Presseinformation Verkehrsverbund Oberelbe GmbH und Sächsische Dampfeisenbahn GmbH vom 07.02.2018

Mit vollem Programm ins Jahr 2018

Die beiden Schmalspurbahnen im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) zogen heute Bilanz für das Jahr 2017 und stellten das Programm für dieses Jahr vor. „Mit rund 440.000 Fahrgästen auf der Weißeritztalbahn und der Lößnitzgrundbahn sind wir sehr zufrieden“, unterstrich Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG – Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft das Ergebnis. „Mit dieser soliden Bilanz starten wir jetzt in die neue Saison.“ Auf den beiden Bahnen sind in diesem Jahr über 100 Veranstaltungen geplant. 

Quelle: https://www.vvo-online.de/de/vvo/presse/pressemitteilungen-239.cshtml

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Weißeritztalbahn begeistert

  
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Nach dem Wiederaufbau bis Kipsdorf steigt die Zahl der Reisenden um die Hälfte. Noch hält der Reiz des Neuen an.

07.02.2018
Von Franz Herz

talbahn begeistert
Nach der Ankunft in Kipsdorf fasst die Lok Wasser für die Rückfahrt nach Freital. Die zahlreichen Fahrgäste, die mit der Weißeritztalbahn angekommen sind, freuen sich auf einen schönen Wintertag im Osterzgebirge.

© Karl-Ludwig Oberthür

Dippoldiswalde. Die Weißeritztalbahn, die seit Juni 2017 wieder bis Kipsdorf fährt, kommt bei den Fahrgästen sehr gut an. 190 000 sind im vergangenen Jahr mit der Schmalspurbahn gefahren. Das ist ein Anstieg um 45 000 gegenüber dem Vorjahr. Die Zunahme kam vor allem nach der Wiedereröffnung des zweiten Abschnitts von Dippoldiswalde bis zur Endstation in Kipsdorf, wie Mirko Froß informierte. Er ist Betriebsleiter Eisenbahn bei der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, welche die Weißeritztalbahn betreibt. Seit der Wiedereröffnung ist die Fahrgastzahl um die Hälfte gestiegen, obwohl die Zahl der Zugverbindungen geringer wurde. Vor der Wiedereröffnung fuhren fünf Züge am Tag von Freital nach Dippoldiswalde, jetzt fahren zwei bis Kipsdorf und einer bis Dipps.

Der Ansturm begann sofort nach dem Neustart. Im Juni fuhren 20 000 Menschen mit der Schmalspurbahn zwischen Freital und Kipsdorf. „Fast doppelt so viele wie im Vorjahresmonat“, sagt Froß. Der Juli 2017 war mit 33 000 Fahrgästen der stärkste Monat im ganzen Jahr. Ursache dafür war das Schmalspurbahnfestival, das auch dieses Jahr wieder am Wochenende vom 14. und 15. Juli stattfindet. Auch der Dezember mit dem Kleinbahnadvent brachte noch einmal ein deutliches Plus bei den Fahrgastzahlen. Die Verantwortlichen für die Bahn hoffen, dass dieser Reiz des Neuen noch lange anhält.

Strecke entwickelt sich touristisch

Davon geht Ralf Kempe, der Vorsitzende der IG Weißeritztalbahn, aus. „Für viele Reisebüros oder Busunternehmen ist 2017 der Termin für die Wiedereröffnung zu spät gekommen. Sie hatten ihre Programme schon fertig geplant“, sagt er. 2018 haben sie zum ersten Mal die Chance, die Bahnstrecke in ihre Angebote einzubeziehen. Bei diesen Veranstaltern wird der Neuheitseffekt also erst richtig einsetzen. Kempe beobachtet auch, dass das Angebot an der Endstation in Kipsdorf die Gäste überzeugt, „Dort gibt es einen Imbiss. Die Stadt Altenberg hat einen Bahnhofsguide eingestellt, und jetzt ist die Stelle für einen Tourismusmanager ausgeschrieben, der die Angebote entlang der Strecke weiter entwickeln soll. Hier entsteht etwas“, sagt er.

