Autorenarchiv

Zuckertütenzug zur Schuleinführung 2018

Am 11. August gab es wieder einen Zuckertütenzug zur Schuleinführung nach Seifersdorf. In Seifersdorf  konnte der Zuckertütenbaum von den Schulanfängern „geplündert“ werden. Mitglieder unseres Vereins sorgten für das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen.

Veranstalter war die SDG mit zahlreicher Unterstützung der IG Weißeritztalbahn.

10. Schmalspurfest 2018

Pressemitteilung des VVO zum Schmalspurfest

Weißeritztalbahn lädt zum Schmalspurbahn-Festival für die ganze Familie

Die Strecke der Weißeritztalbahn gilt wegen ihrer landschaftlichen Vielfalt als eine der
schönsten Eisenbahnstrecken in Europa. Seit 135 Jahren dampft die Bahn auf rund 26
Kilometern von Freital-Hainsberg über Rabenau und Dippoldiswalde bis zum Kurort
Kipsdorf im Osterzgebirge. Am 14. und 15.Juli laden die SDG – Sächsische
Dampfeisenbahngesellschaft, die IG Weißeritztalbahn und der Verkehrsverbund
Oberelbe (VVO) entlang der gesamten Strecke zum zehnten Schmalspurbahn-Festival
ein. Drei Zuggarnituren aus unterschiedlichen Epochen sind im Einsatz und bieten unter
anderem Fahrten aus Freital und Kipsdorf zum Feuerwerk „Malter in Flammen“ an.

„Dampfende Lokomotiven, Oldtimer und Natur sowie ein abwechslungsreiches
Bühnenprogramm sind beste Zutaten für ein tolles Festival“, findet Gabriele Clauss,
Marketingleiterin des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO), angesichts des
Programms zum diesjährigen Schmalspurbahn-Festival. „In bester Tradition haben
die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft, die IG Weißeritztalbahn e.V., viele
Partner und wir ein buntes Programm für die ganze Familie gestaltet.“ Entlang der
Strecke von Freital-Hainsberg bis Kurort Kipsdorf erwarten Stände, Ausstellungen,
zwei geführte Wanderungen sowie die Oldtimer-Bustour zum Altenberger
Kräuterlikör die Besucher. Ein Höhepunkt ist wie gemacht für ganz starke Fans der
schmalen Spur: Das Lokziehen am Bahnhof Freital-Hainsberg. „Jeweils acht
Personen können unter Beweis stellen, dass für sie das gemeinsame Ziehen einer
Lokomotive kein Problem ist“, erläutert Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG.
„Für diesen Wettbewerb, unter anderem gegen die Sieger der Vorjahre, nehmen wir
bereits im Vorfeld Anmeldungen entgegen.“ Passend zu einem Festival für die ganze
Familie fahren Kinder in Begleitung von Eltern oder Großeltern am gesamten
Wochenende kostenfrei mit der Schmalspurbahn.

Das komplette Programm sowie die Anreisetipps gibt es im Flyer zum
Schmalspurbahn-Festival, der kostenfrei bei der SDG, beim VVO und im Internet
unter www.weisseritztalbahn.com und www.vvo-online.de bestellt oder
heruntergeladen werden kann.

Anreisetipps
Das Festgelände am Bahnhof Freital-Hainsberg erreichen Sie mit der Regionalbahn
RB 30 und der S-Bahn-Linie S 3 aus Richtung Dresden, Chemnitz und Tharandt. Die
Veranstaltungsorte Kurort Kipsdorf und Dippoldiswalde sind unter anderem mit der
Buslinie 360 schnell erreichbar.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Mirko Froß Christian Schlemper
Eisenbahnbetriebsleiter Pressesprecher
SDG VVO
Telefon: 035207/89 29-0 Telefon: 0351/852 65 12
Internet: www.weisseritztalbahn.com Internet: www.vvo-online.de

Pessemitteilung zum Download

Unser Klappdeckelwagen in Mügeln

Am letzen Wochenende verkehrte bei der Döllnitzbahn ein Sonderzug mit Klappdeckelwagen. Dabei war auch unser Klappdeckelwagen. Hier ein paar Fotos von dieser Veranstaltung.

Dixiezug 2018 der IG Weißeritztalbahn e.V.

Am 16.06.2018 fuhr wieder unser traditionelle Dixiezug  zwischen Feital-Hainsberg und Dippoldiswalde. Zu Gast waren bereits zum 2.Mal die Blue Dragons Jazzband aus Dresden.

