoldiswalde Richtung Schmiedeberg sind seit dem Wiederaufbau der Bahnstrecke keine Unfälle bekannt geworden. Das hat mehrere Gründe. Es geht leicht bergauf, sodass die Radfahrer in der Regel langsamer unterwegs sind. Außerdem ist der Winkel der Bahnschienen nicht ganz so spitz wie auf der gegenüberliegenden Seite. Außerdem macht die Bundesstraße an dem Bahnübergang auch eine leichte Kurve. Wenn die Radfahrer der folgen, geraten sie bergab leichter ins Gleis, bergauf verlaufen die Lenkbewegungen genau anders, sodass die Gefahr geringer ist. Daher sah das städtische Verkehrsamt keinen Anlass, die Bundesstraße auch in Richtung Schmiedeberg für Radler zu sperren.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/sachsen/der-gefaehrliche-bahnuebergang-3893739.html

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Sonderzug für Jugendfeuerwehr

Quelle: SZ vom 02.03.2018

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Schmalspurbahnen mit Rekordergebnis

 
sz-online.de | Sachsen im Netz

 

Die sächsischen Schmalspurbahnen haben im vergangenen Jahr so viele Fahrgäste wie noch nie befördert.

28.02.2018

rbahnen mit Rekordergebnis
Die historische Lokomotive der Baureihe 99 713 verlässt im August 2017 die Werkstatt der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft in Oberwiesenthal.

© Hendrik Schmidt/dpa

Radebeul. Mit mehr als 1,1 Millionen Fahrgästen haben die sächsischen Schmalspurbahnen im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis eingefahren. Das entspricht einem Plus von 3,8 Prozent gegenüber 2016 (1,066 Millionen), wie das Netzwerk „Dampfbahn-Route Sachsen“ am Mittwoch mitteilte.

Unter diesem Dach werden seit 2010 neun Bahnen im Freistaat gemeinsam vermarktet. Im Vergleich zu 2015, als erstmals die Millionenmarke geknackt wurde, stiegen damit knapp neun Prozent mehr Fahrgäste zu. Die Bahnen seien für die jeweilige Region touristische Zugpferde, sagte Ingo Neidhardt von der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft, bei der das Projekt angesiedelt ist.

Auf der Dampfbahn-Route fahren fünf täglich verkehrende Bahnen, darunter Fichtelbergbahn, Lößnitzgrundbahn und Weißeritztalbahn, sowie vier Museumsbahnen auf Schmalspur. Insgesamt gehören zu dem Netzwerk rund 170 Partner. Der Freistaat unterstützt das Projekt, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ist Schirmherr. (dpa)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/sachsen/schmalspurbahnen-mit-rekordergebnis-3888088.html

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Sonderverkehr zu Ostern

Über die Oster-Feiertage wird auf der Weißeritztalbahn gewöhnlich der Zugverkehr verstärkt. Wie wäre es mit einer fröhlichen Frühlingswanderung von Kipsdorf auf die Höhen des Osterzgebirges oder dem Besuch der Osterausstellung im Lohgerbermuseum Dippoldiswalde?
Täglich sind vier Züge von Freital-Hainsberg nach Kurort Kipsdorf und zurück für Ihren Osterausflug auf der Strecke. Ein zusätzlicher Umlauf fährt am Abend noch einmal nach Dippoldiswalde und zurück. Also, warum nicht einmal Kind und Kegel zusammentrommeln und bei einer gemütlichen Tour mit der Bimmelbahn vom Alltag verschnaufen?!
Am Ostermontag fahren die zwei Züge traditionell zur Ostereiersuche.

Den Sonderfahrplan finden Sie hier -> Fahrplan

Quelle: SDG – http://www.weisseritztalbahn.com/aktuelles/v/a/sonderverkehr-zu-ostern/26/

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Besondere Kohle für die Bimmel

 
 
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Es ist ein ganz spezieller Brennstoff, mit dem die Loks der Weißeritztalbahn zwischen Freital und Kipsdorf fahren. Der wird immer teurer.

15.02.2018
Von Franz Herz

 

 Kohle für die Bimmel

Manfred Kosin, Heizer auf der Weißeritztalbahn, schaufelt schlesische Steinkohle in den Kessel.

© Egbert Kamprath

Dippoldiswalde. Was das Benzin für die Autofahrer ist die Kohle für die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft, die die Weißeritztalbahn betreibt: Treibstoff und Kostenfaktor. Kohle ist auch nicht gleich Kohle. Lokomotivkohle ist eine spezielle Form. „Es kommt dabei auf die Körnung an. Sie muss eine gleichmäßige Hitzeentwicklung bieten, sollte wenig Schwefel enthalten und wenig Schlacke machen“, fasst Mirko Froß, der Betriebsleiter bei der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, die Ansprüche an seinen Treibstoff zusammen.