Im Weißeritztal gibt es nicht die eine große Attraktion als Hauptziel. Die schöne Landschaft auf der ganzen Strecke lockt. Das merken auch die Bahnbetreiber. So verkaufen sie weniger Karten für Hin- und Rückfahrten als beispielsweise auf der Lößnitzgrundbahn. „Im Weißeritztal fahren viele nur eine Strecke mit der Bahn und wandern dann zurück“, beobachtet Froß. Gerade bei Familien ist das häufig so. 27 Prozent aller Fahrgäste kaufen eine Familienkarte, aber nur 15 Prozent nehmen gleich die Rückfahrt mit. Ähnlich ist das Verhältnis bei den Einzelfahrkarten.

Die Eisenbahner würden gerne mehr Fahrräder mitnehmen, aber danach ist die Nachfrage im Weißeritztal bisher verhalten. Der Packwagen hat Platz für 20 Fahrräder. „Das wird aber nur vereinzelt genutzt“, stellt Froß fest. Er sieht eine Ursache darin, dass die Anbindung von Radwegen an die Bahnstrecke noch nicht überall gut gelöst ist. Da sei noch mehr möglich.

Um die Bahn für die Gäste attraktiv zu gestalten, organisieren der Verkehrsverbund, die Dampfeisenbahngesellschaft, die IG Weißeritztalbahn und viele andere Veranstalter 2018 rund 70 Veranstaltungen mit der Bahn und entlang der Strecke. Dazu kommen Firmen oder Vereine, die ganze Züge buchen für ihre Kunden oder Mitglieder. Das Programm beginnt jetzt in den Februarferien, wenn am Faschingsdienstag jeder Fahrgast eine kleine Überraschung in die Hand gedrückt bekommt. Am Freitag, dem 16., fährt wieder der Märchenzug, den der Tourismusverband Erzgebirge organisiert, und in der zweiten Ferienwoche vom 17. bis 23. Februar ist die fahrende „Tauschbibliothek“ zwischen Freital und Dippoldiswalde unterwegs. Hier wird es am 17. Februar im Zug, der um 13.22 Uhr ab Freital fährt, eine Autorenlesung mit Peter Wunderwald geben, einem Spezialisten für sächsische Eisenbahngeschichte.

Dieses Jahr feiert die IG Weißeritztalbahn noch ein doppeltes Jubiläum. Die Strecke wurde von 135 Jahren eröffnet und die IG besteht im Oktober 40 Jahre. Das Programm zu dem Doppeljubiläum ist noch im Werden. „Dafür schwebt uns zum Beispiel ein Fotozug vor“, sagt Kempe.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/sachsen/weisseritztalbahn-begeistert-3875011.html

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Tourismusmanager für Weißeritztalbahn gesucht

 
 
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Die Stadt Altenberg will noch mehr für Gäste tun. Dafür soll ein neues Projekt gestartet werden.

26.01.2018

manager für Weißeritztalbahn gesucht
Entlang der Weißeritztalbahn soll noch mehr für Touristen getan werden.

© Archiv: Kamprath

Altenberg. Die Stadt Altenberg sucht einen Projektmanager für die touristische Aufwertung der Region entlang der Weißeritztalbahn. Das Projekt soll Angebote in allen vier Städten entlang der Strecke erfassen, in Freital, Rabenau, Dippoldiswalde und Altenberg. Altenberg ist der federführende Partner. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet und soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden, wie aus der Ausschreibung hervorgeht. Wer daran Interesse hat, sollte ein Studium der Tourismuswirtschaft abgeschlossen haben oder eine andere touristische Ausbildung mit Berufserfahrung mitbringen. Die Ausschreibung läuft nun noch bis 23. Februar. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Leader-Projekts.

Der künftige Projektmanager soll die touristischen Angebote im Einzugsbereich der Weißeritztalbahn erfassen, neue Ideen entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Anbietern vorantreiben. Nach den drei Jahren, die das Projekt läuft, soll er ein Konzept vorlegen, wie es auf Dauer weitergehen kann. (SZ/fh)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/tourismusmanager-fuer-weisseritztalbahn-gesucht-3867757.html

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Weißeritztalbahn fährt wieder

  
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Zwischen Seifersdorf und Malter hatte ein Baum die Strecke blockiert. Seit Freitagmittag ist die Strecke frei.

19.01.2018

talbahn fährt wieder
Die Gleise der Weißeritztalbahn sind wieder frei.