 

Freitaler soll Tourismus im Osterzgebirge ankurbeln

Die Kommunen entlang der Weißeritztalbahn haben einen Projektmanager angestellt. Der wird viel zu tun haben.

18.05.2018

 soll Tourismus im Osterzgebirge ankurbeln

Mario Bielig, Jahrgang 1955, ist ausgebildeter Veranstaltungsmanager und neuer Projektmanager Weißeritztal. © Eric Münch

Osterzgebirge. In den nächsten drei Jahren wird sich Mario Bielig um die touristische Vermarktung der Angebote im Weißeritztal kümmern. Der Freitaler hat seit Mai den Posten des „Projektmanagers Weißeritztal“ inne.

Bielig setzte sich gegen 16 Mitbewerber durch. Zu seinen Aufgaben gehört es, die bestehenden und potenziellen Angebote entlang der Strecke mit der Urlaubsregion Altenberg besser zu vernetzen. Bielig soll sich darum kümmern, die Zahl der Gäste und deren Aufenthaltsdauer zu steigern und das Image der Region aufzuwerten.

Bielig wurde von Altenberg, Dippoldiswalde, Rabenau und Freital gemeinsam angestellt. Die vier Städte hatten sich 2017 zusammengetan, um den Tourismus an der Weißeritztalbahn anzukurbeln. Bieligs Stelle wird über das Leader-Förderprogramm und von den Städten finanziert. Die übernehmen 20 Prozent der Kosten. Die Federführung im Projekt hat Altenberg übernommen. Bielig wird zunächst ein Büro im Altenberger Rathaus beziehen, zeitnah aber in den Kipsdorfer Bahnhof umziehen. Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) skizzierte die ersten Aufgaben Bieligs. Dieser solle sich ein Bild von der Lage vor Ort machen und Kontakte knüpfen. „Auch Gespräche mit den Bürgermeistern und die Vorstellung in den jeweiligen Stadträten sind geplant“, erklärt Kirsten.

Bielig soll eng mit der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, der IG Weißeritztalbahn, mit dem Verkehrsverbund Oberelbe und dem Tourismusverband Erzgebirge zusammenarbeiten.

Bielig wurde 1955 in Halle/Saale geboren und ist gelernter Werkstoffprüfer. Später sattelte er um, ließ sich zum Sport- und Veranstaltungsmanager sowie zum Tourismusfachwirt ausbilden. Mario Bielig arbeitete unter anderem beim Landratsamt Freital, bei den Technischen Werken Freital und beim damaligen Stracoland, jeweils vor allem im Bereich Marketing und Tourismus. Seit 2006 ist Bielig selbstständig in den Bereichen Marketing und Vertrieb tätig. Ehrenamtlich engagiert sich Bielig im Kreissportbund und im Lions Club. Er lebt mit seiner Familie in Freital. (SZ/mb)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/freitaler-soll-tourismus-im-osterzgebirge-ankurbeln-3938197.html

Osternhasenexpress unterwegs

Am Ostermontag war der Osterhasenexpress von Freital-Hainsberg und von Kurort Kipsdorf nach Dippoldiswalde unterwegs. Organisiert durch die SDG mit Unterstützung der IGW konnten zahlreiche Kinder  auf dem Mehrgenerationenspielplatz, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes, auf Ostereiersuche gehen. 
Hier einige Fotos der Veranstaltung

 

 

Ansturm auf die Weißeritztalbahn

Mit viel Tamtam wird der zweite Bauabschnitt bis Kurort Kipsdorf eröffnet. Damit beginnt im Sommer eine Erfolgsgeschichte.

27.12.2017
Von Mandy Schaks

uf die Weißeritztalbahn

Viele Osterzgebirgler und Bahnfans erwarteten die Ankunft des ersten Zuges der Weißeritztalbahn in Kurort Kipsdorf am 17. Juni mit großer Freude. 15 Jahre mussten sie darauf warten, dabei viele Male um den zweiten Bauabschnitt bangen und kämpfen. Der Wiederaufbau der insgesamt etwa 26 Kilometer langen Strecke kostete rund 40 Millionen Euro. Die Anstrengungen scheinen sich gelohnt zu haben. Es rollt. © Egbert Kamprath

Freital/Dippoldiswalde. Das Gefühl und die Erfahrung sollten Roland Richter nicht täuschen. Der Geschäftsführer der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, die neben der Weißeritztalbahn noch die Lößnitzgrundbahn in Radebeul und die Fichtelbergbahn in Oberwiesenthal betreibt, war zuversichtlich, dass Bahnfans die dienstälteste Schmalspurbahn Deutschlands auch nach 15 Jahren Zwangspause nicht vergessen haben. Er war von Anfang an überzeugt: Die Gäste werden auch auf die Strecke ins Ost-erzgebirge abfahren, wenn denn der zweite Bauabschnitt von Dippoldiswalde bis Kurort Kipsdorf erst einmal fertiggestellt ist. Und er sollte recht behalten.

