100 Jahre Streckenverlegung Spechtritz – Dippoldiswalde

Der heute befahrene Streckenabschnitt der Weißeritztalbahn Freital-Hainsberg – Kurort Kipsdorf zwischen Spechtritz und der Stadtgrenze von Dippoldiswalde wurde am 24. April 1912 in Betrieb genommen, um die Baufreiheit für die Staumauer der Talsperre Malter zu schaffen. An den Tagen vom 12. bis 15.04.2012 wurde an dieses Ereignis mit Sonderfahrten und Ausstellungen in den Bf Seifersdorf und Bf Malter erinnert.

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Die frisch aufgearbeitete und auf Druckluftbremse umgebaute SDG-Lok IVK 99 1608 zog eine historische Wagengarnitur.

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Am Samstag 14.04.12 trainierte die Freiwillige Feuerwehr Seifersdorf in Zusammenarbeit mit der SDG das Retten verletzter Personen eines havarierten Zuges auf dem Gelände der ehemaligen Ladestraße des Bf Seifersdorf.

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Die alte Bahntrasse der Weißeritztalbahn von 1881/82 in Seifersdorf besitzt noch heute ein besonderes Objekt der Bautechnikgeschichte Deutschlands: Die Mühlgrabenbrücke am km 8,919 ist die erste Eisenbahnbrücke Deutschlands, die aus Zementbeton gebaut wurde, damals als Stampfbeton bezeichnet.

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Die Gebäude des 100jährigen Bahnhofs Seifersdorf werden von einer Arbeitsgruppe der IG Weißeritztalbahn e. V. (IGW) schrittweise saniert. Für dieses Engagement erhielt die IGW 2010 den 3. Preis bei der jährlichen Auslobung des Claus-Köpcke-Preises. Während der vier Festtage zeigte die IGW eine Foto- und Posterausstellung im Güterschuppen und erinnerte auch an den lebhaften Bahnbetrieb im Bf Seifersdorf.

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In der großen Schalterhalle des Bahnhofs Malter, die heute kühl und leer wirkt, ließ IGW-Mitglied Jörg Nickel einige seiner Echtdampfmodelle sächsischer Schmalspurloks im Kreis fahren, die sowohl schmalspurige als auch aufgebockte regelspurige Güterwagen zogen.

(C) Fotos und Texte: 2012, Vereinsmitglied Hans-Christoph Thiel, Dresden

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