© Frank Baldauf

Freital. Die Weißeritztalbahn stellte am Donnerstag den Betrieb ein, weil zwischen Seifersdorf und Malter ein Baum die Strecke blockiert hatte. Bis Freitagmittag fuhren Busse als Notverkehr. „Wir haben in der Früh eine Erkundungsfahrt gemacht und gleich die Gleise beräumt“, sagte Betriebsleiter Mirko Froß. Zwei Bäume lagen zwischen Seifersdorf und Malter auf den Schienen, zwischen Schmiedeberg und Kipsdorf waren große Äste zu entfernen. Seit Freitagmittag dampfen die Züge wieder. Der erste Zug, der wieder fuhr, war der um 13.22 Uhr ab Freital-Hainsberg bis Dippoldiswalde. (szo)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/weisseritztalbahn-faehrt-wieder-3863670.html

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Bahnwerkstatt wächst in die Höhe

 
 
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Beim Bau der Zentralwerkstatt für die Weißeritztalbahn in Hainsberg ist eine Etappe geschafft. 1,6 Millionen Euro kostet das Projekt.

10.01.2018
Von Tobias Winzer

tatt wächst in die Höhe
In Freital-Hainsberg befindet sich derzeit nur eine Lokwerkstatt.

© Karl-Ludwig Oberthür

Freital. Beim Bau der neuen Zentralwerkstatt für die Weißeritztalbahn in Freital-Hainsberg geht es voran. Wie die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) als Betreiber der Weißeritztalbahn mitteilt, sind in den vergangenen Monaten Bodenplatte und Fundament verlegt worden. Nun wird der Neubau mit Beton und Mauern nach oben gezogen. Baustart auf dem Grundstück am Ende der Straße Zum Güterbahnhof war im Juni. Mit dem Neubau wird der alte Lokschuppen nebenan erweitert.

Bislang werden die Reparaturen an zwei Standorten in Freital durchgeführt – je nachdem, ob es sich um eine Lok oder einen Waggon handelt. Während sich die Lokwerkstatt in Hainsberg befindet, kommen die Waggons nach Potschappel. Das Problem: Von dort aus gibt es keinen Gleisanschluss zur Strecke der Weißeritztalbahn in Hainsberg. Statt auf schmaler Spur kommen die Wagen mit dem Tieflader von Potschappel. Ein riesiger Aufwand, der hohe Kosten verursacht.

Die Werkstatt an der Ecke Carl-Thieme-Straße/Oberpesterwitzer Straße, in die auch andere Wagen wie die der Lößnitzgrundbahn aus Radebeul zur Inspektion kamen, stammt außerdem aus den 50er-Jahren. Eine ordentliche Heizung gibt es nicht, die Bausubstanz ist schlecht, die heutigen Anforderungen an Arbeitsplätze sind nicht erfüllt. Deswegen wird diese Werkstatt geschlossen. Künftig wird das Gebäude nur zum Unterstellen von musealen Waggons genutzt. Die laufende Instandsetzung von Waggons und Loks findet künftig in Hainsberg statt.

1,6 Millionen Euro gibt die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) für das Projekt aus. 90 Prozent davon kommen vom Freistaat. Mitte 2018, so der Plan, soll alles fertig sein.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/bahnwerkstatt-waechst-in-die-hoehe-3855680.html

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Ansturm auf die Weißeritztalbahn

Mit viel Tamtam wird der zweite Bauabschnitt bis Kurort Kipsdorf eröffnet. Damit beginnt im Sommer eine Erfolgsgeschichte.

27.12.2017
Von Mandy Schaks

uf die Weißeritztalbahn

Viele Osterzgebirgler und Bahnfans erwarteten die Ankunft des ersten Zuges der Weißeritztalbahn in Kurort Kipsdorf am 17. Juni mit großer Freude. 15 Jahre mussten sie darauf warten, dabei viele Male um den zweiten Bauabschnitt bangen und kämpfen. Der Wiederaufbau der insgesamt etwa 26 Kilometer langen Strecke kostete rund 40 Millionen Euro. Die Anstrengungen scheinen sich gelohnt zu haben. Es rollt. © Egbert Kamprath

Freital/Dippoldiswalde. Das Gefühl und die Erfahrung sollten Roland Richter nicht täuschen. Der Geschäftsführer der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft, die neben der Weißeritztalbahn noch die Lößnitzgrundbahn in Radebeul und die Fichtelbergbahn in Oberwiesenthal betreibt, war zuversichtlich, dass Bahnfans die dienstälteste Schmalspurbahn Deutschlands auch nach 15 Jahren Zwangspause nicht vergessen haben. Er war von Anfang an überzeugt: Die Gäste werden auch auf die Strecke ins Ost-erzgebirge abfahren, wenn denn der zweite Bauabschnitt von Dippoldiswalde bis Kurort Kipsdorf erst einmal fertiggestellt ist. Und er sollte recht behalten.