Seit dem ersten Tag, als die Weißeritztalbahn in diesem Jahr am 17. Juni nach der Flut im August 2002 wieder bis ins Gebirge schnaufte, reißt die Begeisterung nicht ab. Und das, obwohl aus Kostengründen der bisherige Fahrplan eingedampft werden musste. Die Weißeritztalbahn fährt seither nicht mehr sechsmal am Tag zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde, sondern verkehrt hier auf dem unteren Abschnitt nur noch dreimal. Dafür fahren zwei der Züge bis hoch nach Kipsdorf auf insgesamt rund 26 Kilometer Länge und zurück. Nachdem Roland Richter bereits im Juli knapp 10 000 Passagiere mehr im Vergleich zum Vorjahr vermelden konnte, hielt der Trend im August an. Und jetzt zum Jahresende kann der Schmalspurbahn-Chef für das Weißeritztal eine tolle Bilanz vorlegen.

Demnach haben sich die Fahrgastzahlen weiter sehr positiv entwickelt. Allein von Juli bis November sind etwa 50 Prozent mehr Reisende im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in die Weißeritztalbahn eingestiegen. Erfreulich dabei ist – und das ist die zweite gute Nachricht –, dass der Gewinn an Besuchern nicht auf Kosten der Region zwischen Freital und Dippoldiswalde geht, wie Kritiker befürchteten. „Die Mehrheit der Fahrgäste fuhr von Freital nach Kipsdorf“, sagt Richter, „und nutzte dabei den kompletten unteren Abschnitt mit.“

Es geht bergauf

Auch der Dezember dürfte gut laufen. Konkrete Zahlen liegen noch nicht vor. Aber nach ersten Einschätzungen der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft lockte die Weißeritztalbahn in der Adventszeit viele Ausflügler an, zumal sie auch einige Extras zu bieten hatte. „Die zusätzlichen Angebote in der Adventszeit wurden gut angenommen“, so Richter. Das betreffe zum einen die Sonderzüge, die an den Adventswochenenden eingesetzt wurden. Zum anderen konnten auch Veranstaltungen rund um die Bahn überzeugen. So fuhr ein Nikolauszug, es gab eine musikalische Stollenfahrt mit der Lauensteiner Sängerin Madeleine Wolf, und es ging mit Dampf zu Weihnachtsmärkten entlang der Strecke. Ein Riesenerfolg wurde die Weihnachtsbaumfahrt, eine Aktion mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst. Interessierte konnten mit dem Dampfzug bis zum Bahnhof Malter fahren, dort ihre Blaufichte auf einer nahe gelegenen Plantage schlagen, den Baum in einem Gepäckwagen abgeben und auf der Schiene nach Hause rollen.

Auch die Orte im oberen Osterzgebirge kurbeln, um mit Sonderangeboten Gäste bis Kipsdorf und weiter ins Umland zu gewinnen. Die Stadt Altenberg hat mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember in Zusammenarbeit mit der Regionalverkehr Dresden GmbH einen Ski- und Wanderbus an den Start gebracht. Die Sonderlinie 374 soll wie jetzt in der Weihnachtszeit immer dann fahren, wenn besonders viele Gäste im oberen Osterzgebirge erwartet werden. Der zusätzliche Bus holt auch Gäste von der Weißeritztalbahn in Kipsdorf ab und bringt sie zu Ausflugszielen. Die Rückreise ist ebenfalls gesichert. Ziel ist, das Angebot mit Vermietern dauerhaft zu etablieren.

Auch Roland Richter will mit seinen Leuten angesichts der guten Zahlen nicht nachlassen, sondern weiter Dampf machen. 2018 soll es wieder ein umfangreiches Programm geben. 70 Veranstaltungen sind auf der Weißeritztalbahn vorgesehen, kündigt er an.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/ansturm-auf-die-weisseritztalbahn-3847677.html

Nikolauszug 2017

Am 09.12.2017 fuhr nach einer Unterbrechung von 16 Jahren wieder unser Nikolauszug bis zum Kurort Kipsdorf.