Dafür wird in den Lokomotiven zwischen Freital-Hainsberg und Kipsdorf schlesische Steinkohle verbrannt. Auf diesen Brennstoff ist auch die Konstruktion des Brennraums abgestimmt. Seinerzeit, als die Loks gebaut wurden, kam die Kohle für die Züge in Deutschland vorwiegend aus den Gruben in Schlesien oder dem Saarland, auch sächsische Kohle wurde eingesetzt. Heute liefern allein schlesische Bergwerke Lokomotivkohle, die sich für die Weißeritztalbahn eignet. Im Saarland wird nur noch Kohle für Kraftwerke produziert.

Die Heizer auf der Weißeritztalbahn verfeuern am Tag zwischen 1,5 und 2 Tonnen Kohle. Jetzt im Winter sind es eher zwei Tonnen, weil ja auch noch die Waggons im Zug beheizt werden müssen. Auch macht es einen Unterschied, wie viele Wagen eine Lok zu ziehen hat. Sorgen hat die Dampfeisenbahngesellschaft mit der Preisentwicklung für die Lokomotivkohle. Derzeit kostet eine Tonne rund 220 Euro. „In den letzten fünf, sechs Jahren ist der Preis um 50 Prozent gestiegen“, sagt Froß. Es gibt nur einen kleinen Markt für diesen speziellen Brennstoff und kaum Konkurrenz unter den Anbietern. Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft hat auch schon mit Kohle aus anderen Quellen, beispielsweise aus tschechischen Gruben, experimentiert. Aber die Ergebnisse haben nicht überzeugt. Also wird trotz der steigenden Preise weiter die Kohle aus Polen eingesetzt. Das ist aber auch ein Grund, warum über eine Preiserhöhung Anfang 2019 nachgedacht wird.

Aus welcher Grube genau die Kohle für die Weißeritztalbahn kommt, weiß Froß gar nicht. „Das verraten uns die Lieferanten nicht“, sagt er. Die Dampfeisenbahngesellschaft wird von einem Auslieferungslager in Deutschland aus versorgt. Von dort wird die Kohle per Lkw nach Freital angeliefert, damit die Züge genug Dampf haben, um die 26 Kilometer und 350 Höhenmeter bis Kipsdorf zu bewältigen.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/besondere-kohle-fuer-die-bimmel-3879106.html

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2019 Preisanhebung auf Weißeritztalbahn

 
 
sz-online.de | Sachsen im Netz

Die Fahrten mit der Kultbahn werden im nächsten Jahr teurer.

12.02.2018
Von Franz Herz

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© Karl-Ludwig Oberthür

Osterzgebirge. Eine Fahrt auf der Weißeritztalbahn ist kein Schnäppchen. Die Einzelfahrkarte auf der Gesamtstrecke von Freital-Hainsberg bis hoch nach Kipsdorf kostet 12,20 Euro. Wer diese Strecke mit dem Bus fährt, bezahlt 8,20 Euro. Aber den meisten Fahrgästen ist es das wert, einmal mit einem regulären Dampfzug durch eine interessante Landschaft zu fahren. Ralf Kempe, der Vorsitzende der IG Weißeritztalbahn, schätzt, dass in der Fahrkartenagentur, die seine IG in Freital betreibt, 80 Prozent aller Kunden diesen Preis akzeptieren. Es komme nur vereinzelt vor, dass jemand wegen des Preises auf eine Fahrt verzichte.

Der Preis bleibt dieses Jahr auch stabil, wie Mirko Froß, der Eisenbahn-Betriebsleiter bei der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, informierte. Allerdings würde über neue Preise zum Jahresbeginn 2019 nachgedacht, um Kostensteigerungen auszugleichen. „Allein die Kosten für die Lokkohle sind in den letzten fünf, sechs Jahren um 50 Prozent gestiegen“, sagt er. (SZ/fh)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/2019-preisanhebung-auf-weisseritztalbahn-3877346.html

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Sonderzüge zum Stadtjubiläum

 
 
sz-online.de | Sachsen im Netz

Pünktlich zur 800-Jahr-Feier schiebt die Weißeritztalbahn Überstunden.

09.02.2018

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© Archiv/Oberthür

Dippoldiswalde. Auf der Weißeritztalbahn fahren zu bestimmten Anlässen mehr Züge als der normale Fahrplan vorsieht. Es gibt traditionelle Termine, zu denen die Sonderzüge eingesetzt werden und einen besonderen Anlass in diesem Jahr. Wenn Dippoldiswalde Anfang Juni das Jubiläum feiert „800 Jahre Dippoldiswalde“, dann werden am Sonnabend, dem 2., und Sonntag, dem 3. Juni, Sonderzüge im Weißeritztal fahren. Die traditionellen Termine mit verstärktem Zugverkehr sind das Osterwochenende vom 30. März bis 2. April, der Himmelfahrtstag, der 10. Mai, das Pfingstwochenende vom 20. bis 22. Mai, der 14. und 15. Juli zum Schmalspurbahn-Festival, der 6. und 7. Oktober zum osterzgebirgischen Puppentheaterfestival sowie der Kleinbahnadvent am 1. und 2. Dezember, wie die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft informierte.