Seit dem ersten Tag, als die Weißeritztalbahn in diesem Jahr am 17. Juni nach der Flut im August 2002 wieder bis ins Gebirge schnaufte, reißt die Begeisterung nicht ab. Und das, obwohl aus Kostengründen der bisherige Fahrplan eingedampft werden musste. Die Weißeritztalbahn fährt seither nicht mehr sechsmal am Tag zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde, sondern verkehrt hier auf dem unteren Abschnitt nur noch dreimal. Dafür fahren zwei der Züge bis hoch nach Kipsdorf auf insgesamt rund 26 Kilometer Länge und zurück. Nachdem Roland Richter bereits im Juli knapp 10 000 Passagiere mehr im Vergleich zum Vorjahr vermelden konnte, hielt der Trend im August an. Und jetzt zum Jahresende kann der Schmalspurbahn-Chef für das Weißeritztal eine tolle Bilanz vorlegen.

Demnach haben sich die Fahrgastzahlen weiter sehr positiv entwickelt. Allein von Juli bis November sind etwa 50 Prozent mehr Reisende im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in die Weißeritztalbahn eingestiegen. Erfreulich dabei ist – und das ist die zweite gute Nachricht –, dass der Gewinn an Besuchern nicht auf Kosten der Region zwischen Freital und Dippoldiswalde geht, wie Kritiker befürchteten. „Die Mehrheit der Fahrgäste fuhr von Freital nach Kipsdorf“, sagt Richter, „und nutzte dabei den kompletten unteren Abschnitt mit.“

Es geht bergauf

Auch der Dezember dürfte gut laufen. Konkrete Zahlen liegen noch nicht vor. Aber nach ersten Einschätzungen der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft lockte die Weißeritztalbahn in der Adventszeit viele Ausflügler an, zumal sie auch einige Extras zu bieten hatte. „Die zusätzlichen Angebote in der Adventszeit wurden gut angenommen“, so Richter. Das betreffe zum einen die Sonderzüge, die an den Adventswochenenden eingesetzt wurden. Zum anderen konnten auch Veranstaltungen rund um die Bahn überzeugen. So fuhr ein Nikolauszug, es gab eine musikalische Stollenfahrt mit der Lauensteiner Sängerin Madeleine Wolf, und es ging mit Dampf zu Weihnachtsmärkten entlang der Strecke. Ein Riesenerfolg wurde die Weihnachtsbaumfahrt, eine Aktion mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst. Interessierte konnten mit dem Dampfzug bis zum Bahnhof Malter fahren, dort ihre Blaufichte auf einer nahe gelegenen Plantage schlagen, den Baum in einem Gepäckwagen abgeben und auf der Schiene nach Hause rollen.

Auch die Orte im oberen Osterzgebirge kurbeln, um mit Sonderangeboten Gäste bis Kipsdorf und weiter ins Umland zu gewinnen. Die Stadt Altenberg hat mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember in Zusammenarbeit mit der Regionalverkehr Dresden GmbH einen Ski- und Wanderbus an den Start gebracht. Die Sonderlinie 374 soll wie jetzt in der Weihnachtszeit immer dann fahren, wenn besonders viele Gäste im oberen Osterzgebirge erwartet werden. Der zusätzliche Bus holt auch Gäste von der Weißeritztalbahn in Kipsdorf ab und bringt sie zu Ausflugszielen. Die Rückreise ist ebenfalls gesichert. Ziel ist, das Angebot mit Vermietern dauerhaft zu etablieren.

Auch Roland Richter will mit seinen Leuten angesichts der guten Zahlen nicht nachlassen, sondern weiter Dampf machen. 2018 soll es wieder ein umfangreiches Programm geben. 70 Veranstaltungen sind auf der Weißeritztalbahn vorgesehen, kündigt er an.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/ansturm-auf-die-weisseritztalbahn-3847677.html

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99 1762 wieder in Freital-Hainsberg

Nach erfolgter Hauptuntersuchung ist die Einheitslok 99 1762 wieder in Freital-Hainsberg eingetroffen. Dafür wird die Altbaulok 99 1734 voraussichtlich Mitte 2018 zur Hauptuntersuchung nach Oberwiesenthal transportiert werden.