In Kipsdorf erwartete die Zuggäste der Weihnachtsmarkt und im Cafe Stanzel gab es Kaffee und Stollen. Zudem war das Wetter passend weihnachtlich. 

Bohrungen für eine neue Bimmelbahnbrücke

sz-online.de | Sachsen im Netz

Die Bimmelbahntrasse wurde dieses Jahr neu eröffnet. Eine Brücke ist noch ein Provisorium, soll es aber nicht bleiben.

05.12.2017
Von Franz Herz

 für eine neue Bimmelbahnbrücke

Dieses Bohrgerät erkundete, wie der Untergrund hier an der Bahnbrücke in Obercarsdorf beschaffen ist. Die Brücke soll neu und größer gebaut werden. © Egbert Kamprath

Dippoldiswalde. Ein Bohrgerät stand jetzt in Obercarsdorf an der Weißeritz. Diese Arbeiten hatten aber weniger mit dem Fluss zu tun, sondern in erster Linie mit der Linie der Schmalspurbahn, die hier über die Rote Weißeritz führt. „Hier soll eine neue Brücke errichtet werden. Dafür lassen wir derzeit den Baugrund für die Gründung untersuchen“, sagt Mirko Froß, der Betriebsleiter der Weißeritztalbahn.

Die Brücke in Obercarsdorf war von Anfang an ein Knackpunkt bei der Planung des Bahnbaus von Dippoldiswalde hoch nach Kipsdorf. Die Berechnungen nach dem Augusthochwasser 2002 haben gezeigt, dass die bisherige Brücke zu schmal und zu niedrig ist, um ein Hochwasser schadlos drunter durchfließen zu lassen. Anwohner erinnern sich heute noch, wie sich das Wasser vor der Brücke anstaute, das Flussbett nicht mehr ausreichte und die Rote Weißeritz ausgeufert ist. Das Wasser hat sich dann einen neuen Weg gesucht und ist in die Häuser am Fluss gelaufen. Deswegen fordern auch Nachbarn, dass die Brücke vergrößert werden muss.

Nun ist es aber schwierig, eine Bahnbrücke zu verändern oder gar anzuheben. Es reicht nicht, die Brücke allein neu zu bauen. Da muss dann das Gleis vor und nach der Brücke ebenfalls neu gestaltet werden. Dazu müssten Grundstücke gekauft und ein ganzer Abschnitt der Bahnstrecke anders geplant werden.

So etwas dauert seine Zeit. Mirko Froß will keinen Zeitplan dafür nennen. Heiko Weigel, der Beigeordnete im Landratsamt, hat Anfang des Jahres einmal eine Dauer von fünf Jahren ins Gespräch gebracht, bis die neue Brücke fertig werden könnte. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist Eigentümer der Bimmelbahnstrecke und hat sie an die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft verpachtet, damit diese den Schienenverkehr betreibt.

Bis zum Abschluss des Brückenbaus sollte aber die Bimmelbahn nicht noch warten. Daher haben sich die Ingenieure, welche den Wiederaufbau geplant haben, nach Schweizer Vorbild eine provisorische Lösung einfallen lassen. Die Brücke wurde erst einmal wieder so aufgebaut wie früher. Für den Hochwasserfall ist eine ganz besondere Lösung gefunden worden. Wenn in Schmiedeberg der Pegel der Roten Weißeritz auf 80 Zentimeter steigt, bekommen die Mitglieder vom Technischen Hilfswerk (THW) Dippoldiswalde eine Nachricht aufs Handy, dass sie nach Obercarsdorf an die Brücke müssen. Der Bahnverkehr wird eingestellt. Die THW-Leute postieren sich auf beiden Seiten der Brücke und kurbeln im Wechsel, damit sich nichts verkantet. Auf diese Art können sie das Bauwerk um ganze 80 Zentimeter anheben, und das Wasser hat mehr Platz, um durchzufließen. Das funktioniert zwar, wie das Technische Hilfswerk bei zwei Proben festgestellt hat. Aber es bedeutet dennoch einen großen Aufwand. Daher bleibt das Ziel, eine ausreichend große neue Brücke zu errichten, die ganz ohne Kurbelei und THW-Alarmierung funktionieren soll. Die Baugrunduntersuchungen der vergangenen Woche dienen jetzt der Vorbereitung für die Bauplanung. Finanziert wird dieser Brückenbau dann noch aus dem Topf für den Wiederaufbau der Bahnlinie, informierte Froß weiter.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/bohrungen-fuer-eine-neue-bimmelbahnbruecke-3831701.html