An den Tagen mit Sonderverkehr ist ein Zug mehr im Einsatz. Damit sind am Tag vier Verbindungen von Freital-Hainsberg bis Kipsdorf möglich sowie eine fünfte, die am Abend bis Dippoldiswalde führt. An normalen Tagen fahren zwei Züge bis Kipsdorf und einer bis Dippoldiswalde. (SZ/fh)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/sonderzuege-zum-stadtjubilaeum-3876201.html

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45 000 Passagiere mehr – Weißeritztalbahn legt ordentlich zu

Die Weißeritztalbahn hat nach Freigabe des Streckenabschnitts nach Kipsdorf im vergangenen Sommer 45 000 Fahrgäste mehr befördert. Mit der Sanierung ist man trotz Investitionen über 40 Millionen Euro in 15 Jahren indes immer noch nicht fertig, sagt Bahnchef Mirko Froß. Er nimmt eine schwimmende Brücke in Obercarsdorf in den Fokus.

Auch im Winter ist die Weißeritztalbahn unterwegs.

Auch im Winter ist die Weißeritztalbahn unterwegs.

Quelle: Verkehrsverbund Oberelbe GmbH
 

Radebeul/Freital.

Gemischte Bilanz bei den Schmalspurbahnen in der Region: Während die Lößnitzgrundbahn zwischen Radebeul-Ost und Radeburg im vergangenen Jahr mit rund 230 000 Fahrgästen etwa 23 000 weniger befördert hat, kann man sich bei der Weißeritztalbahn über ein starkes Wachstum freuen. 190 000 Fahrgäste stiegen dort ein, ein Plus von 45 000, wie Mirko Froß sagt. Als Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) ist er für beide Bahnen zuständig. „Natürlich handelt es sich bei der Weißeritztalbahn um den Eröffnungseffekt“, schränkt er ein. Nach langjähriger Sanierung konnte vergangenen Sommer der Abschnitt nach Kipsdorf in Betrieb genommen werden, das brachte allein im Eröffnungsmonat Juni 20 000 Fahrgäste – doppelt so viele wie im Vorjahresmonat. „Wir hoffen, dass der Effekt lange anhält“, sagt Froß.

Doch auch so gibt es auf der Weißeritztalbahn viel zu feiern: Die Schmalspurbahn wird 135 Jahre alt, die Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn (IGW), die 144 Bahnfreunde versammelt, feiert zudem 40-jähriges Bestehen. In der Woche vom 3. bis 9. September soll deswegen ein ordentliche Festprogramm aufgelegt werden, wie der IGW-Vorsitzende Ralf Kempe sagt. Unter anderem werde über einen Fotozug nachgedacht, allerdings fehlten noch Geldgeber.

 

Mit etwa 70 Veranstaltungen soll zudem das Profil der Weißeritztalbahn geschärft werden. Als neue Reihe wird die „osterzgebirgische Kräutertour“ angeboten, ein Ganztagsausflug zur Manufaktur „Altenburger Kräuterlikör“, bei dem auch ein H6-Oldtimerbus zum Einsatz kommt. Hinzu kommen zahlreiche geführte Wanderungen. „Viele unserer Fahrgäste fahren nur in eine Richtung und wandern in der anderen zurück“, sagt SDG-Chef Froß. Radler seien dagegen seltener Passagiere in der Bahn. Während die zwei Radwagons der Lößnitzgrundbahn gerade im Sommer kaum ausreichten, herrsche auf der Weißeritztalbahn noch gähnende Leere. „Das wollen wir ändern“, sagt Froß.

 
Genügend Änderungen hat es bei der Lößnitzgrundbahn bereits gegeben. Nachdem der Verein Traditionsbahn das angestammte Domizil im Lokschuppen am Bahnhof Radebeul-Ost verlassen musste (DNN berichteten), muss man am neuen Standort im ehemaligen Elektrizitätswerk im Lößnitzgrund erst heimisch werden. „Wer ein Auto hat, wird uns dort finden, für alle anderen versuchen wir auch wieder im Bahnhof Radebeul-Ost eine Präsenz aufzubauen“, sagt Vereinsvize Rainer Fischer. Um die neuen Räumlichkeiten bekannter zu machen, ist ein Tag der offenen Tür geplant. Eine Rückkehr an den alten Standort schließt der Verein zudem nicht aus. „Die Stiftung Schmalspurbahnmuseum hat einen harten Schnitt gemacht, jetzt wäre es an ihr, auf uns zuzugehen“, sagt Fischer.