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Nikolauszug 2017

Am 09.12.2017 fuhr nach einer Unterbrechung von 16 Jahren wieder unser Nikolauszug bis zum Kurort Kipsdorf.

In Kipsdorf erwartete die Zuggäste der Weihnachtsmarkt und im Cafe Stanzel gab es Kaffee und Stollen. Zudem war das Wetter passend weihnachtlich. 

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Mehr Dampf im Weißeritztal

 
 
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Am Sonntag gilt wieder ein Sonderfahrplan. Und auf einem Abschnitt wird es günstiger.

09.12.2017
Von Maik Brückner

f im Weißeritztal
Am Sonntag fahren bei der Weißeritztalbahn wieder mehr Züge.

© Frank Baldauf

Kipsdorf/Freital. Bei der Weißeritztalbahn fahren an diesem Sonntag wieder mehr Züge. „An diesem Tag gilt der erweiterte Fahrplan“, teilt Kati Schmidt von der SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mit. Demnach fahren vier statt zwei Züge bis Kipsdorf. Zudem gibt es einen weiteren Abendzug, der alle Stationen zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde bedienen wird. Alle, die sich für eine Bahnfahrt entscheiden, bekommen entlang der Strecke noch etwas geboten. Denn an diesem Wochenende finden Weihnachtsmärkte auf Schloss Burgk in Freital, in Rabenau und rund um den Bahnhof Kipsdorf statt.

„Wer mit dem Zug um 17.28 Uhr ab Kipsdorf zurück nach Freital dampft, darf sich auf ein erzgebirgisches Lichtermeer in den Fenstern zwischen Schmiedeberg und Dippoldiswalde freuen“, sagt Frau Schmidt. Am ersten Adventswochenende, als der Sonderfahrplan zum ersten Mal galt – dort am Sonnabend und Sonntag –, haben das sehr viele Leute genutzt. „Die Züge waren voll“, sagt Frau Schmidt, die an diesem Tag einen Stand in Kipsdorf betreute.

Sie hat noch einen Tipp für alle Reisenden zwischen Schmiedeberg-Naundorf und Kurort Kipsdorf. Ab Sonntag gilt auf diesem Abschnitt nicht mehr die Preisstufe 3 (6,40 Euro), sondern die Preisstufe 2 (4,60 Euro). Damit werden die Fahrten auf diesem Streckenabschnitt günstiger.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/mehr-dampf-im-weisseritztal-3835640.html

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In Kipsdorf dampft am Wochenende nicht nur die Weißeritztalbahn.

 
 
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Weihnachtsmarkt auf dem Bahnhof

06.12.2017

smarkt auf dem Bahnhof
Im Bahnhof Kipsdorf wird Sonnabend und Sonntag ein musikalischer Weihnachtsmarkt stattfinden.

© Egbert Kamprath

Dippoldiswalde. Die Fahrgäste der Bimmelbahn werden am zweiten Adventswochenende auf dem Bahnhof Kipsdorf mit einem Weihnachtsmarkt begrüßt, wie Annerose Holfert vom Heimatverein informiert. Am Sonnabend und Sonntag spielen um 11 Uhr die Posaunenchöre aus Schmiedeberg und Frauenstein am Bahnsteig, während auch das Weihnachtscafé öffnet. Am Sonnabend wird 13 Uhr der Riesenstollen angeschnitten und 16.30 Uhr gibt die Liedertafel Kleinbobritzsch ein Konzert.

Der Sonntag beginnt 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Bergkirche, den der Bobritzschtaler Männerchor begleitet. 14 Uhr spielen die Schmiedeberger Harmonikafreunde und 15.30 Uhr singt der Kirchenchor Kipsdorf-Schmiedeberg Weihnachtslieder. Und musikalisch klingt der Weihnachtsmarkt 16.45 Uhr bei einem gemeinsamen Weihnachtsliedersingen mit Frank Herrmann aus, ehe17.30 Uhr der Lampion-umzug mit dem Weihnachtsmann den Abschluss bildet. An beiden Tagen ist eine Ausstellung mit Bildern von Reimar Börnicke zu sehen. (SZ/fh)

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/weihnachtsmarkt-auf-dem-bahnhof-3833313.html

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