Allerdings beschäftigt man sich bei der Traditionsbahn längst mit anderen Projekten. So wird in diesem Jahr ein Traglastwagen von 1914 aufgebaut, der bei der Königlich Sächsischen Staatseisenbahn als Wagen der vierten Klasse eingesetzt war. 2019 soll er im sächsischen Zug der Traditionsbahn zum Einsatz kommen. Außerdem wird eine der zwei Dampfloks einer Revision unterzogen. „Wir sind optimistisch“, sagt Fischer.

Auch wenn bei beiden Schmalspurbahnen im November kleinere Sanierungsarbeiten an der Strecke geplant sind, die auch mehrwöchige Ruhezeiten nötig machen, konzentriert sich das Baugeschehen der SDG auf die Weißeritztalbahn. So wird einerseits für rund 2,7 Millionen Euro in Freital-Hainsberg eine Werkhalle erweitert und saniert. Im Herbst sollen dort Loks und Wagen konzentriert werden und der Standort in Potschappel abgelöst werden. Dort hat die SDG eine Halle, zu der keine Gleise mehr führen, weshalb Wagen aufwendig umgehoben werden müssen. „Für Aufbauarbeiten und das Unterstellen musealer Wagen werden wir die Halle weiter nutzen, aber Freital-Hainsberg wird unsere neue Zentrale“, sagt Froß.

Außerdem bereitet die SDG die Sanierung einer Brücke in Obercarsdorf vor. Auch nach Investitionen über 40 Millionen Euro und 15 Jahren Bauzeit sei die Strecke noch nicht gänzlich saniert, begründet Froß. Die Brücke sei noch nicht hochwassersicher, werde bei Flut angehoben. Jetzt wird an Entwürfen gearbeitet, die das ändern sollen.

Lößnitzgrundbahn
10. Februar: Buchvorstellung zur VI K 99 713 mit Torsten Bartsch und Peter Wunderwald

11. Februar: Faschingsexpress zum Radeburger Karnevalszug

12.-18. Februar: Fahrende Tauschbibliothek

13. Februar: Faschingsdienstag

31. März-2. April: Osterhasenexpress

6.-8. April: DR-Altbauwagen im Planbetrieb anlässl. Dampfloktreffen

5./6. Mai: Auftakt in die Fahrradsaison – kostenlose Fahrradmitnahme

12./13. Mai: Karl-May-Festtage

3. Juni: Sommer-Teddybärenfahrt

1. Juli/12. August: Karl-May-Fahrt

11. August: Zuckertütenexpress

14. September: Fotozüge

15./16. September: Schmalspurbahn-Festival

6.-21. Oktober: DR-Altbauwagen im Planbetrieb

7. Oktober: Herbstfahrt zum Tag der offenen Tür in Radeburg

27./28. Oktober: Pendelfahrten per Dieselzug zum Fisch- und Waldfest

7.-9. Dezember: Nikolausfahrten

Weißeritztalbahn
13. Februar: Faschingsdienstag

16. Februar: Märchenzug (auch 27.7., 12.10., 8.12.)

17.-23. Februar: Tauschbibliothek

17. Februar: Autorenlesung: Bimmelbahngeschichten mit Ingrid Berg

30. März-2. April: Sonderzugverkehr zum Osterfest

2. April: Osterhasenexpress

3.-15. April: DR-Altbauwagen im Planbetrieb

7. April: Osterzgebirgische Kräutertour (auch 11.5., 23.6., 14./15.7., 6.10., 1.12.)

5./6. Mai: Auftakt in die Fahrradsaison

19. Mai: 5. Kreativmeile „Kunst:offen“ am Bahnhof Schmiedeberg

20.-22. Mai: Sonderzüge zu Pfingsten

2./3. Juni: Sonderzugverkehr 800 Jahre Dippoldiswalde

16. Juni: Dixielandzug der IG Weißeritztalbahn e.V.

13./14. Juli: Malter in Flammen

14./15. Juli: Schmalspurbahn-Festival

28. Juli: 7. Kinderfest im Strandbad Paulsdorf

11. August: Zuckertütenexpress

9. September: 135 Jahre Weißeritztalbahn

6./7. Oktober: Sonderzugverkehr zum Puppentheaterfest

30. November: Pyramidenanschub in Dippoldiswalde und Altenberg

1./2. Dezember: Kleinbahnadvent

2. Dezember: Nikolausfahrten

5. Dezember: Musikalische Stollenfahrt

8. Dezember: Nikolaussonderzug der IG Weißeritztalbahn e. V.

Von Uwe Hofmann

Quelle: DNN – http://www.dnn.de/Region/Umland/45-000-Passagiere-mehr-Weisseritztalbahn-legt-ordentlich-zu

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